BO-105P VBH
von Thomas Neuss (1:32 Revell)

Hier schon mal der Ausblick auf das Ergebniss
Die BO-105 wird in der Bundeswehr sowohl als Panzerabwehrhubschrauber, als auch als Verbindungshubschrauber eingesetzt. Diese VBH`s wiederum sind inzwischen abgerüstete PAH`s, was an dem Sockel der Visiereinrichtung leicht zu erkennen ist.
Die hier gebaute Maschine ist ein VBH in Sonderlackierung aus Mending und dort in der inzwischen aufgelösten Heeresflieger Verindungs- und Aufklärungsstaffel 300 geflogen.
Mich reizte dieser Hubschrauber und die Idee, auf Grund der nicht vorhandenen Decals für diese Lackierung mal in Eigenarbeit eine Sonderlackierung herzustellen.
Doch vor der Lackierung sollte auch die Inneneinrichtung überarbeitet werden, da der Revell-Bausatz hier doch etwas dürftig ist. So entstand das komplette Cockpit sowie die entsprechenden Änderungen an der Zelle komplett in Scratch-Bauweise, ein Unterfangen, das mir unheimlich Bastelspass bereitet hat, allerdings auch etwas Zeit in Anspruch nahm.

Zur Andeutung des Heckraumes wird ein Kasten gebaut.
Die Änderungen an der Zelle und im Cockpit im Wesentlichen:
- kompletter Scratch-Bau des Cockpits
- Erstellen des Overheadpanels
- Ergänzen der Dämmatten im Cockpitbereich
- Bau des korrekten Dachausschnittes (abgerüstete Visieranlage)
- Ersetzen der gegossenen Lüftergitter durch Metallteile
- Neubau des rechten Kühlers (der Bausatz beinhaltet die Zivilversion)
- Neugravieren der Triebwerksklappen (auch hier die zivilen Klappen vorhanden)
- Neubau der Scheibenwischeranlage
- Komplettieren der Glaskanzel
- Überarbeiten der Türen
- Neubau des Tankstutzens
- Detaillieren der Rotoranlage

Mittels Magic Sculp geformte Dämmung

Erstellen des Overheadpanels und der Gurte der Rückbank

Verkabelung des gut sichtbaren Instrumententrägers

Aus Plastiksheet neu aufgebautes Cockpit

Die Manschetten entstanden wieder mittels Magic Sculp

Auch die Sitze wurden neu angefertigt

Das Cockpit grau grundiert und fertig zur Detailbemalung

Das fertig lackierte Cockpit

Blick von oben in das Cockpit, noch ohne Rückbank


Aus Sheet und Magic Sculp gefertigte Rückbank

Das Cockpit ist eingebaut

Die Glaskanzel wird überarbeitet, die Strukturen entstehen aus Plastikprofilen

Die Türen mit entsprechenden Umbauten

Türschiene und der versenkte Tankstutzen werden neu aufgebaut

Graue Grundierung und weiße Fläche in Vorbereitung der Tigerlackierung
Der zweite Teil beschäftigt sich dann mit der Lackierung und abschließenden Detaillierung des Modells.
Thomas Neuss
Publiziert am 06. April 2010