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Fokker Dr.I

von Florian Krempl (1:72 Revell)

Fokker Dr.I

Vor mehreren Jahren habe ich einmal einen alten Fokker Dreidecker auf einem kleinen Wiesendiorama verschenkt, der über die Jahre ganz schön verstaubte. Nach einem irreparablen Flugunfall musste daher Ersatz her, nur in einer etwas anderen Präsentation. So entstand als Zwischenprojekt der bekannte Modellklassiker, der aus einer versehentlich entstandenen Farbpfütze herausfliegt. Mit Matt 36 von Revell verbinde ich nämlich schon immer den roten Baron sowie britische Soldaten. Den Farbtopf hatte ich noch über, da ich zwischenzeitlich auf Acryl umgestiegen bin.

Fokker Dr.I

Geworden ist es sozusagen eine Art Selbstportrait. Tatsächlich schaut es bei mir am Basteltisch ähnlich aus: Zum Umrühren ein paar Streichhölzer und ein Tempo zum Abputzen, das nach vielen Bastelstunden selbst zu einem kleinem modernen Kunstwerk "buntes Arcyl auf Zellstoff" wird. Auch wenn alles sehr spielerisch wirkt, war es schwierig eine Pfütze hinzukriegen, die dauerhaft wie frisch ausgelaufene Farbe ausschaut ohne zu reißen.

Fokker Dr.I

Zuletzt funktionierte es sehr gut, als ich den Farbklecks aus rotgefärbtem Weißleim gestaltete, der nach dem Trocknen mit mehreren sehr dünnen Schichten rot bemalt wurde und abschließend mit NOCH Modellwasser Tiefe und Glanz erhielt. Die vom Flieger abgehenden Farbtropfen sind rot bemalte Tropfen aus Kerzenwachs um einen dünnen Draht herum. Das Modell selbst ist oob mit einem Airfixpiloten. Die Verspannungen sind aus einem grauen Faden, der metallisch bemalt und anschließend mit Weißleim gestärkt wurde.

Für Rückfragen stehe ich euch gerne unter fl_krempl at yahoo.de zur Verfügung.

Fokker Dr.I

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Fokker Dr.I

Florian Krempl

Publiziert am 31. Mai 2018

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