Hafendioramavon Peter Fulgoney (1:700 Battlefleet Models)
Aus dem Englischen von Christian Bruer Es ist interessant zu beobachten was deine Modellbaukollegen so treiben und sich dann dabei zu ertappen, wie du deren Arbeiten irgendwann nacheiferst. Nach Jim Baumanns Hafen, Rob Kernaghans Hafen und Convoy sowie Mike McCabes C2 Frachter, kam mir letztendlich die Auswahl an Frachtern und Materialien für Hafenszenen aus dem Programm von Battle Fleet Models als Ausrede diesem Trend zu folgen und meine eigene Version eines Hafens darzustellen ganz gelegen! Um dieses Projekt umzusetzen, ist die recht umfangreiche Auswahl von BFM sehr hilfreich. Alles war verfügbar und so konnte ich recht zügig mit der Planung des Projektes beginnen. Im wesentlichen musste ich mir erst einmal klar werden, wie ich die geplanten Elemente, sprich Schiffe, Kais, Lagerhäuser und Kräne am besten arrangiere.
Die Liste der verwendeten Bausätze:
Außerdem hatte ich noch Teile herumliegen, um zwei Kräne zu gestalten und eine Menge der kleinen Gold Medal Model Kerle die es zu verteilen galt, um die Szene mit Leben zu füllen. Die Fahrzeuge stammen alle aus dem Programm von Skywave.
Einige Skizzen später war mit klar, dass der Hog Islander das Zentrum des Dioramas bilden muss. Um das ganze aufzulockern, sollte um den Frachter herum etwas passieren. Ich entschied mich daher den Hog Islander beim Verlassen des Hafens darzustellen. Er sollte gerade zu dem Zeitpunkt zu sehen sein, wo er mit Hilfe von zwei Schleppern von der Pier ablegt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Kais sollte der Oiler gerade anlegen.
Mein Ziel war, eine graue regennasse Szene zu schaffen, mit einigen Hafenarbeitern die in ihrem gelben Ölzeug ihrer Arbeit nachgehen. Die Dioramen meiner Freunde waren meine Vorlage. Auf deren Grundlage habe ich alles an sichtbarer und gewollter Unordnung hineingepackt, von der ich der Meinung war, dass es zu meinem Diorama dazupasst. Ich habe keinen Zweifel daran, dass meine kleine Szene sicherlich einige maritime Ungenauigkeiten aufweist, letztlich hatte ich aber jede Menge Spaß an dem Projekt und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Parallel zum Diorama habe ich an meiner HMS Kent gearbeitet und genau wie mit dem, über der Kent schwebenden Beobachtungsballon, sind gerade kleine Szenen und Geschichten diejenigen Elemente, die ein Diorama zum Leben erwecken.
An Materialien kamen beim Bau zur Anwendung: Humbrol Farben, MIG Pigmente, 0.1mm Draht, Sandpapier für Kohlenhaufen, WEM Lycra und gezogener Gussast für das Rigg. Für die Wasseroberfläche habe ich Papier aus dem Künstlerbedarf verwendet. Die Grundierung der Grundplatte erfolgte mit Tamiya Grau, hierauf habe ich Weißleim aufgetragen, die Wellen entstanden aus einer weißen Acryl-Mischung. Einen ausführlichen Bericht über den Bau des Dioramas könnt ihr auf der Battlefleet Home Page finden.
Peter Fulgoney Publiziert am 26. August 2007 © 2001-2010 Modellversium.de, Modellbau Magazin | Impressum |