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SMS Zrinyi

Ein Pre-Dreadnought Schlachtschiff

von Norbert Thiel (1:700 NNT Modell+Buch)

SMS Zrinyi

Original

SMS Zrinyi war ein Pre-Dreadnought Schlachtschiff der Radetzky-Klasse der Östereich-Ungarischen Kriegsmarine. Der Name geht zurück auf eine adelige ungarische Familie mit kroatischer Abstammung. Das Schiff lief am 12. August 1910 im Stabilimento Tecnico in Triest vom Stapel und wurde während des Jahres 1911 komplettiert. Im ersten Weltkrieg war SMS Zrinyi Teil des zweiten Schlachtschiffgeschwaders und es nahm an der Beschießung von Anconateil. Durch das Sperren der Straße von Otranto war die östereich-ungarische Marine jedoch im adriatischen Meer eingeschlossen. Jedoch wurde auf diese Weise eine große Zahl von alliierten Streitkräften gebunden. Durch den Untergang der Habsburger Monarchie nach dem ersten Weltkrieg gerieten Teile der Flotte in die Hände der neu entstandenen slawischen Staaten, z.B. Zrinyi in kroatische Hände. Von diesen wurden sie jedoch den USA übergeben und Zrinyi zeigte für kurze Zeit den Sternenbanner. Im Jahre 1920 erfogte die Außerdienststellung und danach der Abbruch des Schiffes in Italien.

SMS Zrinyi

Technische Daten:

  • Verdrängung: 14500 t
  • Länge: 139 m
  • Breite: 25 m
  • Tiefgang: 8,1 m
  • Antrieb: 20000 hp
  • Geschwindigkeit: 20 kn
  • Besatzung: 880 - 890 Offiziere und Mannschaften
  • Bewaffnung: 4 x 30 cm, 8 x 24 cm, 20 x 10 cm in Kasematten, 6 x 11-pounders, 3 x 45cm Torpedorohre

SMS Zrinyi

Modell:

Die SMS Zrinyi ist als 1:700 Resin-Modell in der NNT-Serie erschienen. Das Modell unterscheidet sich nur bei der Ausführung der Kräne minimal von dem Modell der SMS Radetzky. Zusätzlich sind im Bausatz Fotoätzteile und ein Modell eines Hansa-Brandenburg W.18 Flugboots ebenfalls mit Fotoätzteilen enthalten. Zur Komplettierung des Modells empfiehlt sich das Verwenden einer fotogeätzten Reeling mit zwei Durchzügen, hier aus dem Hause Saemann. Bei diesem Modell fanden auch gedrehte Rohre für die 30cm sowie die 24cm aus dem NNT-Programm Verwendung, die Kasemattgeschütze sind Rohre aus dem Programm der Firma Lion Roar (eigentlich 12,7cm Geschütze für japanische Zerstörer, man möge mir verzeihen).

SMS Zrinyi

Alle Masten sowie die Stützen unterhalb der "Flying Bridge", Flaggenstöcke und Rahen wurden aus Draht gefertigt, die footropes entstanden aus Reelingresten in 1:700. Die Flaggen stammen aus dem Programm der Firma HP-Models. Der Kommandostand (Ausguck) am vorderen Mast wurde von mir ausgefräst und mit Stützen aus Draht ergänzt. Danach erfolgte die Bemalung mit der Spritzpistole, diesmal in "Montecuccoli-Grün", einer Mischung aus Tamiya XF 22, ein wenig XF 25 und wenig XF 62. Der Wasserpass wurde mit Rosa abgesetzt, das Hauptdeck wurde mit dem Pinsel abwechselnd in Längsrichtung mit den Humbrolfarben 103 und 110 bemalt, alle Stahldecks mit Grau 27 ebenfalls der Firma Humbrol. Alle weiteren Details wurden ebenfalls mit Humbrolfarben bemalt. Am Ende erfolgte das Rigging mit stretched-sprue und das Schiff fand seinen Platz auf einem Holz-Sockel.

SMS Zrinyi

SMS Zrinyi

SMS Zrinyi

SMS Zrinyi

Norbert Thiel

Publiziert am 07. Januar 2009

Die Bilder stammen von Martin Kohring.

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