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PzKpfw. IV Ausf. D

Verfolgungsjagd mit einem Panzer

von Theo Peter (1:72 Armourfast)

Seitensicht des Panzers
Seitensicht des Panzers

Heute zeige ich euch meinen ersten Versuch einen Panzerkampfwagen IV in der Ausführung D darzustellen. Der Panzer IV stellt den Nachfolger des PzKpfw. III dar und wurde zum am meist gebauten deutschen Panzer während des Zweiten Weltkriegs. Die ersten Versionen des Panzer IV gleichen dem Panzer III noch sehr stark. Der hier gezeigte Panzer besitzt noch die anfangs verbaute kurze Kanone, die bei späteren Versionen durch eine größere Kanone Kwk ersetzt wurde. Außerdem ist für die Ausführung D die geknickte Stirnwand charakteristisch, die mit einem Front-MG bestückt wurde.

Heckansicht des Panzers
Heckansicht des Panzers

Mit Einsatz der neuen Kanone änderte sich auch der Einsatz des Panzers als Unterstützungsfahrzeug zu einem wirklichen Kampfpanzer, der aufgrund seiner einfachen Technik, seiner Geschwindigkeit, seiner Zuverlässigkeit und seiner Geländegängigkeit bei den Deutschen sehr beliebt und bei den Feinden äußerst gefürchtet war. Ebenso wurde der Panzer bei späteren Versionen mit Seiten- und Turmschürzen versehen, um noch besser geschützt zu werden. Jeder Panzer sollte eine Funkanlage besitzen und von fünf Mann bedient werden. Der hier gezeigte Panzer gehört zu einer nicht näher definierten Einheit, die im Winter 1940 bei Sedan (Frankreich) im Einsatz war.

PzKpfw. IV Ausf. D

Zum Bau ist nicht wirklich viel zu sagen, da der Panzer nur aus wenigen Teilen besteht. Diese allerdings waren von hervorragender Qualität. Einzige Änderungen am Panzer stellen die sowohl offen als auch geschlossen darstellbare Luke, die Antenne aus einem gezogenen Gussast und die Ersatzlaufrollen dar. Leider lagen dem Bausatz keinerlei Decals oder Bemalungsbeispiele bei. So wurde bei der Bemalung auf die eigene Kreativität zurückgegriffen und ein Panzer in Panzergrau geschaffen. Der Panzer wurde mit mattem Revellschwarz bemalt und anschließend mit Hellgrau, Dunkelgrau, Silber, Braun, Hellbraun, Dunkelbraun und Mausgrau detailliert. Die Decals stammen aus der Restekiste und stellen einen rein fiktiven Panzer dar. Gealtert wurde der Panzer wieder einmal mit dem Pinsel und matten Revellfarben.

verunglückter Willy´s Jeep
verunglückter Willy´s Jeep

Gezeigt werden soll eine Szene im Jahre 1940 in Frankreich. Nachdem im Winter 1940 der erste Schnee gefallen, aber der Boden noch nicht gefroren war, waren viele Straßen in Frankreich in sehr schlechtem Zustand. Der Panzer verfolgte eine Gruppe Soldaten (französischer Widerstand), die in einem amerikanischen Jeep unterwegs waren. Nachdem die Gruppe die Deutschen entdeckt hatte gaben diese Gas. Doch leider waren die Straßen sehr glatt und außerdem unberechenbar steil. So verlor der Fahrer die Kontrolle und krachte gegen einen Baum. Der Panzer und seine Besatzung erreichte kurze Zeit später den Unfallort. Der Kommandant begutachtet die Überreste des Jeeps, während ihm die restliche Besatzung Deckung gibt. Doch von den Widerstandskämpfern ist keine Spur mehr zu entdecken.

Vogelperspektive des Dioramas
Vogelperspektive des Dioramas

Das Diorama wurde aus einem Styrodur-Block herausgearbeitet. Der Zaun besteht aus Zahnstochern und gezogenen Gießästen. Bemalt wurde das Diorama mit Revellfarben und dem Pinsel. Anschließend wurde alles mit Schneespray bespüht. Die Personen stammen von Revell, Zvezda und Preiser. Die Leiter stammt ebenfalls von Preiser. Der Busch stammt von NOCH und wurde ebenfalls mit Schneespray bearbeitet.

TurmdetailBlick auf die KurzkanoneStark verrostete AuspfuffanlageMit PhotoScape bearbeitetPanzerkommandant begutachtet die SituationPzKpfw. IV Ausf. DPzKpfw. IV Ausf. D

Turmdetail

Turmdetail 

Theo Peter

Publiziert am 13. Juni 2014

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