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Panther Ausf. D

von Lukas Kanczik (1:72 Dragon)

Panther Ausf. D

Zum Vorbild

Der Panther Ausf. D war die deutsche Antwort auf das Auftauchen des russischen T- 34. Nach Durchsetzung des MAN-Entwurfs begann die Produktion des Panthers Ausf. D im Januar 1943. Dabei fand der erste große Einsatz schon im Juli 1943 statt, allerdings mit mäßigem Erfolg, da der Panzer noch unter einigen Kinderkrankheiten litt. Aber auch die Panzerbesatzungen mussten noch lernen, die effektive abgewinkelte Stirnpanzerung richtig einzusetzen. Wichtige Neuerungen waren das Schachtellaufwerk, die breiteren Ketten und die bereits erwähnte abgewinkelte Panzerung.

Panther Ausf. D

Mit seinem Gefechtsgewicht von 44.000 kg und einer Panzerung von 16 bis 100 mm konnte der Panther eine Höchstgeschwindigkeit von 46 km/h auf offener Straße erreichen. Im Gelände dagegen sah es anders aus. Hier lag seine Geschwindigkeit bei 24 km/h. Mit seinem 12-Zylinder-Maybachmotor hatte er einen Aktionsradius von 160 km (Straße) und im Gelände jedoch nur 100 km oder sogar weniger. Sein Treibstoffvorrat lag bei 720 Liter Benzin. Bewaffnet war der Panther mit einer 7,5 cm KwK 42 L/70 sowie einem Koaxial-MG (7,92 mm MG 34) und einem Bug-MG ohne Kugelblende.

Panther Ausf. D

Mein Modell

Das hier vorgestellte Modell ist vom asiatischen Hersteller Dragon mit der Bausatznummer 7506. Der Bausatz selbst ist gut detailliert, aber leider besitzt er keine Ätzteile. Da bleibt dem einen oder anderen Modellbauer nichts anderes übrig, als sich Detailsets zu holen oder selbst handwerklich tätig zu werden. Ich spendierte der Raubkatze Ösen und Handgriffe aus Draht sowie Lüftungsgitter aus einem Plastiknetz. Mit meinem Handschleifgerät bohrte ich Durchschüsse und Geschossabpraller.

Panther Ausf. D

Das Lackieren erfolgte dann mittels Airbrush, die dazu verwendeten Farben waren von Vallejo. Zum Grundieren nahm ich Schwarz (71.028), danach folgten Dunkelgelb (71.025) und Hellgrün (71.022) für die Camouflage. Bei der Alterung griff ich zu altbewährten Mitteln zurück. Neu ausprobiert habe ich die Washings von AK, Rust Streaks und Fuel Stains. Danach nahm ich einen sehr weichen Graphitstift und fuhr mit ihm über einige ausgewählte, erhabene Stellen des Modells, um ihm damit einen gewissen metallisch aussehenden Look zu verpassen. Die Abziehbilder befestigte ich mit Micro Sol und Micro Set und danach versiegelte ich den Panther mit einem matten Lack von Vallejo.

Panther Ausf. D

Die kleine Base, auf der der Panther steht, habe ich aus Modelliermasse geformt und mit einer Braun/Schwarz-Mischung grundiert. In die noch feuchte Masse streute ich Gartenerde und drückte noch an einigen Stellen Wurzeln/Steine ein. Mit erdfarbenen Pigmenten habe ich noch den Erdboden detailliert und das Ganze schließlich begrünt. Zum Schluss setzte ich den Panther auf die Base und nebelte ihn samt Base mit Vallejo 71.028 (Sand) ein.

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Panther Ausf. D

 

Lukas Kanczik

Publiziert am 12. Juli 2018

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