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Lockheed T-33 A

von Hans-Joachim Hockl (1:32 Special Hobby)

Lockheed T-33 A

Diesen Bausatz habe ich bereits vor einigen Jahren erworben und jetzt war es wohl an der Zeit, ihn endlich zusammen zu setzen. Die Passgenauigkeit war bei meinem Bausatz überraschend gut. Hier und da ein wenig Anpassungsarbeit und die Teile passten ohne große Lücken zusammen. Was das Zusammenkleben etwas erschwerte, waren die fehlenden Passstifte an den Rumpfschalen und an den Tragflächenhälften. Hier musste man dann immer wieder kontrollieren, dass die Übergänge möglichst stufenlos sind, um beim Versäubern nicht soviel Spachtel benutzen zu müssen. 

Lockheed T-33 A

Lockheed T-33 A

Probleme bereitete mir nach dem Einsetzen des AMS Resin Cockpits das Einpassen der Lufteinlaufkanäle. Abhilfe schaffte hierbei das Durchtrennen des Bauteils C12, so das zwei eigenständige Einläufe entstanden, welche dann mit den Intakes (D7,D8) vor dem Einbau zu einer Einheit verbunden wurden, um anschließend in und an den Rumpf eingepasst zu werden.

Lockheed T-33 A

Da ich seit meiner Jugend das Wappen des AG 51, die fliegende rote Eule, besonders attraktiv finde und ich in der F-40 Ausgabe ein Foto der 9444 mit genau diesem Wappen fand, stand für mich fest, wenn ich einmal eine T-33 bauen werde, wird es diese sein.

Lockheed T-33 A

Nun hatte ich drei weitere Probleme. Von dem Wappen gibt es kein Decal in dieser Größe und bei der abgebildeten Maschine handelt es sich um eine T-33 A-1, während das Modell eine A-5 wiedergibt. Allerdings sind die Unterschiede zwischen der A-1 und der A-5 rein äußerlich nur an der Kanonenmündung aus zu machen. Also wurde von innen in die Rumpfschalen ein paar Plastikstreifen an der passenden Stelle eingeklebt und nach dem Aushärten eine Kanonenmündung mit einem 2 mm Bohrer aufgebohrt.

Lockheed T-33 A

Der zweite Unterschied betrifft das Cockpit, welches etwas anders instrumentiert ist. Da für das Cockpit Ätzteile beigelegt waren, ignorierte ich diesen Punkt und verwendete selbige. Ich kann mir auch nicht vorstellen, das jemand der sich das Modell anschaut sagen würde: Das Instrument xy muss aber an der und der Position sein. 

Lockheed T-33 A

Lockheed T-33 A

Das dritte Problem waren die Schleudersitze Mk GU 5, auf welche alle Maschinen nach Einführung des Tarnanstriches eingerüstet wurden. Diese habe ich aus den Schleudersitzen der Revell-Phantom versucht nachzubauen.

Lockheed T-33 A

Nun war nur noch das Problem mit dem Wappen zu lösen. Dafür bestellte ich mir bei Aero Spezial einen farblosen Decalbogen, auf den ich dann die Eule aufdrucken konnte. Die Vorlage für die Eule entnahm ich einem anderen Decalbogen und vergrößerte sie dann per Scanner mit meinem Bildbearbeitungsprogramm. Welchen Durchmesser das Wappen haben musste, entnahm ich einer Zeichnung aus einer Modell Fan von 1975, welche im Maßstab 1/72 gehalten war und konnte so nun den richtigen Durchmesser ermitteln.

Lockheed T-33 A

Was man allerdings jetzt noch zu dem Decal wissen muß, ist die Tatsache, dass der Decalbogen farblos ist auf den das Decal aufgedruckt wird. Aus diesem Grund bekommt das Decal eine lasierende Wirkung. Um dem entgegen zu wirken, habe ich das Seitenleitwerk am Modell weiß glänzend lackiert und mit einem Kreisschneider aus dem Abklebeband eine Schablone im selben Durchmesser geschnitten, wie ihn das spätere Decal bekommt. Diese Schablone wurde an der der für sie vorgesehenen Position angebracht und nach der Lackierung wieder entfernt. Auf diesen weißen Kreis wurde dann das selbst erstellte Decal aufgebracht, welches nun durch den weißen Untergrund seine lasierende Wirkung verloren hat.

Beim Anbringen der Fahrwerke ist auch wieder etwas Vorsicht geboten, da diese sehr zerbrechlich sind. Hier hätte man bei Special Hobby lieber Metall-Fahrwerke beilegen sollen. Bei meiner Suche im Netz habe ich leider auch kein Metallfahrwerk für die T-33 finden können. 

Lockheed T-33 A

Die Decals, welche ich verwendet habe, sind bis auf die Eule von HaHen und ließen sich sehr gut verarbeiten. So, das war es dann von meiner Seite, hier noch einige Aufnahmen:

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Hans-Joachim Hockl

Publiziert am 28. Mai 2019

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