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McDonnell Douglas F/A-18C Hornet

VFA-131 "Wildcats"

von Ralf Helgert (1:72 Hasegawa)

McDonnell Douglas F/A-18C Hornet

Das Original:

Die Hornet hieß zu Anfang ihrer Karriere Northrop YF-17, sie war der Verlierer des Ende 1974 stattgefundenen Vergleichswettkampfes mit der YF-16, wobei dieser Wettkampf allerdings viel knapper ausging, als vielen Leuten klar war. Einer der ausschlaggebenden Faktoren war die Tatsache gewesen, dass für die YF-16 das relativ ausgereifte Triebwerk F 100 verwendet wurde, während das Konkurrenzmodell von Northrop mit zwei noch in der Erprobung befindlichen Turbofan-Triebwerken General Electric YJI 01 ausgerüstet war, denen noch die Schubkraft fehlte, die das Serienmodell schließlich aufweisen sollte. Vielmehr diente der Prototyp als Ausgangsmuster der bordgestützten Weiterentwicklung F-18, mit deren Entwurfsarbeiten ein gemeinsames Team von McDonnell Douglas und Northrop im Oktober 1974 begann. Ihre fortschrittliche Konzeption wurde dabei weitgehend beibehalten und lediglich den besonderen Forderungen der US Navy angepaßt.

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Hierzu gehörten neben der Eignung für den Einsatz von Trägerdecks auch bessere Reichweitenleistungen und Langsamflugeigenschaften. Man vergrößerte die Spannweite des Tragwerks auf 11,43 m (ohne Sidewinder) und bildete die Außenflügel ab Querruderanschluß nach oben klappbar aus. Außerdem wurden die Nasen beider Flügelhälften mit je einem Sägezahn versehen, so dass sich eine Vergrößerung der aerodynamischen Fläche um 12% ergab. Als Standardbewaffnung dient der F-18 eine im Rumpfvorderteil fest eingebaute 20 mm-Kanone des sechsläufigen Gatling-Typs M.61-A1 Vulcan mit 400 Schuß. Heute ist sie in großer Stückzahl bei der US Navy, US Marines und bei vielen anderen Luftstreitkräften erfolgreich im Einsatz.

McDonnell Douglas F/A-18C Hornet

Der Bausatz:

Der Bausatz ist von der Firma Hasegawa und ist im Maßstab 1:72. Der Kit stellt eine F-18C Hornet Wildcats VFA-131 der U.S. Navy 2003 dar. Der Bauplan, ein zu vier Seiten gefaltetes Blatt, war einigermaßen übersichtlich. Lustig fand ich den Seitenabschnitt, in dem auf die umfangreiche Bewaffnung und deren exakte Bewaffnungspunkte hingewiesen wird. Da bei diesem Bausatz gerade mal zwei AIM-7 E/F und zwei AIM-9L Raketen beiligen. Da ich meine F-18 Hornet aber sowieso wie auf der Schachtel abgebildet bauen wollte, war das mit der Bewaffnung nicht weiter tragisch.

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Wie meistens bei Hasegawa war auch bei diesem Bausatz das Cockpit "gähnend leer": Also wurde das ganze mit Eduard-Fotoätzteilen für die Instrumente und einem klasse Resin-Schleudersitz von Aries aufgewertet. Der Bau ging ohne böse Überraschungen gut und schnell voran. Da ich meine Modelle alle mit dem Pinsel bemale, nehme ich ausschließlich Revell Aqua-Color Farben. Diese lassen sich leicht auf die richtige Konsistenz mischen. Anschließend wurde das Modell mit einem handelsüblichen glänzenden Klarlack versiegelt. Nach 24 Stunden Trockenzeit wurden die Decals aufgebracht, und nach weiteren 24 Stunden wurde ein seidenmatter Klarlack aufgesprüht. Diesen ließ ich 48 Stunden trocknen, bevor ich mit dem Altern der Maschine begann. Als einzige Außenlasten kamen der Centertank und ein ACMI Pod zum Tragen.

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Ralf Helgert

Publiziert am 11. November 2009

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