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Messerschmitt Bf 109 F-4

Marseilles 50. Abschuss

von Klaus Eichhorn (1:32 Trumpeter)

Messerschmitt Bf 109 F-4

Meine Szene ist einem bekannten Foto nachempfunden „Marseilles 50er Abschuss“. Das will heißen es stellt Marseilles Bf 109 F-4 in Afrika dar, wo gerade durch den Staffelmaler der 50. Abschuss aufgemalt wird. Das Ganze ist im Maßstab 1:32 dargestellt.

Messerschmitt Bf 109 F-4

Als Grundlage für die Bf 109 F-4 diente mir der Trumpeter Bausatz der Bf 109 F-4 Trop in 1:32. Nun dürfte inzwischen weitestgehend bekannt sein, dass Trumpeters Bf 109 F-4 Bausätze keine "F" darstellen sondern bestenfalls eine Bf 109 G-2. Ansonsten sind die Bausätze durchaus gut was Detaillierung und Formgebung betrifft. Ein großes Manko ist zum Beispiel, dass trotz gut gestaltetem Motor dieser bei der "F" ohne Umbau nicht offen gestaltet werden kann. Die Motorträger sind nicht gerade, sondern haben die geschwungene Form wie sie erst bei der G-10 und der Bf 109 K vorkamen. Dies aber nur auf der linken Seite wegen des größeren Laders und nicht beidseitig wie bei Trumpeter.

Messerschmitt Bf 109 F-4

Es ist schade, dass Trumpeter hier so schlampig gearbeitet hat, zumal in Trumpeters Bf 109 G Versionen die richtigen Motorträger vorhanden sind. Sei es wie es sei, bei mir blieb der Motor deswegen geschlossen. Folgende Änderungen habe ich vorgenommen, um aus dem Trumpeterbausatz eine F-4 zu machen: 

  • Lufthutzen an der Motorverkleidung und Motorabdeckung entfernen und verspachteln
  • Gravuren wie Tankdeckel der G-Version verspachteln
  • Neuen Tankdeckel unterhalb des Cockpits auf der linken Seite gravieren
  • Dünnere Propellerblätter verwenden (Aires)
  • Cockpitumbau, rechts einen offen Kasten anbringen und die Bedienelemente der Sauerstoffanlage ändern. Hier nach Vorbildfotos arbeiten. Alles scratch gebaut.
  • Radausschnitte an der Unterseite rund gemacht
  • Den Ölkühler kann man für eine Afrikaversion der F-4 so lassen. Die meisten Afrika F-4 hatten schon den größeren G-Kühler. Bei Marseilles Maschine kann man es auf Fotos gut erkennen. Für eine „normale F“ müsste der flachere Kühler eingebaut werden.

Messerschmitt Bf 109 F-4

Die Figuren stammen von Puchala (Marseille), Aires (Homut und Maler) und der Mechaniker ist eine Mischung aus verschiedenen Figuren. Die Werkzeuge sind aus der Grabbelkiste. Bemalt (Airbrush) wurde das Modell mit Humbrol/Revell Farben und den leider nicht mehr erhältlichen JPS-Farben. Die Figuren wurden mit Andrea-Farben (Gesichter und Hände) und der Rest mit Humbrol/Revell Farben bemalt.

Messerschmitt Bf 109 F-4

Messerschmitt Bf 109 F-4

Messerschmitt Bf 109 F-4

Klaus Eichhorn

Publiziert am 17. September 2013

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