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Supermarine Spitfire Mk.I

von Frank Richter (1:48 Revell)

Supermarine Spitfire Mk.I

Sozusagen aus nostalgischen Gründen habe ich diesen Bausatz von Revell gebaut. Ich habe ihn schon einmal in den 1980er Jahren gebaut und damals war es eines meiner ersten Modelle im Maßstab 1:48. Die aktuelle Auflage von 2016 habe ich ja hier auf Modellversium ausführlich vorgestellt, siehe rechte Seitenleiste. Da mir die britische Version zu "gewöhnlich" war, wollte ich etwas weniger gängiges bauen. Ein Blick in das Modellers Datafile Buch über die Merlin Spitfires von SAM Publications brachte dann schnell die Entscheidung, es sollte eine portugiesische Mk.I werden. Portugal hat während des Krieges eine ganze Reihe von Spitfires von den Briten bezogen. Es handelte sich überwiegend um die Mk.V, aber es gab auch 18 Mk.Ia, die ab 1942 ausgeliefert wurden. Alle Mk.Ia waren in Tancos stationiert, mit den Kennungen ZX-A bis ZX-R. Sie trugen das britische Tarnschema aus Ocean Grey/Dark Green über Medium Sea Grey.

Supermarine Spitfire Mk.I

Supermarine Spitfire Mk.I

Der Zusammenbau verlief eigentlich recht unspektakülär. Die Passgenauigkeit ist gar nicht mal so schlecht, die erhabenen Gravuren wurden beibehalten und mussten stellenweise mittels gezogener Gussäste wiederhergestellt werden, da doch einige Schleifarbeiten vonnöten waren. Das Cockpit wurde im Wesentlichen aus dem Kasten heraus gebaut, lediglich den Sitz habe ich durch einen aus der Restekiste ersetzt. Die Gurte stammen von einem alten Reheat Ätzteilset. Ein paar Fremdteile wurden im Außenbereich verbaut. Propeller und Spinner stammen von einer Airfix Mk.I (die ich mit dem Zweiblattpropeller gebaut habe), die Räder und Fahrwerksbeine von Eduard (Overtree Restekiste) und ein Satz Abgasrohre aus der neueren Mk.V von Airfix.   

Supermarine Spitfire Mk.I

Die Cockpithaube musste für den geöffneten Zustand entlang des Rahmens gehörig ausgedünnt werden. Wo ich grad so schön am Schleifen war, habe ich mir noch den Übergang der Tragflächen an den Rumpf vorgenommen und so gut es eben ging den charakteristischen "Gullwing" eingearbeitet. Das Material ist relativ dick an der Stelle, so dass genügend "Fleisch" vorhanden war, um das Ganze zumindest ein wenig anzudeuten. Ich hätte zwar noch einen Uralt-Flügel von Airfix gehabt, aber das war mir die Sache dann doch nicht wert. Es sieht zumindest ein klein wenig besser aus als vorher. Lackiert wurde alles mit Lifecolor Farben. Die Decals (alles außer den Kokarden, Kennungen und "Fin Flash") stammen aus dem Bausatz. Die Kreuze und die Leitwerksflagge sind von einem alten Carpena Bogen (Spitfire Exotics). Die Buchstaben und Zahlen der Kennung hatte ich aus generischen Bögen, ebenfalls von Carpena, zusammengestellt.

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Supermarine Spitfire Mk.I

 

Frank Richter,
Frank's Webtrash

Publiziert am 28. Dezember 2016

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