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Focke Wulf Triebflügel

Projekt eines VTOL-Abfangjägers

von Johannes Wipauer (1:72 Huma)

Zum Vorbild

Im September 1944 gab es vermutlich keinen Ort mehr in Deutschland, der vor der Bedrohung durch feindliche Bomber sicher war. Um den Objektschutz auch ohne Flugplätze zu ermöglichen, entstand die Idee dieses VTOL-Abfangjägers, der mit 120 m/s (andere Quellen nennen 50 m/s) Steigleistung bis zu 15.000 m hoch steigen konnte. Die Lorin-Staustrahltriebwerke (Ramjet) benötigten aber eine Luftzufuhr mit mindestens 300 km/h (Angabe Huma-Bauanleitung), weswegen Hilfsraketen nötig waren. Technische Daten auf Wikipedia oder Luft46.com. Es gab nur Pläne und ein Windkanal-Modell, das heißt, alle Angaben sind rein theoretisch...

Focke Wulf Triebflügel

Mein Modell

Mein Modell entstand aus dem uralten Bausatz von Huma. Der Zusammenbau der wenigen Teile war sehr einfach, nur die kleinen, an Blütenknospen erinnernden Verkleidungen der Stützräder wollten nicht an ihrem Platz bleiben. Ansonsten alles "out of box", nur eine Antenne und Staurohr am Bug, weil das in vielen Computergrafiken und -animationen so gezeigt wird. Nachdem die Decals eher für einen Prototyp gedacht sind und der Einsatzort vermutlich teilzerstörte Industriegebiete gewesen wären, habe ich keinerlei Tarnung vorgesehen, sondern mal RLM 02, mal Naturmetalltöne oder andere Grautöne genommen. So schaut das dann aus, wenn ein Airliner-Fan militärische Science Fiction baut:

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Focke Wulf Triebflügel

 

Ich hoffe, dieser Abstecher in eher "unzivile" Bereiche hat euch auch gefallen.

Johannes Wipauer

Publiziert am 07. März 2020

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