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Vickers Wellington Mk.1C

von Benjamin Nowak (1:48 Trumpeter)

Vickers Wellington Mk.1C

Geschichte

Die Wellington war am Anfang des Zweiten Weltkrieges der wichtigste schwere Bomber der Royal Air Force. Sie kam in den verschiedensten Rollen bis zum Ende des Krieges zum Einsatz. Der Erstflug des Prototypen erfolgte im Juni 1936. Rumpf und Flügel der Wellington bestehen aus der  geodätischen Gitterstruktur  aus Metallstäben, mit Stoff als Außenhaut. Das ergibt eine sehr steife, dabei leichte und robuste Struktur, bei der Schäden durch Explosivstoffe nur die Bespannung zerstören, aber der Stabilität des Flugwerks, außer bei einem direkten Treffer, nichts anhaben können. Der Nachteil dieser Bauweise ist, dass sie arbeitszeitintensiv und damit teuer war. Der Ressourcenverbrauch war hingegen vertretbar.

Vickers Wellington Mk.1C

Bei Kriegsausbruch 1939 bestand die Masse der Bomber des Bomber Command aus Wellingtons. Schrittweise wurde sie später durch neuere, viermotorige Muster ersetzt. Noch am 1000-Bomber-Angriff auf Köln 1942 waren aber zahlreiche Wellingtons beteiligt. Danach feierte das Flugzeug Erfolge unter anderem beim Coastal Command, wo sie zur U-Boot-Bekämpfung sowie zum Wasserminenlegen und  -räumen verwendet wurde. Die Produktion endete erst nach neunjähriger Fertigung am 25. Oktober 1945. Mit 11.461 Exemplaren war sie der meistgebaute britische Bomber.

Quelle: Wikipedia

Vickers Wellington Mk.1C

Modell

Bei meiner Wellie handelt es sich um den Bausatz von Trumpeter in 1:48. Jeder, der sich für die schweren Bomber des 2. Weltkriegs interessiert, wird kaum an diesem Bausatz vorbeikommen ;-) Dargestellt wird die frühe Version Mk.1 C, welche Neunzylinder-Sternmotoren vom Typ Bristol Pegasus mit je 1000 PS besaß.

Vickers Wellington Mk.1C

Der Bau ging zügig vonstatten, es gab keine großen Probleme und ich bin wirklich begeistert von diesem tollen Bausatz. Die Bauzeit betrug knapp fünf Monate. Zurüstteile kamen nicht zum Einsatz. Verwendet wurden Revell-Farben, bis auf das Schwarz der Flugzeugunterseite (Spraydose von Graupner) mit dem Pinsel aufgebracht. Airbrush besitze ich nicht.

Vickers Wellington Mk.1C

Ein Lob verdienen die beiliegenden Decals, die sich einwandfrei verarbeiten ließen und sich ganz ohne Weichmacher sehr gut der Oberflächenstruktur des Flugzeugs anpassten! Nur deren Farbe scheint mir etwas zu kräftig gewählt. Ich hatte mit dieser Wellington Premiere im 1:48er Maßstab und hoffe, das Modell gefällt euch.

Weitere Bilder

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Vickers Wellington Mk.1C

 

Benjamin Nowak

Publiziert am 11. November 2009

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