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Fairchild-Republic A-10A Thunderbolt II

USAF 917th TFW, "Peanut" Barksdale AFB, 1991

von Oliver Zwiener (1:72 Tamiya)

Fairchild-Republic A-10A Thunderbolt II

Das Original:

Im Jahr 1967 forderte die USAF ein neues Flugzeug für die Luftnahunterstützung. Der Erstflug war am 10. Mai 1972 und schon am 15.02.1975 lieferte Fairchild die ersten Exemplare aus. Die A-10 ist ein Tiefdecker mit weit vorne liegendem Cockpit, das den Piloten durch eine kugelsichere Windschutzscheibe und eine Titanwanne schützt. Die Thunderbolt II, der Spitzname ist auch „Warzenschwein", ist ein einsitziges Kampfflugzeug und wird dazu verwendet, eigene Bodentruppen gegen Panzer und feindliche Kampfhubschrauber zu schützen. Sie ist auch in geringer Höhe sehr manövrierfähig und zudem in der Lage, sehr kurze Starts und Landungen selbst von provisorischen Pisten durchzuführen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt zwar nur 706 km/h, dafür beträgt die maximale Waffenlast ca. 7 Tonnen und die einzigartige 30-mm Maschinenkanone verschießt 1.350 Schuss hochexplosive sowie panzerbrechende Uranmunition. Zur besseren Tarnung für die Operation „Desert Storm" entwickelten und testeten die USAF unter anderem eine experimentelle Bemalung der A-10 im Jahr 1991. Eine Maschine vom 917. TFG (47. TFS) auf der Barksdale AFB wurde ausgewählt und als "Peanut" bekannt. Die A-10 wird voraussichtlich noch bis 2030 im aktiven Truppendienst bleiben.

Fairchild-Republic A-10A Thunderbolt II

Modellbausatz: Tamiya 1:72

Der Bausatz hat eine sehr gute Passform und beinhaltet noch weitere nennenswerte Details wie Bremsklappen, Flaps und eine Wartungsluke an Steuerbord sowie die obligatorische Einstiegsleiter. Trotzdem wurde auch hier noch mit Fotoätzteilen von Eduard und Decals von Hobbyboss aufgerüstet.

Fairchild-Republic A-10A Thunderbolt II

Fairchild-Republic A-10A Thunderbolt II

Bau/ Lackierung:

Zuerst erfolgte der Umbau des Cockpits mit den Fotoätzteilen und anschließend wurde lediglich eine 30 Gramm Bleibirne aus dem Angelsportbedarf hinter dem Cockpit verklebt, Spachtelarbeiten waren überhaupt nicht notwendig.

Zwischenzeitlich wurde der Rumpf weiß grundiert und die Bewaffnung lackiert. Dabei wurde auf zusätzliche AGM-65 Maverick und den ALQ-131 ECM Pod aus dem Hasegawa aircraft weapons 4 zurückgegriffen, um eine realistische close air support - Mission darzustellen.

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Fairchild-Republic A-10A Thunderbolt II

 

Lackiert wurde in den Revell-Farben 17 Afrikabraun, 82 dunkle Erde und 89 Beige - maskiert mit Maskol von Humbrol.

Danach erfolgte die Montage der Bremsklappen, des Fahrwerks und der Bewaffnung.

Abschließend wurden die Decals aufgebracht und mit Revell Decal Soft den Konturen am Bug angepasst. Auf ein Weathering habe ich verzichtet, denn die Fotos im Internet zeigen nur wenige Verschmutzungen bei der Testversion. Somit das Finish ausschließlich mit Matt Klarlack.

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Das Grau der Grundplatte ist „Roughcoat", eine Sprühgrundierung aus der Dose mit realistisch rauer Oberfläche von Games Workshop - das Diorma wurde noch mit den bekannten Hasegawa Ground Staff belebt.

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Oliver Zwiener

Publiziert am 04. Februar 2013

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