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Fiat G.91 R.3

WTD 61

von Herbert Engelhard (1:48 Occidental)

Fiat G.91 R.3

Die Fiat G.91 ist bei den Modellbauern stark unterrepräsentiert. Richtig gute Bausätze, noch dazu in 1:48, gibt es nicht. Es sind nur die alten ESCI bzw. Heller Kits über diverse Plattformen zu ergattern. Mein Bausatz ist von Occidental, das ist aber auch der von ESCI mit anderer Bauanleitung und anderen Decals.

Fiat G.91 R.3

Darum darf man sich vom Bau auch nicht zuviel erwarten. Zum Spachteln gibt es genügend Gelegenheit. Für das Cockpit habe ich einen Schleudersitz von Neomega verwendet. An Außenlasten gibt's nur die frühen, kleinen Außentanks unter den Tragflächen. Beim Bau des Modells sollte man tunlichst das zusätzliche Gewicht im Bug nicht vergessen, wenn man keinen Tailsitter produzieren will. Ich verwende hierzu übrigens immer eine Bleischnur, die eigentlich für Gardinen gedacht ist. Die kann man wunderbar an die Form anpassen und je nach notwendigem Gewicht bemisst man die erforderliche Länge der Schnur.

Fiat G.91 R.3

Bei der Farbgebung habe ich mich an die Angaben in der einschlägigen Literatur gehalten. Ich habe da eine informatives F-40 Heft zur G.91 R.3 als Grundlage. Damit die großen Flächen nicht zu eintönig wirken, wurde mit aufgehellter Grundfarbe nochmals unregelmäßig darübergegangen. Für die Reifen verwende ich übrigens lieber ein dunkles Grau, z.B. Gunze H401. Für den Triebwerksauslass und das Triebwerk selber nehme ich bevorzugt Alclad-Farben, weil die eine tolle Oberfläche ergeben.

Fiat G.91 R.3

Nach dem Lackieren der Maschine und den noch zu montierenden Einzelteilen wurden die Decals aufgebracht. Da ich meistens seidenmatte Gunzefarben verwende, spare ich mir die Zwischenschicht mit Glanzlack. Einen Weichmacher muss man aber meistens doch verwenden, damit sich die Decals schön in die Panellines legen. Ich bevorzuge hier Daco Decalsetting.

Fiat G.91 R.3

Die Decals für meine Maschine der Erprobungsstelle 61, die später in Wehrtechnische Dienststelle WTD 61 umbenannt wurde, stammen von Hahen. Sie ließen sich sehr gut verarbeiten. Mit ihnen könnte man auch andere deutsche Maschinen darstellen. Das WTD-Logo stammt aus der Restekiste.

Fiat G.91 R.3

Nach den Decals folgt das Washing, um die Panellines zu betonen. Nachdem ich dem Washing ein paar Tage zum Trocknen gebe, werden die Kleinteile montiert. Dabei sollte man aufpassen, dass der Kleber wirklich nur dorthin kommt, wo er auch hingehört. Am besten eine Kanüle oder einen Zahnstocher verwenden. Abschließend erhält das komplette Modell einen Überzug aus mattem Klarlack. Natürlich werden erst jetzt die Maskierungsfolien des Cockpits entfernt.

Fiat G.91 R.3

Herbert Engelhard

Publiziert am 20. März 2013

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