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PzKpfw. III Ausf. L

Sd.Kfz. 141

von Stefan Schacht (1:72 Dragon)

PzKpfw. III Ausf. L

Das Original

Der Panzer III war in der ersten Hälfte des zweiten Weltkrieges der mittlere Standardpanzer der Wehrmacht. Die Entwicklung dieses Panzers begann 1935, sodass die Serienproduktion 1939 starten konnte. Vorgesehen war der Panzer III zur Bekämpfung feindlicher Panzer. Aufgrund seiner Größe und der daraus resultierenden Beschränkungen beim Einbau größerer Kanonen, war er ab 1942 den gegnerischen Panzern, wie dem T-34, nicht mehr gewachsen. Der Panzer III Ausf. L war die vorletzte Version, die mit der langen 5cm Kanone ausgerüstet wurde. Von dieser Version wurden 1942 650 Stück gebaut. Insgesamt wurden von dem Panzer III bis 1943 5.700 Stück gebaut. Die ausgereifte Technik des Panzer III wurde erfolgreich bis zum Ende des zweiten Weltkriegs im Sturmgeschütz III weiterverwendet.

Das Modell

Der Panzer III Ausf. L gehört zu den neuen, guten Bausätzen von Dragon. Erfreulicherweise hat man hier einen guten Kompromiss zwischen der Detaillierung und der Teileanzahl gefunden. An einigen wenigen Stellen merkt man, dass hier ein 1:35er Modell runterscalliert wurde, sodass man ein paar Teile trocken anpassen und spachteln muss. Positiv fallen auch die beigelegten Ätzteile für die Lüftergitter auf. Daher habe ich bei diesem Modell lediglich die Reservekette auf der Bugpanzerplatte und ein paar Griffe aus Draht ergänzt.

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Die Lackierung

Als Vorbild für mein Modell habe ich mich für ein Fahrzeug des Pz.Rgt.4 der 13.Pz.Div. entschieden, wie es 1942 in Südrussland eingesetzt wurde. Beim Lackieren bin ich wieder in der gewohnten Reihenfolge vorgegangen. Nach der Grundierung habe ich das Modell in Panzergelb gespritzt. Da mir der Farbton von Vallejo nicht so gefällt, habe ich dafür eine Mischung aus folgenden Farben verwendet: 20 Tropfen Gold Yellow (71.078), 1 Tropfen Dark Yellow (71.025), 2 Tropfen Nato Brown (71.249) und 3 Tropfen White (71.001). Danach wurde das Modell mit aufgehelltem Panzergelb trocken gemalt. Weiter ging es mit den Tarnflecken, die mit Pro-Colour von Hansa (Ziegel, Nr. 64077) lackiert wurden. Als nächstes folgten die Detailbemalung und das Aufbringen der Decals. Nach einer Pause zum Trocknen der Lackierung erhielt das Modell ein Washing mit Ölfarben, das anschließend mit mattem Klarlack fixiert wurde. Vollendet wurde die Lackierung durch das Aufbringen der Verschmutzungen mit Pigmenten.

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Walkaround

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Weitere Informationen

Detaillierte Bilder von den einzelnen Bauabschnitten könnt ihr hier finden.

Stefan Schacht

Publiziert am 03. Januar 2014

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