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Sd.Kfz. 184 Panzerjäger Pz.Jg. Elefant

"Deckung, Scharfschützen..."

von Theo Peter (1:72 Italeri)

Sd.Kfz. 184 Panzerjäger Pz.Jg. Elefant

Heute zeige ich euch den eher selten in 1:72 gezeigten schweren, ca. 20 km/h langsamen Panzerjägers Sd.Kfz. 184 Pz.Jg. Elefant. Die Not den russischen Panzern wirkungsvoll entgegenzutreten, führte dazu, dass viele Spezialfahrzeuge entworfen wurden. Einer dieser Sonderfahrzeuge stellte der als "Ferdinand" bezeichnete Panzer dar. Die Weiterentwicklung dieses Panzerjägers stellt der "Elefant" dar. Der "Elefant" besaß, wie auch der "Ferdinand" keinen Drehturm und konnte daher nur in Fahrtrichtung feuern. Bewaffnet war der Panzerjäger mit einer 8,8 cm Kanone. (Auf Grund der sehr guten Erfahrung in der Panzerbekämpfung durch die 8,8 cm Flak).

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Die Bewaffnung und Panzerung (vorne immerhin 20cm) war stark genug den russischen T-34 wirkungsvoll zu bekämpfen. Der "Ferdinand" besaß keine Maschinengewehrbewaffnung und war so leichte Beute für gegnerische Infanteristen. Erst der "Elefant" erhielt ein MG34 Maschinengewehr sowie breitere Ketten. Für den Betrieb des Panzers wurden sechs Mann Besatzung benötigt. Der hier dargestellt Panzer war 1944 in Italien im Einsatz und gehörte zur schweren Panzerjäger Abteilung 653. 

Quelle: Bauanleitung Italeri

Sd.Kfz. 184 Panzerjäger Pz.Jg. Elefant

Gebaut wurde der Panzer zu ca. 90% aus der Box. Die Passgenauigkeit und Qualität des Bausatzes sind hervorragend. Sogar der Innenraum ist sehr detailliert. So sind Fahrersitze, Munitionskisten, eine detaillierte Kanone, Funkgeräte und vieles mehr vorhanden. Leider sieht man diese Details beim fertigen Modell nicht mehr. Es musste allerdings doch jede Menge verspachtelt werden. Bemalt wurde der ca. 7-8cm große Panzer mit matten Revellfarben und dem Pinsel. Der mitgelieferter Soldat wurde durch einen Revell-MG34-Schützen ersetzt. Um das Modell "echter" aussehen zu lassen, wurde das Kanonenrohr aufgebohrt.  Die Munitionskisten sind Eigenbau und bestehen aus bedrucktem Papier. Besonders gut gefallen hat mir die sehr gut passende Panzerkette aus einzelnen Kettengliedern. Gealtert wurde das Modell mit Revellfarben und einer Mischung aus Erde und Weißleim. 

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Das Diorama stellt mein bisher größtes Diorama dar. Der Gedanke war, Modelle auch einmal in einer urbanen Welt abzulichten und nicht immer nur in "freier Wildbahn". Daher entstand der Gedanke ein kleines Stadtdiorama für wenig Geld zu erstellen. Die Grundplatte ist wieder eine ca. 1 Meter x 50 cm große Holzplatte (eigentlich für Laubsägearbeiten gedacht). Die Häuser wurden komplett in Eigenregie aus selbsthärtendem Ton modelliert. Bevor der Ton komplett getrocknet war, wurden mit einer Nadel feine Details wie Mauerwerk, Einschusslöcher, Schriftzüge etc. eingeritzt. Die Häuserteile wurden einzeln gefertigt, das heißt Seite für Seite. Die entsprechenden Seiten wurden anschließend mit Weißleim zu dreidimensionalen Gebilden verleimt. Bemalt wurden die Gebäude mit Wasserfarben.

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Auch die Straße entstand nach dieser Vorgehensweise. Die Balken und Dachlatten bestehen aus Balsaholz und wurden ebenfalls mit Wasserfarben bemalt. Die Steintrümmer und Dachschindeln bestehen ebenfalls aus Ton. Um dem Diorama Leben einzuhauchen wurde es mit massenhaft Zubehör versehen (Möbel, Leitern und Mülleimer von Preiser, Türen und Holzblatten von MINIART, Wagenräder von Revell, Telegraphenmasten, Panzersperren, Sandsäcke, Holzkisten von Italeri, Flaschen und Getränkekisten von Preiser, Fässer von Academy, Straßenlampen aus dem Modellbaubedarf, Bäume von NOCH) Das ausgebrannte Autofrack ist eigentlich ein Metallspielzeugauto, welches durch Einlegen in Salzwasser und Bearbeitung mit Feuer mit viel Patina und Rost versehen wurde. Teppiche, Uhren und Tapeten stammen aus alten Werbeprospekten und wurden kurzer Hand zweckentfremdet.

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Die Hausnummern und Bahnhofschilder wurden mit dem Computer selbst erstellt. Das ganze Diorama wurde mit Streugras, Modellbaubüschen und Sand bestreut. Als Fotohintergrund wird euch dieses Diorama in nächster Zeit, mehr oder weniger abgeändert, öfters auffallen, da der Aufwand für nur ein Modell einfach zu groß war. Die Gesamtarbeitszeit für das Diorama betrug ca. 2,5 Monate und ist somit mein bisher aufwendigstes und wie oben bereits erwähnt größtes Diorama.

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Theo Peter

Publiziert am 09. September 2013

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