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Jagdpanther

Abkürzung durch französische Vorgärten...

von Theo Peter (1:76 Revell)

Jagdpanther

Heute präsentiere ich euch den mittleren deutschen Panzerjäger Sd.Kfz. 173 "Jagdpanther". Nach der Einführung und dem sehr großen Erfolg des mittleren Kampfpanzers V "Panther" wurde der Ruf der Wehrmacht laut, einen Panzerjäger auf Grundlage dieses Gefährts zu bauen. Abgeleitet von anderen Jagdpanzern wurde ein Jagdpanzermodell auf Grundlage des Panzer V-Fahrgestell konstruiert. Wie bei allen anderen Panzerjägern der Wehrmacht auch, wurde auf einen Kanonenturm verzichtet, ein extrem niedriger Aufbau und eine 8,8 cm Panzerabwehrkanone PAK 43/3 L/41 verbaut.

Sehr gut zu erkennen, die Ähnlichkeiten zum Panzer V.
Sehr gut zu erkennen, die Ähnlichkeiten zum Panzer V.

So wurde ein Panzerjäger geschaffen, der aufgrund seiner Beweglichkeit (600 PS V 12-Zylinder Maybach Ottomotor, Höchstgeschwindigkeit: 55 km/h), seines Panzerschutzes und seiner Feuerkraft jedem alliierten Gegner überlegen war. Die fünf Mann Besatzung schafften es mit diesem Gefährt sogar, den fehlenden Drehturm zu ersetzen. Der hier gezeigte Jagdpanzer gehörte zur Schweren Panzerjägerabteilung 654, 1° Kompanie, welche im Jahre 1944 in Alsace (France) anzutreffen war.

Blick auf die Auspuffanlage und die an der Wanne angebrachten Ersatzkanister
Blick auf die Auspuffanlage und die an der Wanne angebrachten Ersatzkanister

Gebaut wurde der Panzer zu ca. 70% aus der Kiste. Die Passgenauigkeit und Qualität ist in Ordnung. Nachdem das Modell verklebt und getrocknet war folgten einige Änderungen am Modell. So wurde eine der Luken geöffnet dargestellt und mit einem Panzerkommandanten von Italeri ersetzt. Der Panzerkommandant erhielt eine getarnte Weste und einen Kopfhörer. Die Kopfhörerkabel bestehen aus ca. 0,2mm dickem roten Draht und Weißleim. Die Arme, das Fernglas und die Finger spendierte eine Resin-Figur von CMK. Ebenso stammt der sitzende Panzersoldat von CMK und besteht ebenfalls aus Resin. Sämtliche Kratzer und Dellen am Panzer wurden mit einer heißen Nadel in die Fahrzeugwanne gedrückt und mit einem feinen Bohrer die Kanone aufgebohrt.

Seitenansicht links
Seitenansicht links

Die Waffen, die Getränkekiste und die Flaschen stammen aus einem 1:72 Kit von Preiser. Bemalt wurde der Panzer mit dem Pinsel in hellem Ocker. Nachdem die Grundfarbe getrocknet war, folgte eine Alterung mit verschiedenen Rost-, Braun- und Grautönen. Die Decals waren von sehr guter Qualität und silberten auch nach dem Trocknen überhaupt nicht. Die Auspuffanlage wurde wieder einmal mit der bereits gekannten Methode aus verschiedenen Brauntönen, Vogelsand und Weißleim überzogen.

Seitenansicht rechts
Seitenansicht rechts

Dargestellt werden soll eine Szene im Jahre 1944 in Frankreich, bei der ein Jagdpanzer versucht den kürzesten Weg zur Front zu finden. So befiehlt der Kommandant dem Panzerfahrer eine Abkürzung durch die französischen Vorgärten zu nehmen. Zum Diorama ist dieses mal nicht wirklich viel zu sagen, da auf das Display des Kits zurückgegriffen wurde. Die Mauer wurde mit verschiedenen Rottönen bemalt und mit Schwarz- und Grautönen trockenbemalt. Bei den Straßensteinen wurde genauso vorgegangen. Der Rest des Displays wurde mit langfaserigem Streugras bestreut. Zusammen mit den Resinfiguren und dem Display aus der Kiste entsteht so ein sehr ansehnliches Modell eines deutschen Jagdpanzers Sd.Kfz.173 "Jagdpanther". Ich hoffe es gefällt...

Weitere Bilder

Kein Hindernis für einen JagdpantherBlick auf die kaputte MauerBlick auf die einzelnen Kettenglieder und die Saukopfblende der KanoneMotorentlüftung und BeladungsgegenständeGebrauchsspuren am ModellBlick auf den PanzerkommandantPanzerkommandant in Tarnkleidung
Panzerspuren im GartenDer Richtschütze des Panzers schnappt ein wenig frische Landluft.Ein wenig nostalgiert mit PhotoShapePanther auf dem Weg zur Front... ...wobei ihn auch keine Steinmauer aufhalten kann...

Kein Hindernis für einen Jagdpanther

Kein Hindernis für einen Jagdpanther 

Theo Peter

Publiziert am 26. Juni 2014

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