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PzKpfw. I Ausf. F

VK 18.01 late

von Mario Möhring (1:35 HobbyBoss)

PzKpfw. I Ausf. F

Hier für euch mein letztes Bauprojekt. Verbaut wurde der neue Bausatz von Hobby Boss in 1:35, PZ 1 Ausf. F- VK 18.01 Late mit der Nummer 83805.

Inwieweit dieses Fahrzeug technisch korrekt umgesetzt wurde überlasse ich den Profis. Obwohl dieses Panzerfahrzeug nicht ganz so bekannt ist gibt es doch einige aussagekräftige O-Fotos und natürlich auch Museumsfahrzeuge. Mein Bericht bezieht sich also hauptsächlich auf den gebotenen Kartoninhalt und gebaut OOB.

PzKpfw. I Ausf. F

Als erstes, kein Bausatz für den Anfänger. Aufgrund der Kleinteile sowie der EGK sollte schon Bastelerfahrung vorhanden sein. Da es sich um neue Formen handelt, ist die Passung natürlich sehr gut. Geringe Schleifarbeiten fallen nur an den Angussstellen und den minimalen Trennnähten an. Nichts Besonderes also.

Sehr schöne Ätzteile, Klarsichteile für die Fahrersichtluke, ein kleiner Bogen mit Markierungen. Was fehlt ist ein Abschleppseil plus dazugehörende Ösen sowie Klarsichtteile für die Scheinwerfer.

PzKpfw. I Ausf. F

Wanne: Die seitlichen Öffnungen sind nicht offen darstellbar. Wäre zwar leicht machbar, dafür müssten die Luken sowie deren Mechanismus nachdetailliert werden, was wohl der Zubehörmarkt übernehmen wird.

Beim Ankleben der Teile M3 entsteht ein Spalt am Vorgelege, der am Original nicht zu finden ist und somit verspachtelt werden sollte. Die Schwingarme des Fahrwerkes sollten bis zum Aushärten fixiert werden, da die Öffnungen dafür nicht ganz so passgenau sind. Sie sind auch relativ weich, so dass Bruchgefahr beim Aufstecken der Laufrollen besteht.

PzKpfw. I Ausf. F

Kette: Sehr schön wiedergegebene Segmente plus Einzelglieder. Allerdings sind bei jedem Teil mindestens vier Angüsse zu entfernen und natürlich zu versäubern. Bei mir sind am Ende zwölf Glieder übrig geblieben.

PzKpfw. I Ausf. F

Turm: Die beiden Schutzbügel für's MG, Teil L 4, sind sehr bruchempfindlich und mir schon im Rahmen gebrochen. Die MG-Läufe sind nicht aufgebohrt. Aber da gibt es bestimmt schon Ersatz dafür, wer will.

Die beiden Ätzteile PE-9 habe ich, entgegen der Bauanleitung, nach hinten verdreht angebracht. Auf O-Fotos erkannt man, dass diese als Stützen mit Sicherung bei geöffneter Klappe dienen. Ob die Form der Luke dem Original entspricht konnte ich nicht herausfinden. Die anderen Ätzteile ließen sich auch sehr gut verarbeiten und werten das Modell weiter auf.

Lackierung wieder mit Revell Aqua Farben. Alterung und Schmutz mit Tamiya Produkten. Den Motorraum habe ich vorher schwarz lackiert, da man durch die Lüftergitter freie Sicht ins Leere hat.

PzKpfw. I Ausf. F

Fazit:

Ein nicht überladener Bausatz mit guter Passgenauigkeit und gutem Detailgrad. Die Sache mit dem fehlenden Seil und den Klarsichteilen ist kein großes Drama. Der geübte Bastler hat seinen Spaß und ein nicht alltägliches Fahrzeug in seiner Sammlung. Und die Nietenzähler können sich an dieser guten Basis immer noch austoben. Hier gilt wieder mal - kaufen, bauen, glücklich sein.

PzKpfw. I Ausf. F

PzKpfw. I Ausf. F

Mario Möhring

Publiziert am 02. Januar 2015

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