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Harvard Mk.IV (T6J)

FlugzeugFührerSchule "A"

von Steven Draht (1:72 Academy)

Harvard Mk.IV (T6J)

Die Harvard Mk. IV war für die junge Bundeswehr das Flugzeug der ersten Stunde. Im Rahmen des Aufbauprogramms für verschiedene NATO-Armeen bestellte die US-Regierung 285 bei Canadian Car and Foundry in Lizenz gefertigte Harvard IV. Von diesen Flugzeugen aus dem Hilfsprogramm kamen 135 im Jahre 1955 nach Landsberg/Lech, wo die ersten deutschen Piloten fliegerisch geschult wurden. Bis September 1956 flogen die Maschinen mit US-amerikanischen Hoheitszeichen, bevor deutsche Kreuze aufgebracht worden sind. Die entstandene Flugzeugführerschule „A" in Landsberg hatte die Grundschulung der künftigen Jet-Piloten durch zu führen. Später unterstützte die Fouga Magister als Strahlflugzeug diese Aufgabe und löste den Propellertrainer Harvard ab.

Harvard Mk.IV (T6J)

Mein Modell stellt den Zustand der „615" im Jahr 1957/58 dar. Im F-40-Heft sind ein paar gute Abbildungen dieser Maschine zu finden. Nach (hoffentlich) ausreichender Recherche habe ich dann meine Harvard IV aus dem Bausatz T-6G von ACADEMY gebaut. Dafür waren einige Änderungen notwendig, z. B. mussten Gravuren verschlossen und neu geschaffen, die Positionslichter und das Abgasrohr geändert, das Cockpit verlängert werden. In der Kabine gab es auch ein bisschen was zu tun; vor allem die Sitze des Bausatzes waren nicht brauchbar. Für die Cockpithaube konnte ich auf eine vor Jahren gekaufte Vacu-Kanzel der Firma AEROCLUB zurückgreifen. Das lange Abgasrohr entstammt einem Zurüstset von CMR und wurde mir von einem Modellbaukollegen freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Harvard Mk.IV (T6J)

2006 hatte Revell eine Wiederauflage des Heller-Modells herausgebracht, wovon ich den sehr schönen umfangreichen Decalbogen nutzte. Der Goldstreifen in der Hoheitsflagge ist von einer Rettungsdecke ausgeschnitten und nach der Lack-Versiegelung des Modells nicht auftragend. Meine Harvard hat eine rot lackierte Triebwerksverkleidung, welche am Original ein Ausbildungsflugzeug für Instrumentenschulung (Blindflug) signalisieren sollte. Allerdings wurden die Mk. IV bestimmt auch für den normalen Ausbildungsflugbetrieb genutzt; so habe ich eben auch nur den Flugschüler ins vordere Cockpit platziert. Er trägt (noch) eine US-Fliegerkombi und - damals üblich - das Luftwaffenkäppi.

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Harvard Mk.IV (T6J)

 

Steven Draht

Publiziert am 23. November 2015

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