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1971 Ford Ranger

von Michael Franz (1:25 Moebius Models)

1971 Ford Ranger

Die amerikanische Firma Möbius Models bietet mit dem Modell des 1971 Ford Ranger einen hochkarätigen Bausatz dieses typischen Pick-Ups an, der mehr als verdient den Titel "Modell des Jahres 2015" auf der diesjährigen Nürnberger Spielwarenmesse erhalten hat.

Im für Möbius Models typischen beige-grauen Plastik gespritzt, liegt eine Vielzahl an Teilen zur hochdetaillierten Darstellung des Rahmens, Antriebsstrangs, Interieurs und Exterieurs bei. Weiterhin liegen diverse Chromteile, Klarsichtteile und klare rote und orangene Teile für die Scheinwerfer bei.

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1971 Ford Ranger

 

Der Baubeginn erfolgt - wie bei Fahrzeugmodellen üblich - mit dem Chassis. Nach dem Versäubern der einzelnen Bauteile werden am einteiligen Leiterrahmen diverse Anbauteile wie Federpakete, Halterung für das Ersatzrad, etc. angebracht. Die mehrteiligen und sehr filigran dargestellten Achsen werden vormontiert, die Klebenähte versäubert und die Achsen am Chassis montiert. Es folgen weitere Anbauteile, bevor dann das Chassis bereits für die Lackierung fertig gestellt ist. Diese erfolgt mit Lifecolor Schwarz über alles, wobei die Stoßdämpfer der Hinterachse in einem Dunkelgelb/Beige bemalt werden. Die Stahlfelgen erhalten ebenfalls eine schwarze Lackierung, bevor die Gummireifen aufgezogen und die Räder an den Achsen verklebt werden.

1971 Ford Ranger

Der Motor besteht aus vielen Einzelteilen und ist ebenfalls hoch detailliert dargestellt und stellt eine hervorragende Replika seines original Vorbilds dar. Sinnvoll wäre eine Verkabelung des Motors noch zu ergänzen, aber da das Modell später mit verschlossener Motorhaube dargestellt wird, habe ich darauf verzichtet. Nach vollständigem Zusammenbau des Motors wird dieser lackiert (Blau, Eisenfarbe, Aluminium und Schwarz) und mit den letzten Teilen vervollständigt.

Nach Komplettierung des Chassis mit Auspuffanlage und Antriebswelle (beides in Eisenfarbe lackiert), wird der Motor samt Kühler eingesetzt und verklebt. Anschließend folgt ein dezentes Weathering des soweit fertig gestellten Fahrzeugs. Dieses besteht aus einem Trockenmalen des Rahmens mit Eisenfarbe, einem dezenten Ölfarbenwashing des Motors, einem Trockenmalen der Auspuffanlage mit Rostfarben sowie einem leichten Einstauben der Reifen mit beigefarbenen Pigmenten.

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Während das Führerhaus samt Motorraum einteilig gefertigt ist und nur durch wenige Teile ergänzt werden muss, besteht die Ladefläche aus mehreren Einzelteilen. Hier müssen auch an beiden Seitenteilen einige wenige Auswerfermarken verspachtelt und versäubert werden, bevor die Ladefläche montiert werden kann.

1971 Ford Ranger

Nach einer hellgrauen Grundierung erfolgt zunächst per Airbrush die Lackierung des Beige (Tamiya), welches dann genügend Zeit zum Trocknen erhält. In der Zwischenzeit wird der "FORD"-Schriftzug auf der Motorhaube mit Bare-Metal-Foil belegt. Anschließend wird der beigefarbene Bereich maskiert und Tamiya Blau auflackiert. Die Maskierung wird direkt nach dem Lackieren wieder entfernt, nach dem Trocknen mit einem Zahnstocher der Schriftzug auf der Motorhaube wieder freigelegt.

Sobald die Grundfarben vollständig getrocknet sind, wird der Klarlack in mehreren dünnen Lagen per Airbrush aufgetragen, dazwischen wird die Oberfläche jeweils mit feinstem Schleifleinen (12.000er Körnung) nass verschliffen und die Oberfläche somit vollständig geglättet. Dieser Durchgang wird mehrmals durchgeführt, mit jeweils genügend Pause für die vollständige Trocknung des vorhergehenden Klarlackauftrags. Anschließend erfolgt eine Politur der Lackierung mit Kunststoffpolitur.

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1971 Ford Ranger

 

Die Scheiben erhalten dann einen Rahmen mittels Bare Metal Foil und werden mit Weißleim in der Karosserie verklebt.

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Nach einer Grundierung in Beige werden Sitze und Türinnenseiten mit dunkelbrauner Ölfarbe behandelt. Metallene Bereiche werden nach dem Trocknen noch herausgearbeitet und weiter detailliert.

Nach der Fertigstellung des Innenraums wird dieser in der Karosserie verklebt, diese dann auf den Rahmen aufgesetzt und nach korrekter Passung ebenfalls verklebt. Die Ladefläche folgt. Sämtliche Chromteile wurden zu Testzwecken entchromt und mit Valleyos Acrylic Metal Colours in Chromfarbe lackiert, anschließend aber noch mit Pigmenten poliert und danach am Fahrzeug mit Sekundenkleber befestigt.

Es fehlen noch ein Außenspiegel sowie die Decals und letzte Nacharbeiten.

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Michael Franz ,
www.world-in-scale.de

Publiziert am 14. Mai 2016

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