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LFG Roland C.II

von Martin Klein (1:32 Wingnut Wings)

LFG Roland C.II

Zur Geschichte

Trotz des Einsatzes herkömmlicher Werkstoffe beim Bau sowie der durchschnittlichen Leistung des Motors, überragte die Roland C.II (Walfisch), gebaut von der LFG (Luftfahrzeug-Gesellschaft m.b.H.), in ihren Eigenschaften alle ihre Konkurrenten und reichte an die Flugleistungen damaliger Jagdflugzeuge heran.

LFG Roland C.II

Der Beginn

Anfangs solle man sich genau überlegen, welche der verschiedenen Versionen dieser Maschine man bauen möchte. Meine Wahl fiel auf die Version A3, welche auf dem Deckelbild des Bausatzes dargestellt war und einige Besonderheiten parat hielt. Vor allem musste man die Bauanleitung sehr gewissenhaft studieren, da diese ziemlich komplex war.

Begonnen habe ich wie immer mit der Inneneinrichtung (Tank, Instrumente sowie das Anbringen der Sitze). Die Innenseiten des Rumpfes musste ich etwas hervorheben, damit man später die Rumpfspanten erahnen konnte. Ich grundierte die Rumpfhälften mit blau-grauer Farbe, danach bemalte ich mit einem braunen Edding-Stift die Spanten und lackierte diese nochmals blau-grau über.

LFG Roland C.II

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Der Motor

Beim Bau des Motors verwendete ich wieder die bewährten Teile (Ventilfedern, Kipphebel, Nockenwelle und Zündkerzen) der Firma Taurus. Nachdem alles lackiert und verbaut worden war, setzte ich alles in den Rahmen ein. Hier zeigte sich wieder einmal die hervorragende Verarbeitung des Bausatzes. Alle Teile fügten sich tadellos in den Rahmen ein.

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Der Propeller

Er wurde nach meiner bewährten Methode mit der Farbe Ocker grundiert, danach die Laminierung mit braunen Bundstiften aufgemalt und anschließend mit glänzendem Klar-Lack versiegelt.

Die Tragflächen

Nach dem Zusammensetzen der Tragflächen wurden diese ebenfalls mit der Grundierfarbe Weiß von Revell grundiert. Danach malte ich die Rippenstruktur mit einem braunen Edding-Stift nach. Zum Schluss erhielten die Tragflächen ihr Farbfinish aus den Farben Weiß und Blau.

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Der Rumpf

Der Rumpf wurde mit derselben weißen Farbe wie die Tragflächen grundiert und anschließend mit verschiedenen hellblauen und graublauen Farbtönen schattiert, da man auf dem Original-Foto deutlich die Schattierungen erkennen konnte. Danach brachte ich die Decals auf und firnisste die Teile mit Matt-Lack der Marke Revell.

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Die Endmontage

Wing Nut Wings dachte auch hier mit, denn sämtliche Löcher für die Spannseile waren vorgebohrt. Gute Spannschlösser der Marke Gaspatch erwarb ich bei der Firma CONMOWO in Rottenburg am Neckar.

Nach dem endgültigen Zusammenfügen der Hauptkomponenten wurden das Lewis MG, die restlichen Teile sowie das Zubehör, bestehend aus der Antenne, dem leichten Maschinengewehr LMG 14 und den beiden Ohrenkühlern, montiert. Zum Schluss erhielt die Maschine ein abschließendes „Washing" aus Schwarz und Braun der Vallejo-Serie.

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LFG Roland C.II

 

Fazit

Ein fantastischer Bausatz, der seinesgleichen sucht und welcher an die Qualität der Tamiya-Bausätze heran reicht. Dieser Bausatz war noch mal eine Steigerung gegenüber dem Bausatz der Fokker D.VII desselben Herstellers.

Martin Klein

Publiziert am 08. September 2016

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