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Fokker D.VII

in Serie

von Peter Hochstrasser (1:72 Roden)

Fokker D.VII

Nachdem ich hier auf MV bereits den Start dieser Serie mit der D.VII von Carl Degelow zeigte, folgt hier nun der Rest der beendeten Modelle. 

Alle meine Fokker wurden jeweils mit Ätzteilen von Part ausgestattet. Dazu kamen oft Decals von Techmod oder Old-Propeller für die Streifen und von Aviattic für die "Lozenge-Tarnung". 

Den Anfang macht eine frühe, von OAW in Lizenz gebaute D.VII in den Farben der Jasta 12. In der Regel hatten die Maschinen dieser Jagdstaffel weiße "Schnauzen". Der Pilot dieser D.VII war Lt. Hans Besser, wobei der weiße Besen auf seinen Namen hindeutet.

Fokker D.VII

Fokker D.VII

Typisch für OAW-Maschinen sind die Farben für Räder und Achsflügel in Pink und Grün. Einige D.VII hatten über dem Motor spezielle "Schuss-Schienen", die bei Schussabgabe die Hitze etwas vom Motor abhalten sollten. Auch dieses Modell habe ich mit selbstgemachten Schienen aus Weichmetall ausgestattet, außerdem wurden die Munitionszuführung und die MGs mit Ätzteilen verfeinert.

Fokker D.VII

Auch ein Rückspiegel bekam diese Version. Meine Hauptquelle ist die Heftreihe "Windsock-Datafile" von Albatros Productions Ltd. und dort finde ich oft meine Vorbilder, aber auch Korrekturen über die richtige Position und Form der Balkenkreuze lassen sich erkennen....;-)

Fokker D.VII

Das nächste Modell zeigt eine Maschine der Jasta 2 (Jasta Boelcke) von Carl Bolle als letzter Staffelführer dieser Einheit. Er erzielte 36 Luftsiege und war als Rittmeister Träger des "Pour le Mérite" Ordens. Es ist eine späte Fokker D.VII F und wurde mit einem schönen Band verziert, das Bolles Mitgliedschaft bei dem preussischen Kürassier-Kavallerie-Regiment von Seydlitz Nr.7 (Gelb) symbolisiert, Schwarz/Weiß für Preussens Farben.

Fokker D.VII

Fokker D.VII

Merkmal dieser Staffel waren die unterschiedlich bemalten Heckflügel.

Fokker D.VII

Komplizierter wird es mit dieser D.VII von Vzfw. Ernst Meyer. Es ist eine "frühe" Fokker, die aber mit Ersatzteilen ausgestattet wurde. Als Ex-Jasta 6 Maschine hat sie noch die typischen gestreiften Makierungen und die 5-Farben-Tarnung am Unterflügel! Der Rumpf war mit dem von Hand streifenförmig aufgetragenen Grün versehen. Dazu bekam sie ein neues Seitenruder, wobei an der Finne noch ein Rest des alten Balkenkreuzes zu sehen ist.

Auch der Oberflügel wurde von einer OAW-Maschine übernommen und hat entsprechend eine 4-Farben-Tarnung mit hellblauen Streifen!

Fokker D.VII

Noch etwas komplizierter: Diese Fokker wurde so von Meyer bei der Fl.Abt. 298 A (Artillerie) als Aufklärer eingesetzt und trägt deshalb an der rechten Seite eine Luftbilkamera, die ich aus verschiedenen Teilen zusammenbaute! Außerdem musste ich noch diverse Kühlschlitze an der Motorhaube anbringen.

Fokker D.VII

Fokker D.VII

Das Swastika (im positiven Sinne) stammt von Print-Scale. Das etwas "moderne" Balkenkreuz am Rumpf ist fotografisch belegt....;-) 

Fokker D.VII

Eine der schönsten D.VII in meiner "Serie" ist diese spätere OAW-Maschine mit den typischen kleinen Kühlschlitzen. Geflogen wurde sie vom Gefreiten Wilhelm Scheutzel bei der Jasta 65. Die schöne Dekoration mit beidseitigen unterschiedlichen Zeichnungen der "Sieben Schwaben ist einmalig für diese Zeit auf einem Flugzeug, der Künstler leider unbekannt.

Das Wappen hat einen Bezug zu Württemberg und ist wegen der Farbgebung auch unklar. Der Rumpf ist in einem Blau/Grau, Heck und "Schnauze" in Schokoladebraun. Auch diese Decals sind von Print-Scale. 

Ich bin überzeugt, dass meine Fokker D.VII Gefallen finden, auch wenn es bereits einige Exemplare gibt...;-)

Weitere Bilder

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Fokker D.VII

 

Peter Hochstrasser

Publiziert am 18. November 2016

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