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PzKpfw. IV Ausf. D

Afrika

von Edmund Saikowski (1:72 Mirage Hobby)

PzKpfw. IV Ausf. D

Zur Entwicklung

Der Grundstein zum Panzer IV wurde vom Heereswaffenamt bereits im Januar 1934 gelegt. Das Höchstgewicht sollte maximal 24 t betragen. Er sollte als schwerer Unterstützungspanzer eingesetzt werden. Die Firma Krupp konnte sich schließlich mit ihrem Entwurf durchsetzen. Die Ausf. A, von der 1936 eine Serie von 35 Stück gebaut wurde, hatte als Bewaffnung die kurze 7,5cm-KwK L/24 und zwei MG. Als erster Antrieb diente der Maybach-V12-Vergasermotor vom Typ HL 108 TR, mit einer Leistung von 250 PS. Die Ausführungen reichten von A-J.

Die Ausf. D wurde ab Spätsommer 1939 bis Dezember 1940 in einer Gesamtstückzahl von 202 Stück gefertigt. Das Gesamtgewicht betrug jetzt 20 t. Die Bewaffnung war analog Ausf. A, als Antrieb diente der Maybach HL 120 TR mit 300 PS. Die Ausführung nahm bereits am Polenfeldzug teil, wenn auch nur mit 45 Panzern.

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Zum Einsatz

Aufgrund seiner Grundkonstruktion konnte der Panzer IV Sd.Kfz 161 an die sich ständig erhöhenden Anforderungen bezüglich Panzerung, Motorisierung und Bewaffnung anpasst werden, wodurch er über den gesamten Krieg und darüber hinaus eingesetzt wurde. Anfangs in geringen Stückzahlen als Unterstützungspanzer eingesetzt, verdrängte er mit Auftauchen des russischen T34 den Panzer III ab dem Jahr 1942 immer mehr aus der Rolle des Standard-Kampfpanzers, weil er in der Lage war, die längere 7,5-cm Kanone KwK 40 L/43 ab der Ausf. F2 in den Turm aufzunehmen. Was ihn dann zu einem mindestens ebenbürtigen Gegner für die meisten alliierten Panzer werden ließ.

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Sicherlich war er im Gegensatz zu den späteren Panther und Tiger Panzern nicht die herausragende technische Inovation und mit seiner Blattfederung auch einer der langsameren deutschen Panzer im Gelände. aber aufgrund seiner robusten Konstruktion (was auch die Blattfederung betrifft) das zuverlässige Arbeitspferd der Panzerwaffe. Denn was sich bewegt geht nicht so schnell verloren.

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Zum Modell

Panzer IV D Tropenpanzer 1:72 von Mirage Hobby Nr. 72856

Auf den ersten Eindruck wirkt der Bausatz auf mich nicht besonders hochwertig, was sich aber beim Basteln schnell änderte. Viele Einzelteile, durchaus feiner als auf den ersten Blick, und eine gute Passgenauigkeit. Besonders die auch offen darzustellenden Öffnungen, immerhin neun (mit einer Passgenauigkeit, die ihres gleichen sucht), was aus meiner Sicht einmalig in dem Maßstab ist. Dazu kommen noch die Fotoätzteile und die sehr dünnen Wasserabzieh-Details. Auch dass alle Teile auf den Kotflügeln einzeln aufzubringen sind ist ebenso eine tolle Sache.

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Es handelt sich um eine kampfwertgesteigerte Ausführung D mit Zusatzpanzerung und Motorabdeckungen mit Kühlrippen. Einzig der Auspufftopf ist zu kurz, die Radnabe für das Leitrad gibt die Position nicht korrekt wieder und die Form der Turmseitenklappen ist nicht korrekt, sie sollten rund sein (habe ich allerdings zu spät bemerkt). Am Ende ein toller Bausatz dieses frühen Panzer IV, von dem es in diesem Massstab nicht viele gibt.

Die Bemalung ist ein über der Grundfarbe Dunkelgrau MM 1723 von der Truppe aufgebrachter Lehmanstrich aus H118 + MM 2142 im Mischungsverhältnis ~ 1:1.

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Zubehör

  • Resinfiguren von Retrokit Fance "German tank crew traveling on their tank" (tolle
  • Körperhaltungen, nicht nur immer Standfiguren)
  • Kanister von Attack
  • Holzkiste u. Fass von Faller
  • Kette 1,0 x 0,75 x 0,2
  • Gasmaskenbehälter, Trinkflasche, Essgeschirr, Helm, Tasche usw. von Preiser
  • Werkzeug von MaCo Modell
  • Fliegersichtschutz von Unicorn-Models
  • Einige Dinge sind auch selbstgebaut, z.B. der Wasserkanisterträger.

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Edmund Saikowski

Publiziert am 22. April 2017

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