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Gloster Sea Gladiator

von Mike Garamond (1:48 Roden)

Gloster Sea Gladiator

Ein neues Diorama ist fertig, es zeigt eine Szene auf den Orkney Inseln, Schottland. Genauer gesagt spielt es im Sommer 1940 in Hatston bei Kirkwall, Orkney - nahe bei Scapa Flow.

Zu sehen ist die Gloster Sea Gladiator N2272/G (804 Sqn. Fleet Air Arm), welche im Juli 1940 auf der Royal Naval Air Station "HMS Sparrowhawk" stationiert war. Pilot war Sub Lt. J. W. Sleigh.

Infos und Bild der Originalmaschine: www.bbm.org.uk

Gloster Sea Gladiator

Die Sea Gladiator wird zum Abflug vorbereitet, die Betankung ist abgeschlossen, der Schlauch wird auf dem Tankwagen verstaut. Der Pilot macht noch einen Rundgang um die Maschine und spricht mit dem Flugzeugwart. Nach einem heftigen Sommerregen sind einige Pfützen entstanden. Auch auf der Betonfläche sind nasse Bereiche und stehende Pfützen zu sehen.

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Gloster Sea Gladiator

 

Hier eine kleine Anleitung zur Bodengestaltung:

Pfützen und Matsch auf der Grasfläche:

Erst glattes Plastiksheet auf die Basis kleben, dann mit Geländemörtel (in meinem Fall von Busch, Gipsmasse mit Holzleim oder echte Erde mit Holzleim geht genauso gut) den Rand der Pfütze und die Umgebung modellieren. Man kann auch schön Radspuren in die Pfütze "reinziehen". Dann begrasen und alles mit Airbrush lackieren. Den Erdboden dunkelbraun, die Pfützen hellbraun/beige. Jetzt die Erde mit aufgehellten Farben drybrushen. Das stehende Wasser wird mit Glanzlack dargestellt (habe drei Schichten gemacht bis der Glanz eine gewisse Tiefenwirkung hatte) und die umliegende Erde mit seidenmattem Klarlack in "feuchten" Zustand versetzt.

Gloster Sea Gladiator

Nasse Stellen auf Beton:

Feuchte Bereiche (am sinnvollsten um die Fugen der Platten herum) mit verdünnter dunkelgrauer Farbe anlegen - nasser Beton ist erst mal dunkler als trockener. Dann diese Bereiche mit verdünntem Glanzlack überlackieren. Nach dem Trocknen des Lacks gegen das Licht prüfen wie die Wirkung ist. Gegebenenfalls noch mal nachlackieren. Die Pfützen selbst werden innerhalb dieser feuchten Bereiche mit purem Glanzlack (dünn!) dargestellt.

Gloster Sea Gladiator

Die Sea Gladiator ist von Roden und lag schon länger bei mir im Regal. Qualitativ nicht schlecht aber auch nicht grad ein Motivator. Die Oberfläche ist z. B. teils sehr rau und muss glatt geschliffen werden. Ich hatte mir von Eduard noch die Ätzteile, neue Gunpods und eine tiefgezogene Cockpithaube dazu bestellt. Lackiert wurde mit Xtracolor, mittlerweile nutze ich auch deren Klarlacke (Matt und Seidenmatt) die ich echt nur empfehlen kann. Die Verspannung wurde mit elastischem "Gummifaden" von Uschi van der Rosten erstellt. Erst Löcher gebohrt, dann mit Sekundenkleber den Faden unter Spannung eingeklebt - das Fluchen kommt dann von selbst, weil das Gummimaterial etwa 15 Sekunden ruhig im Loch verbleiben muss, bis es einen gewissen Halt hat. Sonst wird es durch die Spannung wieder rausgezogen, saust durch die Gegend und klebt irgendwo anders... Ich finde das Material aber echt klasse, mit gezogenen Gussästen wär‘s noch schwieriger und bei der Variante mit komplett durch die Fläche gezogenen Draht ist dieser (da vor der Lackierung angebracht) beim Lackieren im Weg.

Gloster Sea Gladiator

Ich habe noch zwei Cockpit-Bilder während der Bauphase gemacht. Hier habe ich erstmals ein Instrumentenpanel von Yahu verwendet, die Optik ist hervorragend - leider ist das feine Teil später nicht mehr allzu gut sichtbar.

Gloster Sea Gladiator

Gloster Sea Gladiator

Gloster Sea Gladiator

Die Figuren sind alle von Dartmoor Military Models, wobei die Tankwagencrew eigentlich Raketen zusammensetzt und für die neue Aufgabe im Dio leicht modifiziert wurde. Dem Piloten modellierte ich eine Schwimmweste auf den Rücken, die er lässig am Gurt trägt, und setzte den Fallschirm darüber.

Gloster Sea Gladiator

Gloster Sea Gladiator

Der Fordson Traktor und Brockhouse Mk2 900 Gallonen Bowser sind von Accurate Armour. Beim Traktor habe ich im Motorbereich einige Leitungen und Gestänge ergänzt. Auf Originalbildern habe ich dieses Gespann auch in Hatston gefunden (ob es genau dieser Anhängertyp war kann ich nicht erkennen, es gab einige verschiedene Arten). Lackiert wurden die Fahrzeuge auch mit Xtracolor.

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Als Bildhintergrund dient ein Ausdruck einer Küste auf Orkney, die der Originallandschaft recht nahe kommt: en.wikipedia.org

Hoffe, euch gefällt die kleine Szene!

Mike Garamond

Publiziert am 08. Mai 2017

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