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Albatros D.I

von Peter Hochstrasser (1:72 Roden)

Albatros D.I

Die Albatros D.I war die Antwort auf die Nieuport 11 und Airco DH.2, sie ermöglichte den deutschen Fliegertruppen wieder Oberhand zu gewinnen. Sie war holzverschalt, hatte ein zur damaligen Zeit "modernes" Design, eine starke Bewaffnung und war leistungsmäßig dem Gegner teilweise überlegen.

Mein Modell zeigt die Maschine von Prinz Friedrich Karl von Preussen, er wurde im März 1917 von einer Airco DH.2 angegriffen und dabei angeschossen. Nach seiner Landung in gegnerischem Gebiet wollte er sich zu den eigenen Linien absetzen, wurde dabei wieder angeschossen. Dieser Verletzung erlag er dann am 6. April 1917.

Albatros D.I

Für dieses Modell verwendete ich wieder ein Ätzteilset von Part mit einer Unmenge von Kleinstteilen, die in diesem Maßstab nicht alle verwendet wurden. Da noch einige Albatros gebaut werden, entschloss ich mich, hier eine Seite offen zu gestalten, sodass man das "Gerödel" vom Motor bis zum Cockpit sehen kann. 

Albatros D.I

Zuerst mussten die Rumpfhälften massiv ausgeschliffen werden, danach ging es an den Aufbau der Spanten und Holme, wobei die unteren Träger wieder entfernt wurden, da alles viel zu hoch zu liegen kam.

Albatros D.I

Das blasse Grün ist das 4739 "Pale Green" von Modelmaster, wobei vorher alles mit "Gray Primer" von Modelmaster grundiert wurde. Alle Spanndrähte sind wieder aus gezogenen Gießästchen, die an den Enden mit Spannschlössern als Ätzteil versehen wurden, was ich aber nie mehr so machen werde, es war die reinste Tortur!

Albatros D.I

Das Modell von Roden ist stimmig und gefällt mir sehr gut, das ist auch der Grund für weitere Albatros-Varianten...:-)

Albatros D.I

Albatros D.I

Die Decals konnten verwendet werden, bei Roden schon ein kleines Wunder! Allerdings muss entgegen dem Bauplan das kleinere Kreuz (3) auf den Rumpf und das größere (4) an das Seitenruder.

Albatros D.I

Albatros D.I

Die Albatros D.I wurde doch von den Piloten bemängelt: So war die Sicht nach oben durch den hoch gestellten Oberflügel stark behindert. Das und die ungünstig positionierten Rumpfstreben wurden bei der nachfolgenden D.II geändert. Die Farbe "Hellgrün" ist durch Flugprotokolle belegt, allerdings ist auch bei diesem Typ (noch) nicht alles geklärt, zum Beispiel die Unterseite der Tragflächen. Egal, ich habe getan was ich konnte, und das Ergebnis gefällt mir!

Peter Hochstrasser

Publiziert am 12. Juni 2017

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