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2001 Ford Taurus

#26 „Kmart“, Jimmy Spencer

von Thomas Lutz (1:24 Revell)

2001 Ford Taurus

Das Revell ProFinsih Modell des 2001 Ford Taurus #26 „Kmart“ war nicht nur baugleich mit dem Bausatz Nr. 1358 des 2001 Ford Taurus #66 „Blue Light Special“. Jimmy Spencer (mit dem Spitznamen „Mr. Excitement“ wegen seines harten Fahrstils) war in der Saison 2001 auch gleichzeitig der Teamkollege von Todd Bodine im Team von Haas Carter Motorsports.

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Die Beschreibung des Modells und die Hinweise für den Zusammenbau aus dem vorangegangenen Baubericht des #66 Blue Light Special 2001 Ford Taurus gelten genau so auch für den Ford Taurus mit der Nummer 26. Einziger wesentlicher Unterschied der beiden Kits sind die Klebedecals. Der Heckspoiler des #26 Kmart bleibt in der Farbe Blau, wie auch beim Original.

2001 Ford Taurus

Die „plastikhaft“ aussehende Motorhaube des ProFinish Ford Taurus wirkte beim #26 noch etwas schlimmer als beim #66, weshalb ich mich entschloss, zumindest die Motorhaube mit Weiß überzulackieren. Das große rote „K“ auf der Motorhaube war relativ einfach abzukleben - im Gegensatz zur Schrift auf dem Bruderauto.

2001 Ford Taurus

Im wahren Renngeschehen waren nicht nur die beiden Ford Taurus im gleichen Team, auch die beiden Fahrer Jimmy Spencer und Todd Bodine ergänzten sich, zumindest äußerlich, bestens. Auf Photos im www kann man sehen, dass beide Fahrer recht stattliche Figuren hatten. Im Gegensatz zu den heutigen durchtrainierten und sehr schlanken Fahrern waren das eher gut gebaute Kerle im Motorsport.

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Formel-Fahrer und Fahrer aus anderen europäischen Rennserien belächelten in der Vergangenheit oft die „Im-Kreis-fahrenden“ Stock Car Fahrer als eher einfache Motorsportler. Alle, die es versucht haben, in diesem typisch amerikanischen Motorsport eben mal so ein Rennen mitzufahren und locker und leicht gewinnen zu wollen, wurden eines Besseren belehrt. Sicherlich mag ein Rennen im Oval mit zwei oder vier Linkskurven nicht den hohen motorsportlichen Anspruch haben wie normale Straßenrennstrecken, aber alle Umsteiger haben in über 50 Jahren NASCAR bisher keinen Apfel gewonnen. Fahrerische Größen wie Jochen Rindt, Jim Clark, Jaques Villeneuve oder Al Unser mussten alle Lehr- und Fersengeld bezahlen. Einzig Juan Pablo Montoya konnte sich einige Jahre mit mäßigen Erfolgen in der NASCAR Serie halten. Montoya gewann immerhin zwei Rennen in den Jahren 2007 und 2010. Bester deutscher Fahrer in NASCAR war übrigens Klaus Graf mit einem 17. Platz beim Rennen „Save Mart 350“ auf dem Sonoma Speedway im Jahr 2004.

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Ein Stock Car Rennen mit bis zu 500 Runden oder über eine Distanz von 500 Meilen dauert mitunter über drei Stunden, eine enorme Belastung für die Physis der Fahrer. Stock Cars sind innen sehr laut, es herrschen hohe Temperaturen, die Technik ist brutal-einfach mit klassischer 4-Gang Schaltung und Kupplung. Die Fahrzeuge entwickeln starke Vibrationen und haben kaum Abtrieb. Es gibt zahlreiche Boxenstops mit Reifenwechseln und Nachtanken. Mit 42 anderen Fahrern auf kurzen Abständen im cm-Bereich Seite an Seite, Heck an Heck und mit 300 km/h auf einem überhöhten Oval zu fahren, erfodert doch Einiges an Erfahrung, körperlicher Fitness, hoher Konzentration und mentaler Stärke. 

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2001 Ford Taurus

 

Thomas Lutz,
stockcarmodels.weebly.com

Publiziert am 07. Februar 2018

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