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Leduc 0.21 Ramjet

von Jürgen Klinglhuber (1:72 MACH2)

Leduc 0.21 Ramjet

Zum Vorbild

Der Franzose René Leduc gilt als einer der Pionier in Sachen Staustrahltriebwerke (engl. "Ram" für rammen/drücken/stauchen). Zu Beginn der 1930er Jahre reichte er bereits Patente ein, ans Eingemachte ging es dann erst 1937. Pläne und Prototypen konnten während der Besatzung durch Deutschland geheim gehalten werden und wurden allesamt erst nach Kriegsende wieder hervorgeholt (Leduc 0.10). In den 1950er Jahren entstanden weiterentwickelte Modelle (Leduc 0.21, etc…).

Leduc 0.21 Ramjet

Leduc 0.21 Ramjet

Aufgrund der Staustrahltechnik können Leduc’s nicht eigenständig starten – man benötigt ein Trägerschiff, um die Turbine dann im Flug und entsprechendem Staudruck zu starten. Dies liegt daran, dass solche Triebwerke keinen mechanischen Verdichter zur Kompression der Luft besitzen, sondern den Staudruck der anströmenden Luft benötigen. Für jeden Start wurden die Leduc’s also rücklings auf ein mehrmotoriges-Verkehrsflugzeug gepackt. Im Sinkflug wurden diese beiden getrennt und das Testflugzeug musste dann so viel Staudruck aufbauen, so dass eine Zündung des Triebwerks möglich wurde.

Leduc 0.21 Ramjet

Leduc 0.21 Ramjet

Auf Grund des Erscheinungsbildes wurden die Leduc auch gerne als fliegende Ofenrohre oder fliegende Lötlampen bezeichnet.

Leduc 0.21 Ramjet

Leduc 0.21 Ramjet

Das Modell

Es handelt sich um einen Kit der Firma Mach 2. Ich mache es kurz – Qualität der Plastikspritzlinge war dürftig, der Bau entsprechend fordernd.

Leduc 0.21 Ramjet

Jürgen Klinglhuber

Publiziert am 08. Februar 2020

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