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M109

von Frank Meißner (1:72 Revell)

M109

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Die PzH M109 ist ein Selbstfahrgeschütz, dass 1968 bei der Bundeswehr eingeführt wurde und über viele Jahre das Standardgeschütz der Panzerartillerie war. Der Panzerschutz ist ausreichend gegenüber leichten Infantriewaffen und Geschosssplittern. Der Turm ist um 360 Grad schwenkbar. Als Motor dient ein General Motors 8V71T wassergekühlter Zweitakt-Dieselmotor mit 8 Zylindern in V-Anordnung mit 405 PS. Die Wanne besteht aus Aluminium-Panzerplatten unterschiedlicher Stärke. Erdsporne dienen beim Schießen der Standfestigkeit des Geschützes. Es können 28 Geschosse und Treibladungen im Kampfraum mitgeführt werden. Als Geschoßsorten standen unter anderem Sprenggeschosse (HE), Nebel-, Nebel-White Phosphor- und Leuchtgeschosse zur Verfügung. Später wurden auch Bomblet-Geschosse eingeführt. Die Geschosse erhielten wahlweise unterschiedliche Zünder: Aufschlagzünder (AZ), AZ betonbrechend, Doppel- und Abstandszünder. Die Treibladungen waren Grün- oder Weissbeutel, die Reichweite betrug ca. 18 km. Die Besatzung bestand aus: Geschützführer, zwei Richtkanonieren, vier weiteren Kanonieren und dem Kraftfahrer. Neben dem indirekten Richten konnten Panzer auch im direken Richten bekämpft werden. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 56 km/h, der Fahrbereich 350 km.

M109

Der Bausatz:

Nach der PzH2000 hat Revell nun die PzH M109 in der BW- und der US- Version in 1:72 herausgebracht. Da ich eine PzArt Batterie darstellen möchte, habe ich gleich sechs Bausätze der BW-Version angeschafft. Dabei habe ich jeweils zwei Modelle in folgenden Versionen gebaut: auf dem Marsch, PzH abgestellt und in Feuerstellung. Der Bau ging problemlos von statten. Ich beschränke mich in der Regel auf das Bauen “out of the box”. Die Teile konnten ohne grosses Nacharbeiten verbaut werden. Bei der FST-Version habe ich die hintere Luke geöffnet dargestellt und die Erdsporne abgeklappt. Bei den Figuren der Marschversion habe ich auf BW Preiser military Figuren zurueckgegriffen. Für die Bemalung habe ich ebenfalls Revell Farben benutzt. Ich bin der Meinung, dass die Konturen der verschiedenen Farbbereiche am besten mit dem Pinsel nachzuziehen sind. Ich verdünne die Farbe mit reichlich Alkohol, damit möglichst wenig Schlieren entstehen. Beim Weathering halte ich mich generell zurueck. Ich mag das so einfach lieber.

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Revell hat hier ein interessantes Modell herausgebracht, dass beim Bauen viel Spass gemacht hat. Es wäre wünschenswert, dass in Zukunft weitere Fahrzeuge wie Unimog oder Iltis in 1:72 erscheinen, damit man das BW-Repertoire vervollständigen kann.

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Frank Meißner

Publiziert am 23. Mai 2020

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