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RAH-66 Comanche

Snap-Kit

von Thorsten Wieking (1:72 Revell)

RAH-66 Comanche

Am Anfang meiner 2ten "Modellbaukarriere" (ca. Mitte 1999) kaufte ich aus Unwissenheit den Snapkit des RAH-66 Comanche von Revell in 1:72. Da der Bausatz relativ günstig war kein allzugroßer Fehlgriff. Nach einer vermutlich kurzen Bauphase, in der ich immerhin das Cockpit lackierte und mittels Flüssigspachtel und Schleifpapier gegen die gröbsten Spalten ankämpfte, wurde das Modell mit meiner damals neuen Revell Student in Tamiya XF-62 Olive Drab lackiert. Mangels Tamiya Masking Tape wurde die komplette Cockpitkanzel inklusive der Streben abgeklebt. Der hierzu benutzte Weißleim lies sich nach der Lackierung problemlos entfernen, die Kanzelstreben wären zu einem späteren Zeitpunkt mittels Pinsel lackiert worden. An diesem Punkt wurde das jedoch Modell zur weiteren Bearbeitung in der Vitrine zwischengeparkt. Der Rotorkopf sowie die Blätter wurden wie im richtigen Leben daneben liegend eingemottet.

RAH-66 Comanche

Zeitsprung in den Herbst des Jahres 2005. Es wird so langsam Zeit, mein Jugendzimmer auszuräumen. Einige Jugendsünden in Bausatzform haben bereits den Weg in den Mülleimer gefunden. Gleich ist der RAH-66 Comanche dran.....

RAH-66 Comanche

RAH-66 Comanche

.... naja, sooo schlecht sieht er ja nicht aus, zumindest wenn man die Maßstäbe eines "Desktopmodelles" anlegt. Und dank des Ständers hat das Modell die Möglichkeit hierzu. Also landet das Modell erstmal im Umzugskarton. Im neuen Zuhause angekommen wird das Modell mal wieder in der Vitrine zwischengeparkt. Aber nicht lange, denn dank der großen Flächen ist der Comanche das ideale Testobjekt für eine Splintertarnung ähnlich den schwedischen Viggens. Dank minimalster Oberflächendetails sollte das Maskieren problemlos über die Bühne laufen.

RAH-66 Comanche

Also erstmal runter mit dem alten Lack. Trotz ihres Alters ließ sich die Lackschicht mittels Backofenspray problemlos entfernen. Da die Farben im Cockpit ebenfalls angelöst wurden, entband ich die 2 Piloten ihrer bisherigen Aufgabe (aus den Sitzen gebrochen trifft es mehr ;) ) und führte sie der Teilekiste zu. Damit das nun etwas leere Cockpit nicht weiter stört, wurde die Innenseite schwarz lackiert - ein Feature, das man auch auf Desktopmodellen findet.

RAH-66 Comanche

Nach der ersten grauen Lackschicht (Tamiya XF-66 Light Grey) änderte ich kurzerhand meine Lackierpläne. Inspiriert durch AH-64 Apaches der US Army und Nationalgarde, die neuerdings in einem hellgrauen Schema anzutreffen sind, erhielt der Comanche nur noch ein leichtes Postshading, bevor eine Klarlackschicht die Grundlage für die Decals bildete. In der Ersatzteilkiste fand ich noch einen Satz Decals für die Italeri AH-6, die neben dem Schriftzug US ARMY noch 2 Seriennummern beisteuerten.

RAH-66 Comanche

Nach einer abschließenden Schicht klaren Mattlacks von Vallejo konnte ich den Comanche dank Standfuß platzsparend in der Vitrine parken, diesmal komplett mit montierten Rotorblättern.

Thorsten Wieking

Publiziert am 22. November 2005

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