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Marder III Ausf. M

7,5cm PaK 40 auf Gw.38(t) Sd.Kfz.138

von Alexander Faerber (1:35 Tamiya)

Marder III Ausf. M

Lange bildete der Marder III M eine Lücke in den Modellsammlungen... nun ist er da! Im Folgenden will ich die Stärken und Schwächen des neuen Modells darlegen:

In Baustufe 2 sollten die Teile F3+F5 als erstes angeklebt werden, erst dann E12.

Marder III Ausf. M

Baustufe 3: Hier kann entschieden werden , ob der Marder spätäter auf ein Diorama über Unebenheiten fahren wird: Die Anbringung der Radaufhängungen.

Marder III Ausf. M

Baustufe 4: Laufrollen am besten separat bemalen.

Baustufe 7 ff: Die Geschosse passen nicht in die dafür vorgesehenen Halterungen! Also entweder die Munitionsablage aufbohren oder die Granaten dünner schleifen.

Marder III Ausf. M

Baustufe 8: Die Innenseite der Panzerung (wie auch an mehreren anderen folgenden Teilen) muss an einigen Stellen gespachtelt werden: es bestehen Vertiefungen, die wohl vom Gießen zurückblieben...

Die Teile E1+E9 müssen beide im rechten Winkel zur unteren Panzerung angebracht werden. Feuerlöscher und Funkgerät sind hohl (nicht geistig, nur materiell), deshalb: Spachteln!

Baustufe 9: Hierbei ist Trockenanpassen das A und O !!

Baustufe 12: Hier kommt das dünne Ätzteil zum Einsatz, jedoch ist es schwer zu biegen...

Marder III Ausf. M

Baustufe 14-18 beschreiben den vorletzten Teil des Baus, die 7,5cm Panzerabwehrkanone 40/3. Das Rohr besteht aus zwei Teilen, was (leider mal wieder) bedeutet: Spachteln, Schleifen, Spachteln, Schleifen... hier wäre es sinnvoll ein gedrehtes Alurohr aus dem Zubehörhandel anzubringen. Der Rest der Pak ist sehr gut detailliert, auch die Schrauben am Schutzschild sind hervorragend! Hier muss man wieder, auch wie am Rest des Modells, die einzigartige Passgenauigkeit unterstreichen!

Marder III Ausf. M

Die Bemalung:

Ich entschied mich nach längerem Zögern und Drücken, für die 346.Infantrie Division, derzeitiger Standort Niederlande 1945.

Es kamen Humbrol, Revell, Agama aber auch JPS-Farben zum Gebrauch. Als jedoch während des Lackiervorganges meine Airbrush im Kübel bzw. Eimer war, fiel das Tarnschema etwas gröber aus, als ursprünglich geplant (nach dem die Aztek-Pistole nur noch spuckte und kleckste hab ich sie drei, viermal gegen die Tischkante geschlagen, danach funktionierte sie wieder....). Nach der Hauptbemalung folgt...

Marder III Ausf. M

NEIN! Nicht das Washing!! Sondern wird eine Abnutzung á la Bleistift durchgeführt, das heißt an Ecken und Kanten aber auch an einzelnen anderen Stellen an denen es sinnvoll erscheint (zum Bleistift an Laufrollen, nachdem das Laufwerk an schweren Steinen gestreift hat) werden mit einer Graphitmine die farblosen Stellen angedeutet.

Marder III Ausf. M

Erst jetzt folgte das Waschen mit den Ölfarben Umbra und Schwarz. Nun noch das übliche Trockenmalen. Zu erst benutzte ich eine Mischung aus den Emailfarben Schwarz, Silber und Kupfer. Nach dem Trocknen wurde das Selbe mit weißer Ölfarbe vollführt. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass nichtmetallene Gegenstände auch nicht metallen glänzen, deshalb bei beispielsweise den Laufrollengummis nur mit Grau und/oder Weiß trockenmalen!

Marder III Ausf. M

Erst jetzt wurden die Ketten aufgezogen, ich tauschte die beiliegenden Vinylketten durch Mettalketten der Firma Friul aus. Diese werden mit einer Mischung aus Schwarz und Silber lackiert, anschließend mit dunklen Erdfarben gewaschen und mit feinem Schmirgelpapier wurde die Farbe auf allen erhöhten Stellen wieder abgemacht, sodass ein realistisches Abnutzungsverfahren gezeigt wird.

Marder III Ausf. M

(Zur Information Pz. 38(t)-Ketten im Vergleich: Italeri stellt breitere Ketten her als Friul, und Friul wiederum breitere als Tamiya...)

Marder III Ausf. M

Alles in Allem heißt das, der Marder M ist ein Modell mit guter Passgenauigkeit und guter Detaillierung. Gespachtelt werden muss hin und wieder mal etwas, aber das ist gerade noch auszuhalten. Jedoch finde ich persönlich den Preis von rund 37(T)Euros nicht akzeptabel, schon gar nicht etwa für Modellbauanfänger!!

Marder III Ausf. M

Fazit:

Ein gutes aber teures Modell.

Alexander Faerber

Publiziert am 11. November 2009

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