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JS-3

von Stefan Schacht (1:35 Tamiya)

JS-3

Das Original

Die Entwicklung des JS3 begann im Jahr 1944 in Russland auf Basis des JS2. Ziel war es einen Panzer zu bauen, der dem Beschuss der 8,8 cm Kanone eines Tiger II standhielt. Das führte zu einem komplett neuen Design, insbesondere des Turmes und der Panzerfront. Trotz Problemen begann die Serienproduktion 1945. Gegen Deutschland aber kam der JS 3 nicht mehr zum Einsatz. Bis 1951 wurden 1800 Panzer gebaut. Obwohl der JS 3 von technischen Problemen geplagt wurde, ist er doch richtungweisend.

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Das Modell

Der JS 3 ist eins meiner älteren Modelle Ich habe es kurz nach dem Erscheinen des Tamiya-Bausatzes gebaut. Die Detaillierung und Passgenauigkeit ist in der gewohnten Tamiyaqualität. Dennoch habe ich bei diesem Modell einige Verfeinerungen vorgenommen. Die Kette wurde gegen eine Friulmodel-Kette getauscht. Der Frontscheinwerfer wurde aufgefräst und mit Clearfix von Humbrol aufgefüllt. Ferner habe ich die Panzerwanne zwischen Ober- und Unterteil über den Ketten mit Plastiksheet geschlossen. Die Abschleppseile wurden aus Kupferdraht selbst gewickelt und mit den Bausatzschäkeln aufgeklebt. Das Kanonenrohr ist jedoch aus dem Bausatz.

JS-3

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Die Lackierung

Die Farbe russischer Panzer ist eine Wissenschaft für sich. Bei diesem Modell habe ich das Grün aus den Revellfarben Bronzegrün, Lederbraun und Weiß gemischt, bis ich mit dem Farbton zufrieden war. Das Lackieren und Altern erfolgte in mehren Schritten mit der Airbrush und durch Trockenmalen. Da ich ein relativ neues Fahrzeug darstellen wollte, ist der Kontrast bei den einzelnen Schritten bewusst gering gehalten. Statt die Decals zu verwenden, habe ich die Kennung auf dem Turm mit Hilfe einer Papierschablone auflackiert. Die Verschmutzungen wurden mit Pastellkreide aufgebracht. Abschließend wurde das Modell mit Revell Mattklarlack versiegelt.

JS-3

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Die Figur

Der Panzerkommandant stammt aus dem Bausatz. Ich habe es seinerzeit beim Bauen versäumt, die Haltung der Figur an die Turmluke anzupassen. Deswegen habe ich den Kommandanten nachträglich an das MG gestellt. Für die Bemalung habe ich Vallejo-Acrylfarben verwendet.

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Stefan Schacht

Publiziert am 10. November 2006

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