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Ford Mustang GT(R?)

von Axel Schulz (1:25 Revell)

Ford Mustang GT(R?)

Zum Vorbild

Manchmal kommen die Inspirationen für ein neues Modell aus den unerwartetesten Ecken. Den Revell-Bausatz des Mustang GT hatte ich schon eine Weile im Regal liegen, war mir aber noch nicht über das Finish im Klaren. Eigentlich hatte ich schlichtes Dunkelgrün im Kopf, in Erinnerung an den 65er Fastback, den Steve McQueen im Film „Bullit“ über die Straßen von San Francisco prügelte. Aber dann kam mir der neueste Band des Rennfahrer-Comics „Michel Vaillant“ in die Hände. Für Nicht-Comicfans: Die Saga, erdacht und gezeichnet von Jean Graton, ist eine Mischung aus Abenteuergeschichten und Soap-Opera um den französischen Automobil-Clan Vaillant und gibt es bereits seit fast 50(!) Jahren.

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Der Held, eine Art französischer Michael Schumacher, fährt seitdem durch unzählige Abenteuer, eine Zeichentrickserie und einen ganz passablen Realfilm, produziert von Regielegende Luc Besson. In den eng an die echte Rennsportszene angelehnten Geschichten tauchen oft real existierende Personen auf, was dem Ganzen einen zusätzlichen Reiz gibt.

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In dem Album Nr. 66 „1000.000.000.$ für Steve Warson“(Erschienen 2006 im Mosaik Verlag, Berlin) erscheint ein Mustang der neuen Generation als Pace Car auf dem Texas Motor Speedway, der zweitgrößten Rennstrecke der Welt. Damit war für mich die Entscheidung gefallen, wie mein Modell aussehen sollte. Allerdings handelt es sich hier um die Motorsportvariante, den GTR.

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Zum Modell

Der Bausatz von Revell ist von guter Qualität, reicht in der Detaillierung aber nicht an fernöstliche Spitzenmodelle heran. Für den Preis geht das aber voll in Ordnung. Die Passgenauigkeit ist gut, die Qualität der Spritzlinge ebenso. Die gute Ausstattung mit einem kleinen, aber feinen Decalbogen sowie Auspuffendrohren und Achsstummeln aus Metall erfreut den Modellbauer. Über den Zusammenbau an sich gibt es nichts Nennenswertes zu berichten. Nur die Montage der Karosserie auf die Bodengruppe ist etwas fummelig und erfordert ein wenig (kräftige) Überzeugungsarbeit.

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Der Rennsportbolide GTR weist gegenüber dem Serienwagen eine Vielzahl von Änderungen auf. Da ich vor dem Aufwand eines korrekten Umbaus, besonders der umfangreichen Modifikation der Karosserie zurückschreckte, habe ich mein Modell dem GTR nur optisch etwas angenähert.  Da es ja kein real existierendes Vorbild gibt, geht das für mich in Ordnung.

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Die Änderungen waren im Einzelnen:

  • Doppel-Frontscheinwerfer im Xenon-look
  • Neuer Kühlergrill aus geätztem Gitter
  • Lufteinlässe im Frontspoiler
  • Verlegung der Auspuffendrohre an die Seiten
  • Verspachteln der Ausschnitte für den Serienauspuff
  • Verspachteln der Tankklappe und Fertigen eines Tankstutzens im Dachbereich hinter der Fahrertür
  • Neuer, größerer Heckspoiler aus Plastiksheet

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Zu guter Letzt habe ich dem Modell dann noch ein Paar geätzter, bedruckter Gurte von Eduard gegönnt, die meiner Meinung nach einfach hammermäßig aussehen!

Ford Mustang GT(R?)

Lackiert wurde das Modell mit Tamiya-Lack aus der Dose für die Karosserie, für das Innenleben und Kleinigkeiten verschiedene Gunze- und Alclad-Farben.

Fragen, Anregungen und Kommentare an: axelschulzprivat at aol.com

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Axel Schulz

Publiziert am 05. Mai 2009

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