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Grumman F4F-3 Wildcat

von Sören Bartusch (1:48 Tamiya)

Grumman F4F-3 Wildcat

Im Jahre 1935 begann das Bureau of Aeronautics einen Nachfolger für die veralteten F3F Doppeldecker zu finden. Grumman reichte mit der XF4F-1 einen auf der F3F basierenden Entwurf ein. Dieser sollte aber mit dem stärkeren Wright Cyclone Motor ausgerüstet sein. Konkurrenten waren die XF2A-1 von Brewster und die XNF-1 von Seversky. Dieses waren aber beides Eindecker gegenüber dem Entwurf von Grumman. Grumman erkannte schnell, daß mit ihrer XF4F-1 kein Blumentopf zu gewinnen ist und baten deshalb die Marine, den Entwurf überarbeiten zu dürfen. Der Bauauftrag für die nun XF4F-2 genannten Entwurf erfolgte am 28. Juli 1936. Im August 1937 konnte Grumman nun die fertige XF4F-2 vorführen, welcher dann am 02. September zum Jungfernflug startete. Wegen der Unzuverlässigkeit des Triebwerks entschied sich die Marine jedoch für die Brewster F2A-1.Grumman jedoch setzte trotz der Entscheidung der Marineführung die Entwicklung fort. Es kam ein neuer Motor mit Turbolader sowie eine verbesserte Kühlung zum Einbau und die Probleme des ersten Prototypen konnten behoben werden. Dies weckte das Interesse der Marine und man entschloß, den Bau einer XF4F-3 im Oktober 1938 zuzulassen. Man sah darin eine Rückversicherung falls es mit Brewsters Muster Schwierigkeiten geben sollte.Diesmal waren die Tragflächen vergrößert und ein Dreiblattpropeller angebaut worden. Am 12. Februar 1939 erfolgte der Erstflug. Die XF4F-3 wurde von der Navy eingehend erprobt. Sie übertraf die F2A-1 in allen Belangen und der Bauauftrag für 54 Serienmaschinen erfolgte im August 1939.

Das Vorbild für mein Modell war eine F4F-3 der VF-6 von der USS Enterprise während der Kämpfe um die Marcus Inseln im März 1942. Für den Bau verwendete ich den Bausatz der F4F-4 von Tamiya. Dieser mußte auf den Standard der F4F-3 zurückgerüstet werden. Die F4F-3 hatte gegenüber ihrer Nachfolgeversion keine einklappbaren Tragflächen, nur zwei .50cal Browning MG pro Fläche, die Motorhaube hatte noch nicht den Lufteinlauf oben und der Pratt&Whitney R-1830 hatte noch die Zündmagnete auf der Motorrückseite. Dafür benötigte ich den Umbausatz von KMC. Desweiteren hatte die F4F-3 noch ein langes gerades Staurohr in der Vorderkante der linken Fläche gegenüber dem kurzen abgewinkelten der F4F-4. Dieses Staurohr habe ich aus verschieden starken Kanülen gebaut. Die Markierungen lieferte ein Decalbogen von Aeromaster und die Figur ist aus einem Set von Verlinden.

Grumman F4F-3 Wildcat

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Sören Bartusch

Publiziert am 11. November 2009

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