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Panzerhaubitze Heuschrecke IVb (Sd.Kfz. 165/1)

von Otto Hölblinger (1:35 Dragon)

Panzerhaubitze Heuschrecke IVb (Sd.Kfz. 165/1)

Ein kurioses, aber dafür umso detailreicheres Kettenfahrzeug. Der offene Geschützturm, die seitlichen Hebevorrichtungen und die auf der Rückseite angebrachten Räder für den Transport des Turms im Bodeneinsatz ergeben ein interessantes Modell.

Panzerhaubitze Heuschrecke IVb (Sd.Kfz. 165/1)

Beim Zusammenbau gibt die Bauanleitung einige Rätsel auf. Immer wieder stößt man auf falsche Zuordnungsnummern, gleiche Nummerierungen an unterschiedlichen Bauteilen und verwirrende Montagehinweise. Man sollte beim Zusammenbau lieber einmal zu oft nachdenken, als einmal zu früh kleben. Die Laufrollen sind im Gegensatz zu anderen Dragon-Bausätzen leider einteilig. Man muss die Gummibandagen also mühselig mit dem Pinsel bemalen.

Panzerhaubitze Heuschrecke IVb (Sd.Kfz. 165/1)

Die Bauanleitung sieht vor, die Auspuffrohre nicht anzubringen; ich habe mich aber zur Anbringung entschlossen, da sie doch auch ein Blickfang am fertigen Modell sind. Alle Klappen habe ich innen mit einem Verschlussmechanismus nachdetailliert. Die hinteren Klappen des Turms habe ich zusätzlich offen dargestellt, um eine bessere Sicht auf das Geschütz zu ermöglichen. Bei den vorderen Luken habe ich Griffe neu angebracht; ob das nun vorbildgetreu ist oder nicht, lasse ich einmal dahingestellt. Mit den Griffen sehen sie jedenfalls interessanter aus.

Panzerhaubitze Heuschrecke IVb (Sd.Kfz. 165/1)

Den Innenraum habe ich im Zuge des Zusammenbaus vor dem Aufkleben des Teils C1 mit XF Hull Red bemalt. Mit allen üblichen Techniken, wie Aufhellen der Grundfarbe, Mikrobemalung, Washing, Trockenmalen und dem Einsatz von Pigmenten, wurde die Bemalung des Innenraums abgeschlossen. Das Geschütz mit Drehkranz und Lafette bemalte ich mit XF 63 German Grey und anschließendem Trockenbürsten (XF 19 Sky Grey). Den Verschluss gestaltete ich weiß mit starken Gebrauchsspuren.

Panzerhaubitze Heuschrecke IVb (Sd.Kfz. 165/1)

Die Innenseite des Turms spritzte ich mit XF 60 Dark Yellow. Die Außenlackierung begann ich mit XF 60 als Basislackierung; danach wurden die größeren Flächen durch den Zusatz von Weiß (XF 2 Flate White) aufgehellt. Bei anderen Bereichen veränderte ich die Grundfarbe mit XF 59 Desert Yellow bzw. XF 57 Buff, um möglichst viele Farbvariationen zu erhalten. Danach erfolgte ein Überzug mit Klarlack (X 22), um die wenigen Decals anzubringen.

Panzerhaubitze Heuschrecke IVb (Sd.Kfz. 165/1)

Um die Kontraste der aufgehellten Farben zu dämpfen und die Decals zu integrieren, folgte ein Filter - P 241 - von Sin industries. Ein Hervorheben der Details und Vertiefungen erfolgte durch ein Washing mit Mig Ölfarbe wash brown; Kratzer malte ich in Panzergrau auf.

Panzerhaubitze Heuschrecke IVb (Sd.Kfz. 165/1)

Die Stiele der Werkzeuge bemalte ich mit braunen und roten Ölfarben, welche ich direkt am Teil ineinander mischte. Rostflecken wurden mit braunen und orangen Ölfarben imitiert, welche ich teilweise mit einem leicht mit Verdünnung angefeuchteten Pinsel nach unten verwischte. Bei den Ketten und dem Fahrwerk arbeitete ich mit verschiedenen Pigmenten, um auch hier Farbvariationen zu erhalten. Ein finales Übernebeln mit stark verdünntem Buff setzte den Schlusspunkt beim Bau dieses interessanten Modells.

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Panzerhaubitze Heuschrecke IVb (Sd.Kfz. 165/1)

 

Otto Hölblinger

Publiziert am 05. Mai 2009

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