Du bist hier: Home > Galerie > Militärfahrzeuge bis 1945 > Wurfgerät 41 "Heulende Kuh"

Wurfgerät 41 "Heulende Kuh"

auf T-34 Modell 1945

von Andigo Kyuka (1:35 Tamiya)

Wurfgerät 41 "Heulende Kuh"

Das momentane Lieblingsthema im Atelier sind Frontumbauten. Je mehr man Fachliteratur wie z.B. WWII- Fotobände und japanische Modellbau-Magazine studiert, kommt man darauf, dass kuriosen Umbauten eigentlich kaum Grenzen gesteckt sind. Besonders natürlich im Endkampf 1945 wurde an verfügbarem Material alles benutzt, was noch halbwegs in Takt bzw. betankt war. Es galt nicht mehr, wie noch in den ersten Jahren, endlose Strecken zu bewältigen, sondern zumindest halbwegs beweglich zu sein, um Verteidigungsgeschütze und auch Raketenwerfer ausrichten zu können. Unter dem Motto „Not macht erfinderisch" können bei einer Verschmelzung von Fantasie und historischer Recherche echte Modellunikate entstehen, die sich in jeder Sammlung herrlich abheben und somit visuell richtig Freude machen. Hierbei eignen sich besonders ältere Modelle aus der Restekiste, denen, passend kombiniert, somit zu einem späten Ruhm verholfen werden kann.

Wurfgerät 41 "Heulende Kuh"

Für das Projekt "T-41" wurde von Tamiya das Wurfgerät 41, genannt „Heulende Kuh", und der klassische T-34 benutzt. Die Öffnung für den Turm wurde mit einer Gitterplatte bedeckt und der Raketenwerfer darauf installiert. Ich habe mich für eine extreme Alterung entschieden und bin großzügig mit Laub, Ölfaben sowie Ruß-, Rost- und verschiedenen Staubpigmenten umgegangen. Der Wurfrahmen wurde relativ „sauber" gehalten, um die Kontraste noch zu intensivieren. Natürlich kamen auch Acrylfarben unter Verwendung verschiedener Airbrush-Techniken zum Einsatz. Eine modifizierte Verlinden-Figur rundet das Gesamtbild ab.

Wurfgerät 41 "Heulende Kuh"

Wurfgerät 41 "Heulende Kuh"

Wurfgerät 41 "Heulende Kuh"

Wurfgerät 41 "Heulende Kuh"

Andigo Kyuka,
www.andigomodels.com

Publiziert am 11. November 2009

Du bist hier: Home > Galerie > Militärfahrzeuge bis 1945 > Wurfgerät 41 "Heulende Kuh"

© 2001-2019 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links | Blog