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McDonnell Douglas F-4S Phantom II

VF-301 "Devil's Disciples"

von Jens Pfisterer (1:48 Hasegawa)

McDonnell Douglas F-4S Phantom II

Bei der hier dargestellten Maschine handelt es sich um die letzte in größeren Stückzahlen eingesetzte Phantom der U.S. NAVY, der F-4S. Alle S-Versionen (248 ?) sind aus bestehenden F-4J Zellen umgebaut worden. Sie erhielten unter anderem ein neues, verbessertes Waffensystem, „rauchfreie“ Triebwerke und Tragflächen mit Vorflügeln, die denen der F-4E/F/G ähnlich sind. Es sind aber nicht die gleichen Vorflügel! Diesem Irrtum unterliegen die meisten Phantom-Bastler – und leider auch Hasegawa!

McDonnell Douglas F-4S Phantom II

Vor ca. zwei Jahren gab es eine Wiederauflage der F-4S, mit schönen Markierungen für eine Maschine der VMFA–321 „Hell´s Angels“. Die Abziehbilder sind von Cartograf und wirklich wunderbar! Mich hat aber schon länger, die Anfang bis Mitte der 80-er Jahre, von verschiedenen Reserveeinheiten der NAVY geflogene diagonal verlaufende Vierfarbtarnung (Heather-Ferris-Scheme) interessiert. Es wurden zeitweise auch andere Flugzeugmuster mit ähnlichen Lackierungen versehen, u.a. A-4 Skyhawk, F-5 Tiger II und sogar wenigstens eine F-14A Tomcat.

McDonnell Douglas F-4S Phantom II

Um nicht jedes überarbeitete Detail zu erwähnen, hier nur die wesentlichen Ergänzungen am Hasegawa-Kit. Da das Cockpit nicht mehr so ganz dem heutigen Stand entspricht, habe ich ein Black-Box Cockpit eingebaut. Es ist mal wieder wirklich faszinierend welche Detailfülle durch die Giesharztechnik möglich ist. Gleiches gilt auch für die Aires Schubdüsen, traumhaft! Um die Zubehörliste zu ergänzen seien noch die Airwaves-Ätzteile für den Canopy- / Cockpitbereich, der ACMI-Pod aus einem Waffenset und die Intake-covers von KMC erwähnt.

McDonnell Douglas F-4S Phantom II

Um nun zu einer richtigen F-4S zu gelangen müssen ein paar Kleinigkeiten verändert werden. Die oben schon erwähnten Vorflügel entsprechen in ihrer Form nicht genau denen der „landgestützten“ Phantom. Die äußeren Slats sind etwas größer und im Profil mit einem „Knick“ versehen, die inneren Vorflügelsegmente schließen nicht bündig mit der Flächenvorderkante ab, sondern gehen etwas weiter nach vorne unten darüber hinaus. Dies waren alles Maßnahmen um den Auftrieb zu erhöhen und damit die Landegeschwindigkeit, insbesondere für Trägerlandungen, noch weiter zu reduzieren.

McDonnell Douglas F-4S Phantom II

Nach diesem „update“ und den restlichen kleinen F-4S Detailergänzungen am Bausatz, habe ich die bei einer geparkten Phantom immer abgesenkten Querruder, ein ausgelenktes Seitenruder und eine bei NAVY F-4 oft ausgefahrene Luftbetankungssonde dargestellt. Die britischen F-4 von Hasegawa bieten diese Option schon an, die NAVY–Versionen leider nicht. Aber der Scratch-Bau dieser Teile sieht schlimmer aus als er wirklich ist.

McDonnell Douglas F-4S Phantom II

Nach der nötigen Aufwertung von Fahrwerk, Canopy, Positionsbeleuchtung und vieler kleiner Rumpfdetails, kamen nach der Lackierung die CAM-Abziehbilder zum Einsatz. Sehr schön gedruckt, aber erstaunlicherweise nicht einfach aufzubringen. Sie neigen trotz Hochglanzuntergrund zum „silvern“. Um der, mal wieder, grauen Maschine ein paar Farbtupfer zu verleihen, eignen sich die roten Intake-covers und die RBF-Fahnen ganz gut. Gleiches gilt auch für die blaue Trainings-Sidewinder und den knalligen ACMI-Pod.

McDonnell Douglas F-4S Phantom II

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McDonnell Douglas F-4S Phantom II

McDonnell Douglas F-4S Phantom II

Jens Pfisterer

Publiziert am 18. März 2004

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