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Grumman F6F-5 Hellcat

von Stefan Zimmermann (1:72 Revell)

Grumman F6F-5 Hellcat

Heute möchte ich euch meine F6F-5 Hellcat in 1:72 aus dem Hause Revell vorstellen. Die F6F-5-Version aus der Hellcatfamilie wurde 1944 in Dienst gestellt. Sie hatte einen 2000 PS Pratt & Whitney Sternmotor, eine überarbeitete Motorverkleidung und eine verbesserte Frontscheibe. Außerdem wurden bei diesem Modell normalerweise die beiden innen liegenden MGs im feststehenden Teil der Tragflächen durch Kanonen ersetzt.

Eine weitere Verbesserung war die Möglichkeit zur Mitnahme von verschiedenen Außenlasten (Bomben, Raketen) was die Hellcat in die Lage versetzte, schlagkräftige Bodenangriffe durchführen zu können. Zusammen mit der zeitgleich eingesetzten F4U Corsair wurde die Hellcat zum trägergestützten Standardjäger der US Navy.

Auch die britische Royal Navy verwendete Hellcats. Davon 930 F6F-5 unter der Bezeichnung Mk.II., die auch dort beachtliche Kampferfolge erzielen konnten.

Meiner Meinung nach hat Revell hier einen echt schönen Bausatz ins Rennen geschickt. Sicherlich gibt es hier und da verbesserungswürdige Bereiche und andere Hersteller haben bei ihren Hellcats noch eine Schippe drauf gelegt, aber mir hat das Bauen dieser Hellcat sehr viel Spaß gemacht, und man wird bei diesem Bausatz auch nicht mit übermäßiger Spachtelarbeit konfrontiert....was meiner Faulheit, die Spachteltube zu benutzen, sehr schmeichelt.Wie immer habe ich "oob" gebaut, lediglich die Läufe der MGs und Kanonen habe ich durch Kanülen ersetzt. Der Antennendraht besteht aus gezogenem Gussast.

Grumman F6F-5 Hellcat

Mein Modell zeigt die F6F-5 Hellcat "Paper Doll" der VF-27, USS Princeton, welche im Oktober 1944 von Fähnrich Robert Burnell geflogen wurde.

Es kamen Farben aus dem US Navy Color-Set von Gunze zum Einsatz, sowie Zink Chromat von Modelmaster und die Aqua Colors von Revell. Lackiert habe ich sowohl mit der Airbrush als auch mit dem Pinsel.

Grumman F6F-5 Hellcat

Mit einem Silberbuntstift von Faber-Castell habe ich Lackabplatzer und Abnutzungsspuren dargestellt und versucht, der Maschine einen Used Look zu geben. Der Buntstift stellt eine echte Alternative zum Trockenmalen dar. Vor allem in kleineren Maßstäben. Diesen Tipp habe ich, mal wieder, von meinem Freund Georgios Efthymiadis bekommen.

Grumman F6F-5 Hellcat

Die Decals ließen sich dieses Mal leider eher schlecht verarbeiten und neigten sehr leicht zum Reißen. Da die Gunzefarben eine seidenmatte Oberfläche erzeugen, habe ich auf eine Vorbehandlung mit Emsal Glänzer verzichtet. Das war leider ein Fehler, denn trotz intensiven Einsatzes von Decal Soft bin ich mit dem Endergebnis nicht zufrieden. Also, beim nächsten Modell wird wieder "emsaliert"! Am Ende habe ich alles mit einer Schicht aus mattem Klarlack versiegelt.

Grumman F6F-5 Hellcat

Da sich heute das Wetter von seiner sonnigen Seite zeigte, bin ich zum "Fotoshooting" raus in den Garten gegangen. Und ich finde, es geht doch nichts über natürliches Licht! Nur noch ein kleiner Tipp am Rande: Solltet ihr auch gerne mal außer Haus knipsen, dann legt euch nicht mitten in ein Ameisennest - wenn doch, seid versichert, der Juckreiz lässt irgendwann nach!

Ich hoffe, meine Höllenkatze gefällt euch?!

Weitere Bilder

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Grumman F6F-5 Hellcat

 

Stefan Zimmermann,
www.zimmosflugwelten.de

Publiziert am 16. Juni 2010

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