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Hawker Hurricane Mk.I trop

der Royal Australian Air Force (RAAF)

von Helmut Dominik (1:32 Revell)

Revell Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF in Libyen 1941
Revell Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF in Libyen 1941

Hawker Hurricane MK 1

Die Hurricane gehörte zu den berühmtesten Flugzeugen der Luftschlacht um England und stellte über 50% der zur Verteidigung Großbritanniens verfügbaren Abfangjäger. Obwohl sie geschwindigkeitsmäßig den deutschen Jägern unterlegen war, verfügte sie über eine enorme Feuerkraft und erwies sich bei Beschädigungen als sehr robust.

Die Hurricane kombiniert eine Doppeldecker-Struktur mit einem Eindecker-Layout. Der Rumpf war eine verspannte Stahlrohr-Konstruktion, mit Holzrahmen und Stoffbespannung. Der Flügel wurde in Metall beplankt und war relativ dick. Die Hurricane war robust, zuverlässig und einfach in Mengen zu produzieren. 

Die Kabinenhaube war ein aus Winkeleisen geschweißtes Rahmengestell mit planen Glasscheiben. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wurde zur Gewichtsreduktion Plexiglas eingesetzt.

  • Triebwerk: Ein 1030 PS Rolls-Royce Merlin III Zwölfzylinder-flüssigkeitsgekühlter Motor
  • Spannweite: 12,19 m
  • Länge: 9,55m
  • Fluggewicht: 3,740 kg
  • Höchstgeschwindigkeit: 328 Stundenmeilen (529km/h) bei 20.000 ft (6.095 m)
  • Bewaffnung: Acht Browning-Maschinengewehre des Kalibers-.303 British (7,7 mm) in den Flügeln

Die Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 bei der RAAF (Royal Australien Air Force)

3 Squadron , Battle of El Alamein.

Ankunft in Ägypten am 23. August 1940. Das Geschwader stand unter dem Befehl der Royal Air Force's Middle East Command für die Unterstützung der British Commonwealth Land Operationen in der westlichen Wüste am 3. November 1940. In den nächsten viereinhalb Jahren wurde die 3 Squadron einer der aktivsten Schwadronen in der RAAF. Zusätzlich zu den konventionellen Aufklärungs- und Bodenangriffsrollen verteidigte sie Bodentruppen und Bomber gegen feindliche Flugzeuge und führte auch Angriffe gegen feindliche Schiffe durch. Das Geschwader war auch beim alliierten Feldzug in Libyen zwischen November 1940 und April 1941 beteiligt und spielte eine entscheidende Rolle bei der Invasion von Syrien im Juni und Juli 1941.

Revell Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF in Libyen 1941
Revell Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF in Libyen 1941

Hawker Hurricane Mk.I trop

Bausatz Hawker Hurricane Mk. I Revell Classics in 1:32

Dieser Classic Bausatz stammt ursprünglich noch aus den 70er Jahren und es ist immer noch der beste Bausatz über die Hawker Hurricane in 1:32, den Revell je herausgebracht hat.

Der Bausatz enthält auch einen detaillierten Merlin-Motor und eine Pilotenfigur.

Die Kanzel ist klar und vorbildgerecht dick. Sie kann so montiert werden, dass die Schiebehaube sich auch wirklich schieben lässt.

Hawker Hurricane Mk.I trop

Ich habe direkt aus dem Basisbausatz die Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF nachgebaut. Dabei wurden die zu stark erhabenen Nieten und Blechstöße mit einem feinen Wasserschleifpapier ein wenig zurückgeschliffen und teilweise nachgraviert. Des Weiteren wurden die geschlossenen Abgasrohre noch zusätzlich aufgebohrt.

Das Cockpit habe ich noch mit Teilen aus meiner Ersatzteilkiste und Haltegurten von Eduard ergänzt.

Hawker Hurricane Mk.I trop

Farben

  • Revell 32188 - Ocker / Braunbeige matt RAL 1011
  • Revell 32168- Dunkelgrün, matt RAF
  • Revell 32149 Hellblau, matt
  • British Interior Grau Grün: Tamiya XF5: 1 + XF21: 3 + XF65: 1 oder Testors British Interior Grau Grün

Alle Farben wurden per Airbrush aufgetragen. Vorab habe ich mit einem hellen Farbton und bei der Aluminiumbeplankung mit Aclad Aluminium grundiert. Als weiteren Schritt wurden bei den Blechstößen und Gravuren mit dunkler Farbe die Linien nachgezogen. Nach dem Trocknen habe ich die Grundfarben Braunbeige, Hellblau und Dunkelgrün in Schichten nach und nach aufgetragen. Das Dunkle scheint dann etwas durch und je nach Alterungseffekt kann man mit der nächsten Farbschicht die Schattierung mehr oder weniger hervorheben. 

Für das abschließende Anbringen der Verschmutzung- und Alterungsspuren wurde die „Washing“ Methode eingesetzt.

Revell Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF in Libyen 1941
Revell Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF in Libyen 1941

Hawker Hurricane Mk.I trop

Decals

Ich hatte noch einen Decalsatz vom ehemaligen Revellbausatz aus den 70er Jahren, der noch die Abziehbilder für die 3. Squadron der RAAF beinhaltete.

Hawker Hurricane Mk.I trop

Finish

Bei dem Anbrigen der Abnützungsspuren habe ich noch zusätzlich mit einem feinen (1200) Schleifpapier an einigen Stellen die Oberfläche vorsichtig angeschliffen. Damit konnte ich auch die einzelnen Farbschichten unterschiedlich hervorheben.

Hawker Hurricane Mk.I trop

Das definitive Finisch wurde abschließend mit einem Klarlack von ModelMaster, Seidenmatt / Matt zu 50/50 gemischt, durchgeführt. 

Hawker Hurricane Mk.I trop

Syrien im Juni und Juli 1941

Hawker Hurricane Tropical PR Mk1, 3. Squadron RAAF, während der Invasion von Syrien im Juni und Juli 1941.

Revell Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1, 3. Squadron RAAF
Revell Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1, 3. Squadron RAAF

Hawker Hurricane Mk.I trop

Modellfotos im Grossformat 16:9

Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF -01

Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF -02

Modell Hawker Hurricane Tropical PR Mk1 der RAAF -03

Helmut Dominik

Publiziert am 02. Februar 2011

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