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Supermarine Spitfire Mk.Ia

von Stefan Zimmermann (1:72 Airfix)

Supermarine Spitfire Mk.Ia

Das Original

Meine Spitfire stellt eine Maschine der 234. Squadron dar, wie sie im August 1940 in Middle Wallop (Groß Großbritannien) stationiert war. Die Mk. Ia war ein einsitziges Kampfflugzeug, welches von einem Rolls-Royce-Merlin III-12-Zylinder-Motor mit 1030 PS angetrieben wurde und eine Maximalgeschwindigkeit von 584 km/h in 5670m Höhe erreichte. Die maximale Betriebshöhe lag bei 10820m. Bewaffnet war die Mk.Ia mit acht 0,303-Zoll-Browning-MGs, die in den Tragflächen untergebracht waren. Die Spitfire war ein grimmiger Gegner der deutschen Me 109, und diesem hervorragenden Flugzeug und dem unermüdlichen Einsatz seiner Piloten verdankt England sehr viel. Die "Spit" gilt als Symbol der Schlacht um England, obwohl die Hauptlast des Kampfes eigentlich auf den "Schultern" der Hurricane lastete.

Das Modell

Nun zu meinem Modell: Hier konnte ich mal wieder einen Oldtimer aus meinem Bausatzlager verbauen und es war auch nur ein "Zwischendurchprojekt", bevor ich mich nun an meine Bf 109 E in 1:24 machen werde. Wie gesagt, der Bausatz ist nicht mehr der allerfrischeste und somit hatte ich auch keine all zu großen Erwartungen. Erhabene Gravuren, kein Cockpit und eher durchschnittliche Passgenauigkeit. Aber nachdem ich gerade zwei andere Oldtimer entsorgt hatte (B-17G von Airfix in 1:72 und einen "Panther-Jet" von Matchbox), wollte ich nicht schon wieder etwas wegwerfen. Außerdem habe ich schon öfter ältere Bausätze zusammen gezaubert und so mancher Oldtimer entpuppt sich später als recht ansehnlich. Und ich konnte hier meinen neuen Fototisch testen...na ja, die richtige Beleuchtung muss ich noch üben...aber seht selbst:

Supermarine Spitfire Mk.Ia

Supermarine Spitfire Mk.Ia

Nach dem Zusammenbau, der nicht gerade durch perfekte Passgenauigkeit bestach, wurde das Modell mit Grundierung von Humbrol auf die Lackierung vorbereitet. Zum Einsatz kamen dann Farben von Gunze, Vallejo und Revell. Das Tarnschema der Oberseite wurde von mir freihand gebrusht. Ja, die Übergänge sind dadurch etwas zu weich. Nächstes Mal mache ich mir die Mühe, Schablonen zu schneiden. Hier kamen Farben aus dem RAF-Set von Gunze und die Model Airs von Vallejo zum Einsatz. Die Farben aus dem Gunze-Set sind leider keine Airbrushfarben und müssen daher vor dem Gebrauch der Luftpistole verdünnt werden. Tja, nur seltsamer Weise reagierten die Gunze-Farben auf den Gunze-Verdünner (Mr. Thinner) mit Fäden und Klumpen, so dass die Düse meiner Evolution dauernd verstopfte. Nach einigen Versuchen stellte ich fest, dass die Gunzes jedoch mit dem Acrylverdünner von Revell ganz gut harmonierten. Ein Modellbaufreund riet mir allerdings, zukünftig Brennspiritus oder Isopropanol zu benutzen, da könne man nichts falsch machen.

Supermarine Spitfire Mk.Ia

Dann gab es eine Schicht Emsal Glänzer auf das Modell und die Decals wurden unter Beigabe von Decal Soft auf ihre Positionen plaziert. Von der Qualität her waren die Decals wirklich gut. Nun kam die Alterung dran. Hier benutzte ich Pastellkreide für die Grundierung der Schmauchspuren auf den Tragflächen und für die Abgasfahnen an den Seiten. Danach ging ich mit der Airbrush und stark verdünntem Schwarz drüber. Zuletzt wurde die Spit mit verdünnter Sandfarbe eingenebelt, um den "used look" noch zu verstärken...ist allerdings ein bisschen grob geworden. Dann gab es eine Versiegelung mit mattem Klarlack. Der Antennendraht besteht aus gezogenem Gussast. Da das Fahrwerk nicht zu gebrauchen war, wollte ich eine Maschine im fliegenden Zustand darstellen und habe noch "g'schwind" einen kleinen Modellständer aus Hartschaum zusammengezimmert. Für die Unterseite wollte ich ursprünglich Sky aus dem Gunze-RAF-Set benutzen, hatte aber keine Lust auf einen erneuten Testlauf mit Vedünnern und ständigem Airbrushgunreinigen. So habe ich Duck Egg Green von Vallejo verwendet.

Supermarine Spitfire Mk.Ia

Supermarine Spitfire Mk.Ia

Stefan Zimmermann,
www.zimmosflugwelten.de

Publiziert am 26. Oktober 2010

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