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Panther Ausf. D

von Marcus Arnold (1:35 Dragon)

Panther Ausf. D

Zu Beginn...

Der Panther wurde ohne weitere Zurüstartikel in ca. 16 Arbeitsstunden zusammengebaut. Diese Zeit wurde auch dringend benötigt, um die über 700 Teile zu verarbeiten.

Der Bau verlief ohne Schwierigkeiten; lediglich beim Zusammenkleben von Ober- und Unterwanne musste im Anschluss etwas gespachtelt werden.

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Bemalung / Alterung:

Das Modell wurde komplett mit der Airbrush mit den Acrylfarben von Tamiya besprüht. Grundiert wurde in Schwarz (X-18), gefolgt von einer Lackierung in dunkelgelber Grundfarbe (XF-60).

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Das dreifarbige Tarnschema habe ich mir ausgedacht. Zur Umsetzung am Modell malte ich dünne Bleistiftlinien auf den Panther und beschriftete sie mit der entsprechenden Farbe. Die Flächen, die in der dunkelgelben Grundfarbe erhalten werden sollten, wurden mit Tape abgeklebt. Eine mühselige Aufgabe, die insgesamt fünf Stunden in Anspruch nahm. Der Grund für dieses Vorgehen war die Befürchtung, dass mir das freihändige Ergebnis nicht gefallen würde.

Die grünen Flächen wurden mit XF-26 und die rot-braunen Teile mit XF-64 gesprüht.

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Das vorläufige Ergebnis nach drei Stunden Sprüharbeit:

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Nach dem Aufbringen der Turmnummern und Balkenkreuze (Schablonen), sowie dem „Chipping", wurde alles mit seidenmattem Klarlack von Vallejo versiegelt. Es folgten mehrere komplette Washings des Modells, um die Farben etwas abzustumpfen und alles etwas einheitlicher erscheinen zu lassen. Hierfür benutzte ich die Ölfarben von Schmincke (Eisenoxidschwarz, Umbra gebrannt).

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Nach dem Washing wurden die Kanten des Modells mit Ölfarben trockengemalt.

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Die Ketten wurden mit einer Mischung aus Gun-Metal (X-10) und Rot-Braun (XF-64) grundiert. Es folgten mehrere Washings und eine abschließende Behandlung mit Pastellkreide, Pigmenten aus dem Hause Mig Productions und dem Trockenmalen mit silberner Farbe (XF-16). Am Ende wurde wieder alles versiegelt.

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Verschmutzung:

Da das Fahrzeug auf einer kleinen Vignette platziert werden sollte, brachte ich im unteren Bereich des Panthers Reste von Schlamm und Gras an. Hierfür mischte ich Blumenerde mit Weißleim und Staticgras und trug diese Masse mit einem alten Pinsel auf.

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Eine dünne Schicht Staub (XF-57) wurde im Anschluss vorsichtig aufgesprüht; von unten nach oben immer weniger! Letztlich kamen dann wieder Pigmente in einigen Ecken zum Einsatz, um den Panther endlich geländetauglich zu machen.

Zum Abschluss kam mir die Idee, den Panzer mit etwas Buschwerk zu tarnen. Dieses entstand aus dünnen Teilen einer echten Wurzel, die mit Haarspray besprüht und dann mit Flock bestreut wurden. Fertig!

Nettobauzeit: ca. 60 Stunden.

Bemalung der Kommandantenfigur:

Um dem Modell mehr Leben einzuhauchen, wollte ich unbedingt eine Figur hinzufügen. Ich entschied mich für eine Halbfigur aus einem Verlinden Figurenset (1654).

Während ich den Oberkörper mit Acrylfarben (Tamiya / Vallejo) bemalte, wurden für das Gesicht ausschließlich Ölfarben benutzt.

Man könnte zur Figurenbemalung einen eigenen Bericht schreiben, ich möchte mich an dieser Stelle jedoch auf ein paar Bilder beschränken. Die Bemalung dauerte insgesamt ca. 5 Stunden.

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Fertigung der Vignette:

Ein alter Bilderrahmen diente nach dem Abschleifen als Basis für den Geländeaufbau. Als Untergrund verwendete ich Steckschaum aus dem Baumarkt, den ich auf die Maße des Rahmens und der gewünschten Höhe zurecht schnitt. Zum Kleben verwendete ich Weißleim. An den Seiten modellierte ich im Anschluss den Untergrund etwas höher, da das Gelände nicht einfach nur platt sein sollte.

Es folgte das Auftragen von Holzspachtelmasse, die nach ein wenig Übung recht gut zu verarbeiten war. Zu diesem Zeitpunkt drückte ich mehrere Kettenspuren verschiedener Panzertypen in die noch feuchte Spachtelmasse. Der Weg sollte nicht zum ersten Mal befahren worden sein, sondern sollte eher wie eine kleine Rollbahn wirken.

Neben den Ketten drückte ich auf der einen Seite ein paar Pfosten (kleine Äste) in die Masse, an den später Stacheldraht befestigt werden sollte. Auf der anderen Seite befestigte ich einen Baumstumpf und einen größeren Ast und bestreute die Spachtelmasse zusätzlich mit kleineren Astteilen.

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Nach dem Trocknen bearbeitete ich die Fläche mit verschiedenen Brauntönen (XF-10, XF-52, XF-57), bis alles nach „richtigem" Erdboden aussah.

Nun ging es an die Vegetation. Auf der Seite des Stacheldrahtes schaffte ich mit Weißleim und Staticgras den Untergrund für die kleine Wiese. Verschiedene Wildgrasbüschel aus dem Hause Fredericus-Rex wurden dann zu einer Wiese auf dem Staticgras zusammengestellt.

Auf der anderen Straßenseite befestigte ich den Baumstumpf und ein selbst gebasteltes Hinweisschild. Auch hier entstand auf die gleiche Weise Gras, diesmal jedoch gemischt mit ein paar Blättern.

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Zum Abschluss wurden die Wiesenstücke mit den o.g. Brauntönen an die Farbe der Straße angepasst. Der Stacheldraht von Plusmodel wurde hinzugefügt und mehreren Washings unterzogen. Nach dem Aufbringen einiger Pigmente und dem Lackieren des Rahmens waren insgesamt ca. 10 Stunden für die Fertigung der Vignette vergangen.

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Nach fast zwei Jahren Bauzeit bin ich mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Ich hoffe es gefällt auch der MV-Leserschaft. Über eure Kommentare zu diesem Projekt würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich auf www.scalemates.com!

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Marcus Arnold

Publiziert am 28. September 2011

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