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Eisenbahngeschütz Dora

von Maximilian Böhler, 16 Jahre (1:72 HobbyBoss)

Eisenbahngeschütz Dora

Angaben zum Original:

Die drei gebauten Exemplare waren die größten und aufwändigsten Geschütze der Welt, die tatsächlich im Einsatz waren. Die Kanone wurde offiziell als Eisenbahngeschütz bezeichnet, obwohl sie nur kurze Gleiswege zum Aufbau und als Schießkurve benötigte, im Gegensatz zu den auf dem Schienenwege mobil eingesetzten schweren Eisenbahnkanonen. Der erste und einzige Kampfeinsatz fand während der Schlacht um Sewastopol statt. Er dauerte vom 5. Juni bis zum 2. Juli 1942. In diesem Zeitraum wurde der gesamte Munitionsvorrat von 48 panzerbrechenden Granaten auf die verschiedenen Festungsanlagen der Stadt abgefeuert. Später wurden noch weitere fünf Schuss mit Sprenggranaten abgegeben, davon vier auf See und eine auf das Fort "Maxim Gorki I" ohne aber wirkungsvoll zu treffen. Das Geschütz wurde am 19. März 1943 bei einem Vorführungsschießen vor dem gesamten Oberkommando der Wehrmacht in Rügenwalde ein letztes Mal eingesetzt. Im September 1943 wurde es dann in das Heeres-Nebenzeugamt nach Auerswalde bei Chemnitz verlegt und dort eingelagert. Am 14. April 1945, einen Tag vor dem Eintreffen der US-amerikanischen Truppen, wurde das Geschütz gesprengt. Im Sommer 1945 wurde es von sowjetischen Spezialisten untersucht und im Herbst desselben Jahres zum sowjetischen Beutesammelplatz nach Merseburg verbracht. Dort verlor sich die Spur des Geschützes.

Eisenbahngeschütz Dora

  • Gewicht: 1350 t
  • Gewicht des Rohres: 400 t
  • Länge über Puffer / Breite / Höhe: 47,30 m / 7,10 m / 11,60 m
  • Kaliber: 800 mm
  • Rohrlänge: 32,48 m
  • Erhöhung (max.): 65°
  • Stärke der Diesellok: 2 × 1000 PS
Munitionsarten:
  • panzerbrechendes Geschoss
  • Gewicht: 7100 kg
  • Länge: 6,79 m
  • Sprenggranate
  • Gewicht: 4800 kg
  • Länge: 8,26 m

Eisenbahngeschütz Dora

Angaben zum Modell:

Das Modell von Hobby Boss ist im Preisleistungsverhältnis gut (Es hat 1767 Teile und kostet zurzeit 123 €). Die Verarbeitung des Modells ist gut, alles war passgenau und es gab keine Probleme beim Zusammenbau. Das einzig negative waren die Decals. Ich bin Revell gewöhnt, die sich leicht anbringen lassen. Hier war es anders, die Decals klebten leicht aneinander und sie rissen leicht. Das herausfliegende Geschoss habe ich an eine Plastikstange geklebt, diese klebte ich wiederum in das Geschützrohr. Den "Rauch" erzeugte ich mit Watte.

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Eisenbahngeschütz Dora

 

Maximilian Böhler, 16 Jahre

Publiziert am 07. Dezember 2011

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