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M1070

und M1000 Heavy Equipment Transport

von Michael Franz (1:35 HobbyBoss)

M1070

Im Jahre 1993 begann die U.S. Army mit der Entwicklung der M1070 Zugmaschine und dem M1000 HET Heavy Equipment Transporter (deutsch: "Transportfahrzeug für schwere Ausrüstung"). Die Zugmaschine wird von der Firma Oshkosh Trucks gebaut, der Trailer von Systems & Electronis Inc in St. Louis.

M1070

Der Oshkosh 1070F (8x8) Heavy Equipment Transporter (HET) löste im Jahre 2001 bei der Britischen Armee den bisherigen Panzertransporter Sammell Commander ab. Die Oshkosh Gesellschaft hat bisher über 2.6000 HETs in unterschiedlichen Motorisierungen und Ausstattungen wie bspw. den 1070E und den 1070E1 an die US Army ausgeliefert. Die UK-Version (1070F) erfüllt bereits die Europäischen Emmissionsvorschriften EUR III.

M1070

Je nach Version verfügt der M1070 über 500PS bei einer Zuladung von bis zu 80 Tonnen Das Gespann hat eine Reichweite von etwa 700km, verbraucht dabei aber auch fast 950 Liter Treibstoff.

Mit einem Leergewicht von 19t ist die Zugmaschine ca. 9,20m lang, 2,60m breit und fast 3,70m hoch, verfügt über Allradantrieb, automatische Reifendruckkontrolle und die Kabine bietet Platz für bis zu sechs Personen - zwei HET Fahrer und vier Besatzungsmitglieder. Die erste und die letzte Achse ist gelenkt, es gibt eine Luftdrucküberwachung an jedem Rad und zwei 25t Seilwinden hinter der Fahrerkabine.

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Der M1000 bringt weitere 23t auf die Waage, ist 15,80m lang und 3,70m breit. Jeweils vier Räder befinden sich an jedem der zehn lenkbaren hydraulischen Achshalter, mit welchen die Plattform in der Höhe reguliert und Bodenunebenheiten ausgeglichen werden können. Der M1000 ist mit allen aktuellen Nato-Zugmaschinen, wie zum Beispiel dem Faun SLT, nutzbar und trägt praktisch alle modernen Hauptkampfpanzer wie beispielsweise den Abrams-Panzer.

Das Gespann ist per Luftfracht transportfähig - sowohl mit der C-5 Galacy als auch C-17 Globemaster III.

M1070

Als erstes wurde wie bei Truck-Fahrzeugen immer der Rahmen des M1070 Tractor nach Bauplan zusammengebaut. Die einzige Änderung erfolgte an den Befestigungen der Tanks, welche mit Evergreen Profilen neu aufgebaut wurden. Die Lenkung bleibt selbstverständlich beweglich. Zur besseren Lackierung habe ich die drei hinteren Achsen erst beweglich gehalten und die Gummifederungen erst nach dem Lackieren montiert. Zum Einsatz kommt hier der Motor von Real Model (Resin), welcher auch eine geänderte Bodenplatte des Führerhauses notwendig macht. Ebenso kommen die Resin-Räder von Real Model anstelle der Bausatz-Gummireifen an die Zugmaschine. Die Sitze werden mit Papiertaschentuch & Weißleim beklebt, um einen realistischeren Eindruck von Stoff entstehen zu lassen.

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Die Windeneinheit wird ebenfalls nach Plan montiert, das Gitter wird leicht beschädigt, anstelle der Schnur aus dem Bausatz kommt Drahtseil an die Winden, welches eher den Eindruck eines Stahlseils entstehen lässt.

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An dieser Stelle wurde der Innenraum in Dunkelgrün, der Rahmen, die Windeneinheit sowie das Führerhaus von außen in Beige lackiert. Die Sitze erhalten einen Farbauftrag in Braun. Die Motorhaube wird ebenfalls in Dunkelgrün lackiert, um den Eindruck entstehen zu lassen, als ob diese im Feld von einem anderen Fahrzeug übernommen wurde aufgrund einer Beschädigung o.ä. Es folgt dann die Endmontage aller weiteren Teile.An dieser Stelle wurde der Innenraum in Dunkelgrün, der Rahmen, die Windeneinheit sowie das Führerhaus von außen in Beige lackiert. Die Sitze erhalten einen Farbauftrag in Braun. Die Motorhaube wird ebenfalls in Dunkelgrün lackiert, um den Eindruck entstehen zu lassen, als ob diese im Feld von einem anderen Fahrzeug übernommen wurde aufgrund einer Beschädigung o.ä. Es folgt dann die Endmontage aller weiteren Teile.

M1070

Während dem gesamten Bau kommen immer wieder Ätzteile zum Einsatz, welche dem Bausatz beiliegen. Für Anfänger interessant, dass keine Alternativteile zu den Ätzteilen beiliegen - es müssen also in jedem Fall die Ätzteile verwendet werden!

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Nach der Endmontage erhält das gesamte Fahrzeug ein Washing aus Ölfarben (Umbra gebrannt) sowie ein Pin-Washing (Schwarz). Anschließend folgt ein Übernebeln des Fahrzeugs mit aufgehellter beiger Grundfarbe (Staub). Abschließend erfolgt ein letztes Washing, dieses Mal mit weißer Ölfarbe, vor allem über der Motorhaube. Hier in senkrechten "Schlieren" zur Darstellung von ablaufendem Wasser-/Sandgemisch.

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Der Trailer M1000 wird komplett nach Bauplan zusammengebaut. Änderungen erfolgen keine. Die Lackierung erfolgt analog zum M1070 Tractor mit der Ausnahme, dass auf der Ladefläche zur Darstellung von Rost, Schmutz, etc. verstärkt auch Pigmente zum Einsatz kommen.

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Es wird in einiger Zeit noch ein AAVP in Standard-Dreifarbentarnmuster mit beigefarbener Zusatzpanzerung als Ladung entstehen. Erst nach dessen Fertigstellung folgen die Hydraulikleitungen von Tractor zu Trailer, sowie die Fertigstellung des Dioramas.

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Michael Franz,
www.world-in-scale.de

Publiziert am 07. August 2012

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