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C-7B "Caribou"

(Amodel - Nr. 1412)

Amodel - C-7B

Produktinfo:

Hersteller:Amodel
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:1412 - C-7B "Caribou"
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2013
Preis:ca. 25 €
Inhalt:
  • 6 Spritzlinge in grauem Kunststoff, insgesamt 127 Teile (inkl. Klarteile) lt. Hersteller
  • 1 Spritzling mit transparenten Teilen
  • 1 Fotoätzteile-Satz
  • Decalsatz
  • Bauanleitung

Besprechung:

C-7B ist die US-Bezeichnung der DHC-4 Caribou. Sie wurde bei DeHavilland Canada als STOL fähiges Transportflugzeug entwickelt.

Der Erstflug erfolgte im Juli 1958. Die DHC-4 konnte 32 Soldaten oder insgesamt 3 t Last bis zu 1.300 km weit befördern. Es wurden 307 Maschinen gebaut, davon gingen 159 Stück an die US-Streitkräfte. Der letzte Nutzer der Caribou war die australische Luftwaffe, sie musterte die letzten Maschinen Ende 2009 aus.

Quelle: Wikipedia

Ich bin durch einen Dokumentarfilm über die Bergung einer B-29, ich glaube auf Grönland, genau weiß ich das nicht mehr, auf die Caribou aufmerksam geworden. Das Bergungsteam benutzte eine DHC-4 als Transportmittel und teilweise auch als Basis.

Ich war von der Robustheit und der Fähigkeit, in der dortigen Wildnis auf einer einigermaßen ebenen Fläche zu landen und zu starten, beeindruckt. Als Amodel im letzten Jahr dieses Modell heraus brachte sah ich mich genötigt zu zugreifen.

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C-7B "Caribou"

 

Der Bausatz enthält sechs Spritzlinge aus grauem Kunststoff, davon ist einer doppelt vorhanden (Motor, Fahrwerksteile). Der Spritzling aus klarem Kunststoff enthält die Cockpit- und Seitenfenster. Des Weiteren sind ein Ätzteilesatz, ein Decalsatz und eine A4 große Bauanleitung in Schwarzweiß vorhanden. Laut Bauanleitung sollen es 127 Teile sein. Alles ist zusammen in einer Zipper-Tüte verpackt, diese befindet sich dann in einem Stülpkarton aus ziemlich dünner Pappe. Die Teile machen für Short Run Verhältnisse einen recht guten optischen Eindruck. Die Angüsse sind zum Teil schon etwas dick, es ist aber wenig Grat vorhanden. Die Oberfläche der einteiligen Flügeloberseite ist etwas wellig.

Amodel - C-7B "Caribou"

Amodel - C-7B "Caribou"

Sogar ein rudimentäres Cockpit und Sitzbänke für den Laderaum sind vorhanden, für diese müssen die Beine allerdings selbst hergestellt werden, 34 Stück an der Zahl. Die Heckladetür besteht aus zwei extra Teilen und kann sowohl geschlossen als auch geöffnet dargestellt werden. Die hier vorhandene Inneneinrichtung ist im Maßstab 1:144 zwar nicht alltäglich, aber wie viel davon am fertigen Modell noch zu sehen sein wird bleibt abzuwarten.

Amodel - C-7B "Caribou"

Der kleine Ätzteilesatz enthält ausschließlich Teile zur Verfeinerung des Außenbereichs des Modells. Der Decalsatz ist auf hellblauem Trägerpapier gedruckt und enthält Markierungen für zwei Maschinen der US Army. Die Bauanleitung besteht aus sechs Seiten und führt in neun Schritten zum fertigen Modell, die Bemalungshinweise beziehen sich auf Farben von Humbrol.

Da die Caribou ein Bugradfahrwerk besitzt, sollte auch an etwas Ballast im Rumpfbug gedacht werden, die Bauanleitung weist nicht darauf hin.

Amodel - C-7B "Caribou"

Amodel - C-7B "Caribou"

Darstellbare Maschinen:
zwei recht ähnliche Flugzeuge der US Army, Vietnam, 60er Jahre
Stärken:
  • interessantes Flugzeug, zu dem nur wenige alternativ Bausätze existieren
  • Innenaustattung vorhanden
  • Ätzteile
Schwächen:
  • Short Run Qualität
  • nur zwei fast identische Flugzeuge darstellbar
Anwendung: mittel

Fazit:

Die DHC-4 ist ein interessantes und seltenes Vorbild. Den etwas geübten Modellbauer dürfte dieser Bausatz vor keine größeren Probleme stellen.

Diese Besprechung stammt von Steffen Erwerth - 12. November 2014

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