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Supermarine Spitfire Mk.Vb Trop

(Admiral - Nr. 7220)

Admiral - Supermarine Spitfire Mk.Vb Trop

Produktinfo:

Hersteller:Admiral
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:7220 - Supermarine Spitfire Mk.Vb Trop
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2013
Preis:ca. 15 €
Inhalt:
  • zwei Spritzlinge aus grauem Kunststoff
  • eine Spritzguss-Cockpithaube
  • Decals
  • drei Fotoätzteile
  • eine Bauanleitung

Besprechung:

Admiral ist, genau wie auch Legato, eine Marke von AZ model, somit sind die Spritzgussteile auch aus den gleichen Formen. Warum diese Aufteilung vorgenommen wurde und worin jetzt der genaue Unterschied zwischen den drei Produktlinien besteht erschließt sich mir nicht wirklich. Zumindest Admiral und AZ model Bausätze sind in Ausstattung und Preis recht ähnlich, Legato scheint durchschnittlich etwas preiswerter zu sein.

Der Bausatz enthält zwei Spritzlinge aus grauem Kunststoff, die eigentlich mal ein großer waren, der in der Mitte getrennt wurde. Wahrscheinlich damit er in die von AZ model genutzte Faltschachtel passt. Weiterhin sind eine einzelne Cockpithaube, drei Decalsätze mit Markierungen, einer mit Wartungshinweisen, eine kleine Ätzteilplatine mit drei Teilen und eine zum Teil farbige Bauanleitung enthalten. Alles ist zusammen in einer Folientüte mit Klebelasche verpackt und befindet sich in einer relativ stabilen Faltschachtel.

Beide Spritzlinge an einander gelegtSupermarine Spitfire Mk.Vb TropSupermarine Spitfire Mk.Vb TropCockpithaubeSupermarine Spitfire Mk.Vb TropÄtzteileDecals

Beide Spritzlinge an einander gelegt

Beide Spritzlinge an einander gelegt 

Die Spritzlinge sind im Short Run Verfahren hergestellt, etwas gratbehaftet und die Angüsse sind typischerweise etwas dicker ausgefallen. Mit den Spritzlingen lassen sich noch andere Varianten der Spitfire bauen, sie enthalten eine ganze Reihe an Teilen, die für diese Mk.Vb nicht benötigt werden. Zum Beispiel sind Teile für drei unterschiedliche Propeller bzw. für die gekürzten und die verlängerten Flügelenden der LF und HF Varianten enthalten. Die Bauanleitung ist universell für mehrere verschiedene Spitfire Bausätze angelegt, sie führt in 21 Baustufen zum fertigen Modell und beinhaltet keine Bemalungshinweise, diese befinden sich ausschließlich auf der Kartonrückseite. Die Farbangaben beziehen sich auf das Sortiment von Humbrol.

Markierungsvarianten
Markierungsvarianten

Zur Markierung sind gleich vier, zum Teil recht kleine, Bögen mit Decals enthalten. Auf dem ursprünglichen Decalsatz hat sich scheinbar ein Fehler eingeschlichen, der enthält für die US-Maschine nur jeweils ein Hoheitszeichen für Flügel und Rumpf. Die fehlenden zwei wurden auf einen kleinen Ergänzungsbogen gedruckt. Dieser ist in meinem Bausatz wohl zufälligerweise doppelt vorhanden. Der quasi vierte Markierungsbogen beinhaltet die Wartungshinweise. Man hat die Wahl zwischen drei verschiedenen Markierungsvarianten, zwei Maschinen der RAF, davon eine, die auf Malta stationiert war, und eine dritte von der USAAF. Alle drei Varianten hatten ursprünglich den britischen Standard Wüstentarnanstrich in Dark Earth, Middle Stone und Azure Blue. Das Flugzeug, das auf Malta diente, wurde nachträglich auch auf der Oberseite mit Azure Blue überlackiert. Dies erfolgte nicht zu hundert Prozent deckend, so dass das Wüstentarnschema mehr oder weniger durchschimmerte und zu interessanten Farbeffekten führte.

Darstellbare Maschinen:
  • Spitfire Mk.Vb Trop. geflogen von Flg. Off. N.F. Duke, No. 92 Sqn., Ben Gardane, Tunesien, März 1943
  • Spitfire Mk.Vb Trop. geflogen von Maj. Robert Levine, 4. Sqn., 52 F.G., La Sebala, Tunesien, 1943
  • Spitfire Mk.Vb Trop., geflogen von P. Off. G.F. „Buzz" Beurling, 249 Sqn., Malta, 1942
Stärken:
  • seltene Markierungsvariante aus den Malta Einsätzen baubar
  • Fotoätzteile vorhanden
Schwächen:
  • Bemalungshinweise nur auf der Kartonrückseite
Anwendung: mittel

Fazit:

Als Short Run Produktion wird dieser Bausatz zwar seine Eigenheiten haben, aber auch nicht so erfahrene Modellfreunde sollten hier vor keine größeren Probleme gestellt werden. Meine Kaufentscheidung lag eindeutig an der Möglichkeit zum Bau der seltenen Farb- bzw. Markierungsvariante einer auf Malta eingesetzten Maschine.

Diese Besprechung stammt von Steffen Erwerth - 25. April 2015

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