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M26 Dragon Wagon - Teil 2

(Tamiya - Nr. 35230)

Tamiya - M26 Dragon Wagon - Teil 2

Produktinfo:

Hersteller:Tamiya
Sparte:Militärfahrzeuge WW2
Katalog Nummer:35230 - M26 Dragon Wagon - Teil 2
Maßstab:1:35
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2001
Preis:ca. 135 €
Inhalt:

Besprechung:

Tamiya - M26 Dragon Wagon - Teil 2

Im zweiten Teil unserer Bausatzvorstellung des Dragon Wagon von Tamiya werfen wir einen genaueren Blick auf den Auflieger. Die allgemeinen Details zum Bausatz und den Aufbau der Zugmaschine haben wir ja bereits in Teil 1 vorgestellt. Im Gegensatz zum Traktor ist der Auflieger vergleichsweise einfach aufgebaut. Die Hauptkomponente, der Rahmen, besteht aus zwei miteinander verschraubten Teilen. Zur besseren Stabilität des Ladebettes werden noch zwei massive Flacheisen eingesetzt. Diese verschwinden dann in den Bereich der seitlichen Staukästen, wo man a) diese später nicht mehr sieht und b) kaum eine Möglichkeit hat, die Staukästen offen zu bauen. Die beiden hinteren Laderampen bleiben Dank der sehr stabilen Metallgelenke am fertigen Modell beweglich. Die Abspannung derselben erfolgt mittels einer kleinen Kette, die mit Draht an entsprechenden Ösen fixiert werden. Eigentlich gehören hier Spannvorrichtungen hin, die wurden aber nicht berücksichtigt.  

M26 Dragon Wagon - Teil 2M26 Dragon Wagon - Teil 2M26 Dragon Wagon - Teil 2M26 Dragon Wagon - Teil 2M26 Dragon Wagon - Teil 2M26 Dragon Wagon - Teil 2M26 Dragon Wagon - Teil 2

M26 Dragon Wagon - Teil 2

 

Die Pendelachsen sind, wie schon beim Traktor, voll funktionsfähig. Metallachsen sorgen hier für die nötige Stabilität. Man kann sogar am fertigen Modell noch die Spurweite einstellen. Zwar sind die Faltenbalge nicht flexibel, aber man muss schon wissen wie das beim Original aussieht, um dieses Manko ausfindig zu machen. Dass auch die gesamte Seilführung wie beim Original funktioniert, kann man sich nun fast schon denken. Die aufsteckbaren Überfahrrampen für die Räder und die Führungsschienen können sowohl angebaut wie auch verstaut am Modell angebracht werden. Einem absolut originalgetreuen Bergungsvorgang im Maßstab 1:35 steht nun absolut nichts mehr im Wege. Die entsprechende Vorgehensweise ist in der Anleitung beschrieben! 

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M26 Dragon Wagon - Teil 2

 

Für den Dragon Wagon gibt es am Markt reichlich Zubehör. Nahezu jeder der einschlägigen Hersteller hat Extras im Programm, allen Voran Voyager Models, Eduard und Real Model. Es gibt die üblichen Ätzteilesets, spezielle Detailsätze mit Metall- und Resinteilen, Resinräder und sogar Umbausätze zum M26A1/M15A1. Hier mal eine keine Auswahl:

Die Sets von Eduard haben wir uns für euch mal näher angeschaut. Wenn man alle drei Sets zusammen betrachtet, kommt man auf sieben Platinen plus ein Stück Fotofilm für die Instrumente.

Eduard Detail Sets

Tamiya - M26 Dragon Wagon - Teil 2

Das Interior Set eignet sich sowohl für den M26 Dragon Wagon Panzertransporter wie auch für das Recovery-Fahrzeug M26. Es enthält zwei Platinen herkömmlicher Machart sowie ein Stück Fotofilm für die Instrumentenskalen. Es gibt für die Kabine neue Motor-Zugangsklappen, Verschlüsse und ein Gitter für den Kühler; für die Oberseite der Motorenabdeckung Zurrgurte und eine Reling, an der man diese fest machen kann, für die Magazinkästen an den Seitenwänden der Kabine passende Racks; ein neues Instrumentenbrett sowie einen Satz Pedale. Die zweite Platine ist voll mit diversen Halterungen, Gurten und Beschlägen für Kanister, Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Kasten, Trinkflaschen, Gewehre und Staukästen. Das Gros der Teile kommt an die Rückwand und auf die innenliegenden Radkästen.

Tamiya - M26 Dragon Wagon - Teil 2

Das Set für den Außenbereich enthält die ganzen herunterklappbaren Panzerplatten für die Fahrerkabine, die drei kleinen keilförmigen Platten, die als Fixierung für das Stützengestänge der Frontplanzerung dienen, das quadratische Tränenblech, welches sich unter der Winde befindet; die Halterung für das zusammengeklappte Browning-MG-Dreibein; eine Reihe von kurzen Kettenstücken für die Sicherungsstifte des A-Rahmens, den Kettenschutz der Antriebsketten, einige Teile für das Browning-MG, das Lochblech am Auspuff, diverse Halterungen, Gurte und Scheibenwischer, die Racks für die Werkzeuge samt dazugehöriger Gurte, die zu den Panzerplatten gehörenden Sehschlitze, denr Reifenheber bzw. dessen Klaue, ein paar Trittstufen aus Tränenblech, die Rückspiegel und die Haltebänder für die Gasflaschen sind ebenfalls im Set enthalten.

Das Set für den M15 Anhänger enthält im Wesentlichen die Abdeckungen für die Staukästen entlang des Hauptrahmens, Teile für die Rampen inklusive der Haken und Spannschlösser für die Zurrketten; insgesamt 28 Einhängeösen für die Reifenabdeckungen, Sicherungsketten für diverse Verriegelungsbolzen; Tränenbleche und ein Rack für die vordere Plattform des Anhängers. Wer sich alle drei Sets noch einmal im Detail anschauen möchte kann dies in den jeweiligen Einzelbesprechungen tun: Interior Set, Exterior Set und Trailer Set.

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M26 Dragon Wagon - Teil 2

 

Literatur

Um alle Details am Fahrzeug richtig zur Geltung zu bringen und auch um die Funktionsweise des Fahrzeuges und seiner einzelnen Bestandteile besser zu verstehen, sollte man sich ein wenig mit dem Vorbild befassen. Wir möchten euch daher an dieser Stelle noch zwei echt nützliche Hefte vorstellen, zum Einen das Walk Around Heft von Squadron Signal, zum Anderen das Technical Manual von Tankograd. Es gibt natürlich noch weitere Literatur die aber, abgesehen von dem Buch "Dragon Wagon" von Ampersand, keine zusätlichen Informationen oder Bildmaterial enthalten, die nicht auch schon in den beiden erstgenannten Heften enthalten sind. 

Das Walk Around Heft beleuchtet auf den üblichen 80 Seiten alle Aspekte des Fahrzeuges. Nach einer kurzen Einführung geht's auch gleich los mit den Detailfotos. In der Regel handelt es sich bei den gezeigten Bildern um Aufnahmen eines restaurierten Gespannes. Zunächst wird die M26 Zugmaschine behandelt, danach die ungepanzerte M26A1, wobei man es recht gut hinbekommen hat keine doppelten Ansichten zu zeigen, denn bis auf die Kabine hat sich beim M26A1 gegenüber dem M26 nicht wirklich etwas geändert.

Beim Auflieger sieht die Sache schon etwas anders aus. Der M15 Trailer wird im Heft leider nur kurz angeschnitten, der Schwerpunkt liegt auf dem modifizierten M15A2, der für den Bau des Tamiya Modells eher weniger hilfreich ist. Zwar sind Fahrgestell und Rampen im Wesentlichen gleich gebieben, am Rest hat sich jedoch einiges geändert. Die Bilder des originalen M15 stammen allesamt aus der Zeit der Erprobung und zeigen mehr oder weniger Gesamtansichten. Insgesamt enthält das Heft gut 250 überwiegend farbige Abbildungen. Es kostet im Handel zwischen 22 und 25 Euro.  

Tamiya - M26 Dragon Wagon - Teil 2

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M26 Dragon Wagon - Teil 2

 

Tankograd Technical Manual

Tamiya - M26 Dragon Wagon - Teil 2

Das Technical Manual von Tankograd ist, wie der Name schon sagt, eine technische Beschreibung des Dragon Wagon. Unter Zuhilfenahme von Auszügen aus den Handbüchern werden alle wichtigen Bereiche des Fahrzeuges erläutert. Die Bilder enthalten sowohl Positionsbezeichnungen wie auch erläuternde Bildunterschriften. Dadurch erhält man einen sehr guten Einblick in den technischen Aufbau, natürlich lassen sich aus den Aufnahmen auch jede Menge sehr nützliche Details entnehmen. Im ersten Teil des Heftes gibt es ein einführendes allgemeines Kapitel, gefolgt von Gesamtansichten des Fahrzeuges, darunter auch einige Einsatzfotos. In der zweiten Hälfte geht's dann ans Eingemachte, zunächst wird die Kabine unter die Lupe genommen, gefolgt vom Motor, der Kraftübertragung und Fahrwerk. Im nächsten Abschnitt können wir uns ein Bild vom Äußeren des Fahrzeuges machen, neben dem Führerhaus werden auch die Winde und der Kranarm (A-Arm) und dessen Funktionsweise näher erläutert. Die letzten zehn der 64 Seiten sind dem Auflieger gewidmet, auch hier werden einige der Funktionen im Bild beschrieben. Im Gegensatz zu dem Walk Around Heft sind hier nur zeitgenössische Aufnahmen zu finden, es sind sogar einige der im Tamiya Bausatz enthaltenen Markierungen zu finden. Das Heft enthält weit über 200 einzelne Abbildungen und auch ein paar technische Skizzen, viele davon sind freigestellt und zeigen wirklich nur das behandelte Aggregat oder Fahrzeugteil. Das Heft kostet knappe 12 Euro und ist jeden Cent wert.  

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Fazit:

Was die Detailsets von Eduard angeht sind diese bedingt empfehlenswert, was auch für die Ätzteilesets der anderen Hersteller zutrifft. Oft sind Teile enthalten, die entweder im Bausatz schon enthalten oder aber von fragwürdigem Nutzen sind. Andererseits sind sie alle recht günstig, gemessen am jeweiligen Umfang. Bei der vorgestellten Literatur bekommt das Technical Manual von mir die Note sehr gut, das Walk Around Heft ist eine sinnvolle aber nicht zwingend notwendige Ergänzung.   

Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 30. Januar 2016

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