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Captain Scarlet Cloudbase

(Imai - Nr. B-1557-1700)

Imai - Captain Scarlet Cloudbase

Produktinfo:

Hersteller:Imai
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:B-1557-1700 - Captain Scarlet Cloudbase
Maßstab:Ohne
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Preis:ca. 50-60 €
Inhalt:
  • 6 Spritzlinge mit 100 Teilen inkl. Displayständer
  • 2 Metallstäbe
  • 2 Federn
  • 1 Markierungsbogen
  • 1 Bauanleitung

Besprechung:

Imai - Captain Scarlet Cloudbase

Captain Scarlet

"Captain Scarlet" war eine englische Marionetten ScFi-Serie, die zwischen 1966 und 1967 in 32 Episoden ausgestrahlt wurde. Der englische Originaltitel lautete "Captain Scarlet and the Mysterons". Diese Serie war die fünfte Produktion von Gerry Anderson, bei der die Akteure durch Marionetten dargestellt wurden. Jedoch war die Serie bei weitem nicht so erfolgreich wie die vorherige Serie "Thunderbirds" (ebenfalls mit Marionetten). Spätere SciFi-Produktionen von Gerry Anderson waren u.a. "Mondbasis Alpha 1" oder "UFO".

Cloudbase

In der Serie war die "Cloudbase" das fliegende Hauptquartier der „internationalen Sicherheitsorganisaion "SPECTRUM". Sie ist ein fliegender Flugzeugträger, der in der irdischen Trophos- bzw. Stratosphäre rund um die Uhr einsatzbereit ist. Auf ihr können u.a. die „Angel Interceptor" starten und landen.

Im "Original" ist die "Cloudbase" 190 Meter lang und hat eine Breite von 100 Meter. Das Modell für den Film hatte eine Länge von 1,80 Metern.

Erstaunlicherweise gibt es doch mehr Bausätze zum Thema "Captain Scarlet", als man glauben möchte. Viele kamen in den 1970er bis Mitte der 1990er Jahre aus Japan. Die meisten hiervon waren als Spielzeug konzipiert, wo z.B. mit einer Metallfeder "Waffen" abgefeuert werden konnten. Am bekanntesten dürfte der "Angel Interceptor" sein. Dieser wurde 2011 von Airfix wiederaufgelegt.

Der Kartoninhalt

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Captain Scarlet Cloudbase

 

Die Details

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Captain Scarlet Cloudbase

 

Die Einzelteile der Spritzlingen weisen kaum Grat oder andere Unsauberkeiten auf. Leider sind dort fast keine Details herausgearbeitete. Lediglich auf dem „Flugdeck" finden sich erhabene Gravuren, die wohl zur genaueren Platzierung der Decals gedacht sind bzw. die Lackierung erleichtern sollen. Im Rumpfinnern findet man ein Batteriefach. Offenbar war geplant, einen Teil der "Cloudbase" elektrisch zu betreiben. Eventuell die Katapultanlage der "Angel Interceptor"? Jedoch fehlt in der Bauanleitung jeder Hinweis auf die elektrischen Einbauten. Etwas Leben kommt auf das Flugdeck mit den drei "Angel Interceptor", die als Einzelteile dem Bausatz beiliegen.

Dem Bausatz liegt ein Displayständer mit bei. Auf ihm ist die Mondoberfläche dargestellt. Da die "Cloudbase" kein Raumschiff ist, wäre ein Relief der Erde wohl passender gewesen. Die Zeichnungen der Bauanleitung sind leicht verständlich aufgebaut und führen in neun Schritten zum fertigen Modell. In Sachen Lackierung schweigt sich der Bauplan leider völlig aus. Wer möchte, kann sich an der Grafik auf dem Kartondeckel orientieren oder - besser - eigene Quellen heranziehen.

Dem Markierungsbogen sieht - und fühlt man - an, dass er schon ein paar Jahre alt ist. Wer nicht gerade für alle Markierungen selbst Schablonen zum Auflackieren schneiden möchte, oder eine lange Zeit mit der Suche nach passendem Ersatz aufwenden möchte, dem bleibt kaum eine Älternative, als die Decals des Bausatzes zu verwenden. Augen zu und durch...

Die Bauanleitung

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Captain Scarlet Cloudbase

 

Stärken:
  • Einziger Bausatz der "Cloudbase".
  • Drei "Angel Interceptor" sind enthalten und können auf dem "Flugdeck" platziert werden. 
Schwächen:
  • Kein zeitgemäßer Bausatz. 
  • Nur noch schwer zu bekommen. 
Anwendung: Leicht.

Fazit:

Für Freundes des Genres sehr zu empfehlen - da es keine Alternativen dazu gibt.

Weitere Infos:

Referenzen: Weitere Modelle zu Captain Scarlet gibt es hier bei Scalemates zu sehen.

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 22. März 2016

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