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Civil Aircraft Yak-42D

(Eastern Express - Nr. 14499)

Eastern Express - Civil Aircraft Yak-42D

Produktinfo:

Hersteller:Eastern Express
Sparte:Flugzeuge Zivil
Katalog Nummer:14499 - Civil Aircraft Yak-42D
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2015
Preis:ca. 30 €
Inhalt:
  • 6 Spritzrahmen grau, insgesamt 85 Teile
  • 1 Spritzrahmen klar/durchsichtig, insgesamt 52 Teile (Einzelfenster!)
  • farbige Seitenansichten für Farbgebung und Decals
  • 1 Decalbogen
  • Bauanleitung

    Besprechung:

    Zum Vorbild

    Als Ersatz für die Tu-134 und Ergänzung zur Jak-40 wurde die Jak-42 als Airliner für die Mittelstrecke vom OKB Jakowlew entwickelt. 1975 erfolgte der Erstflug, von 1979 bis 2002 wurden insgesamt 188 Stück produziert. Die Jak-42D mit einer höheren Zuladung wird seit 1990 gebaut, eine verbesserte Version, die Jak-142 oder Jak-42D-100 (mit neuen Triebwerken des Typs Iwtschenko Progress D-436T1) oder Jak-42A, mit westlicher Avionik seit 1994. Das Projekt einer Jak-42D mit nur zwei Perm-PS-90A12-Triebwerken mit je 117 kN Schub unter den Tragflächen wurde als Jak-242 (heute: Irkut MS-21) bezeichnet.

    Utair ist derzeit die drittgrößte Airline in Russland, obwohl sie erst 1991 durch Ausgliederung aus der Aeroflot entstanden ist. Mittlerweile werden leider keine Jak-42D mehr eingesetzt, siehe hier: www.utair.ru

    Alle Angaben aus Wikipedia, auch die technischen Daten findet ihr dort. 

    Der Bausatz

    Im stabilen und geräumigen Stülpkarton waren bei meinem Exemplar alle Spritzrahmen in transparenten Kunststoffbeuteln. Die Qualität der Teile ist vom fertigungstechnischen Standpunkt sehr gut, also keine Sinkstellen, keine Auswerfer an Sichtflächen, saubere und glatte Oberflächen, saubere und klare, vertiefte Fugen – prima!

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    Civil Aircraft Yak-42D

     

    Aber: Keine Justierhilfen für den Zusammenbau, also keine Zapfen mit gegenüberliegenden Löchern, wie sonst üblich. Und die Maßhaltigkeit ist leider auch nicht so gut: Fehlen bei der Spannweite nur wenige Millimeter, ist es beim Rumpf vermutlich mehr als ein Zentimeter, wenn man das Leitwerk nur provisorisch zusammenheftet.

    Eine Besonderheit ist der Umgang mit den Fenstern bei diesem Bausatz: Die Lösung, kleine Einzelteile für jedes Kabinenfenster anzubieten, ist ja harmlos, weil vermutlich viele Modellbauer bei so kleinen Fenstern diese mit Kristal Klear oder Ähnlichem ausfüllen. Aber dass man den Cockpitbereich erst aus dem Rumpf heraussägen muss, um das Klarsichtteil dann an Stelle des herausgesägten Teils einkleben zu können – das ist für mich neu. Und ich hatte so ziemlich jeden Airlinerbausatz in 1:144 zumindest einmal in der Hand gehabt. Nach der Sägeaktion sollte man eventuell auch ein bisschen Innenleben einfügen, wobei dem ambitionierten Modellbauer alles selbst überlassen wird. Ich werde meine Jak-42 mit „Decal-Fenstern“ bauen, weil: es gibt alle Fensterflächen auch als schwarze Decals, wobei beim Cockpit auch weiß gedruckte Rahmen mit und ohne schwarze Fensterflächen angeboten werden.

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    Civil Aircraft Yak-42D

     

    Die Decals

    Die Decals sind sehr sauber gedruckt, die Registrierungen sind authentisch, aber historisch: UTair hat zuletzt 2013 eine Jak-42D eingesetzt, beim Ministerium für Katastrophenschutz war vermutlich ein Jahr später die Einsatzzeit zu Ende.

    Wer die ebenfalls historische Aeroflot-Version bauen will, findet diese unter Nr. 14494 bei Eastern Express. Und beim russischen Decal-Hersteller Ascensio gibt es weitere Alternativen.

    Eastern Express - Civil Aircraft Yak-42D

    Die Bauanleitung

    Die Bauanleitung in Russisch und Englisch ist leicht verständlich und mit einer farbigen Darstellung der beiden möglichen Varianten ergänzt. 

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    Civil Aircraft Yak-42D

     

    Darstellbare Maschinen:
    • UTair, Kennung RA-42342, ca. 2012 - 2013
    • Russisches Ministerium für Katastrophenschutz, Kennung RA-42441, ca. 2001 - 2014
    Stärken:
    • derzeit der einzige Plastikspritzgussbausatz dieses Typs in 1:144
    • schöne Decals
    • gute Detaillierung
    Schwächen:
    • eigenwillige Lösung für Cockpitfenster
    Anwendung: Für alle Airlinerfans

    Fazit:

    Ich freu mich auf's Bauen!

    Diese Besprechung stammt von Johannes Wipauer - 14. März 2017

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