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Spitfire Mk.XVI Dual Combo

(Eduard - Nr. 2117)

Eduard - Spitfire Mk.XVI Dual Combo

Produktinfo:

Hersteller:Eduard
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:2117 - Spitfire Mk.XVI Dual Combo
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2016
Preis:ca. 25,00 €
Inhalt:
  • 218 Spritzgussbauteile
  • 28 Klarsichtteile
  • 2 Ätzteilplatinen
  • 2 Set Masken
  • 1 Decalbogen
  • 1 Bauanleitung

Besprechung:

Supermarine Spitfire Mk. XVI - Geschichte

Die Mark XVI ist im Wesentlichen identisch mit der Mark IX. Einzig das Triebwerk bestand aus einem bei Packard in den USA in Lizenz hergestellten Merlin Triebwerk. Entgegen dem Rolls Royce Merlin 66 Triebwerk führte das Packard Triebwerk die Bezeichnung 266, um so jegliche Verwechselung zu vermeiden.

Alle gebauten Mark XVI wurden in der Ausführung LF (Low Flying) hergestellt und ausgeliefert. Eine entsprechende Motoreinstellung für eine optimale Leistung in niedrigen Höhen sowie gekappte Tragflächenenden für die Verbesserung der Wendigkeit zeichneten die Mk. XVI aus. Spätere Lieferlose hatten einen flachen Rumpfrücken und eine gewölbte Schiebehaube mit verbesserter Rundumsicht.

Insgesamt wurden 1.054 Einheiten bei Castle Bromwich hergestellt.

Der Bausatz

Der Karton, der Größe nach eher für einen 1:48er Bausatz passend, zeigt sich nach dem Öffnen jedoch prall gefüllt. Dual Combo, also zwei komplette Bausätze mit allen erforderlichen Spritzgussteilen, hauseigenen Fotoätzteilen, Masken und Decals, für nicht weniger als acht Markierungsvarianten. Das verspricht Modellbauspaß pur.

Das unterstreicht auch der erste Blick auf die Spritzgussteile. Fein versenkte Gravuren in Verbindung mit feinen Nietenreihen und einem fehlerfreien Spritzguss bieten die Basis für ein tolles Modell. Das setzt sich im Cockpit fort, dieses lässt sich völlig autark montieren und anschließend in den Rumpf einbauen. Diverse Spritzgussteile können wahlweise durch beiliegende Fotoätzteile ersetzt werden, doch bereits die Spritzgussteile zeigen einen hohen Detaillierungsgrad.

Alle Spritzrahmen sind bereits aus dem Bausatz der Mk. IX bekannt. Eine Ausnahme bildet der neue Rahmen J für die Variante mit dem abgeflachten Rumpfrücken.

Die jeweils doppelt im Bausatz enthaltenen Spritzgussrahmen A, B, C, D und E weisen generische Bauteile der Spitfire Varianten auf. Daher verbleiben am Ende diverse Bauteile für die Restekiste. An Außenlasten liegen dem Bausatz Bomben und Zusatztanks, diese in diversen Ausführungen, bei.

Rahmen A, Gussrahmen jeweils 2x enthaltenRahmen B, Gussrahmen jeweils 2x enthaltenRahmen C, Gussrahmen jeweils 2x enthaltenRahmen D und E, Gussrahmen jeweils 2x enthaltenRahmen I, Spitfire Mk. XVI HighbackRahmen J, Spitfire Mk. XVI Bubbletop

Rahmen A, Gussrahmen jeweils 2x enthalten

Rahmen A, Gussrahmen jeweils 2x enthalten 

Details

Die Oberflächen sind mit feinen Gravuren und passenden feinen Nietenreihen überzogen.

Eduard - Spitfire Mk.XVI Dual Combo

Eduard - Spitfire Mk.XVI Dual Combo

Fotoätzplatine

Zwei kleine Platinen beinhalten im Wesentlichen Teile für die Verfeinerung des Cockpits. Die jeweiligen Platinen sind auf die beiden Rumpfvarianten abgestimmt und beinhalten daher spezifische Teile. Alles in gewohnt hoher Eduard Qualität.

Eduard - Spitfire Mk.XVI Dual Combo

Decals

Dem Bausatz liegen zwei Bögen mit umfangreichen Stencils sowie ein Bogen mit den erforderlichen Markierungen der insgesamt acht darstellbaren Varianten bei. Die bei Cartograf gedruckten Bögen zeigen die gewohnte Qualität und sind hervorragend wiedergegeben.

Bogen 2x enthalten
Bogen 2x enthalten

Eduard - Spitfire Mk.XVI Dual Combo

Bauanleitung

Die umfangreiche Bauanleitung ist in jedem Bauabschnitt klar gegliedert und zeigt Schritt für Schritt den Zusammenbau der beiden Modelle. Hinweise über den Bauabschnitten zu Highback oder Bubbletop sind dabei hilfreich den jeweiligem Abschnitt der richtigen Variante zuzuordnen. Auf den ersten Blick ist das gewöhnungsbedürftig, da der geneigte Modellbauer nicht zwangsläufig beide Varianten parallel baut, dennoch ist hier eine entsprechende Übersichtlichkeit gegeben und Fehler bleiben ausgeschlossen.

In gewohnter Ausführung folgen Seitenrisse der einzelnen Varianten mit Angaben zum Anbringen der Decals und den erforderlichen Farben. Diese beziehen sich leider nur auf das Programm der Firma Gunze.

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Spitfire Mk.XVI Dual Combo

 

Wer möchte kann den Bausatz noch weiter verfeinern. Eduard bietet hierfür folgende Zurüstsätze an:

Eduard - Spitfire Mk.XVI Dual Combo

Darstellbare Maschinen:
  • Supermarine Spitfire Mk.XVI, 349 (Belgian) Sqn. TB900 "D-GE" (S/Ldr. R. Lallemand), Wunstorf 1945
  • Supermarine Spitfire Mk.XVI, 443 Sqn. TD341 "2I-V", Deutschland August 1945
  • Supermarine Spitfire Mk.XVI, NZ Military Royal New Zealand Air Force, 485 Sqn. TB675 "OU-V" (W/O M. Lind), Fassberg 1945
  • Supermarine Spitfire Mk.XVI, Metropolitan Communications Sqn. SL721 "J-MR" (AVM Sir J. Robb), RAF Northholt 1948
  • Supermarine Spitfire Mk.XVI, 302 Sqn. TD240 "WX-V" (S/Ldr B. Kaczmarek), Varrelsbuch 1945
  • Supermarine Spitfire Mk.XVI, 127 Sqn. RR227 "9N-R" (S/Ldr O. Smik), Grimbergen November 1944
  • Supermarine Spitfire Mk.XVI, 421 Sqn. (RCAF) TB634 "AU-S" (P/O. A.F. McIntosh), Petit Brogel March 1945
  • Supermarine Spitfire Mk.XVI, 403 Sqn. TB752 "KH-Z" (S/Ldr. H. Zary), Belgien April 1945
Stärken:
  • hervorragende Oberflächendetails in Form von feinen Gravuren und Nietenreihen
  • umfangreiche Ausstattung mit Außenlasten, Zusatztanks, Fotoätzteilen und Masken
  • umfangreiche Markierungsvarianten und Stencils
Schwächen:
  • Farbangaben lediglich für das Programm aus dem Hause Gunze
Anwendung:
  • für den erfahrenen Modellbauer

Fazit:

Eduards Mk. IX und Varianten sind derzeit die besten Spitfire Bausätze am Markt. In Bezug auf die Ausführung, Detaillierung und Spritzgussqualität gibt es nichts Vergleichbares in dem Maßstab. Hinzu kommt die Ausstattung mit umfangreichem Zubehör aus dem hauseigenen Programm.

Weitere Infos:

Anmerkungen:

Den Bausatz auf der Homepage von Eduard sowie die zugehörige Anleitung erreicht ihr über folgende Links:

Diese Besprechung stammt von Christian Bruer - 27. Juni 2017

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