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Pfalz D.IIIa WEEKENDedition

(Eduard - Nr. 8417)

Eduard - Pfalz D.IIIa WEEKENDedition

Produktinfo:

Hersteller:Eduard
Sparte:Flugzeuge Militär bis 1939
Katalog Nummer:8417 - Pfalz D.IIIa WEEKENDedition
Maßstab:1:48
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2017
Preis:UVP 18,75 €
Inhalt:
  • 2 Spritzlinge mit total 55 Einzelteilen 
  • 1 Bauanleitung
  • 1 Markierungsbogen 

Besprechung:

Das Original

Die Pfalz Flugzeugwerke in Speyer waren im 1. Weltkrieg ursprünglich mit der Lizenzfertigung von Maschinen von anderen Herstellern beauftragt. Im Verlauf des Krieges versuchte man in Speyer auch eigene Flugzeugkonstruktionen zu bauen und zu vermarkten. Für das Modell der Pfalz D.III diente eine erbeutete französische Nieuport 11 als Vorlage, die ausgewertet und verbessert wurde. Durch die deutlich stabilere Bauweise konnte die Maschine unbeschadet Sturzflüge überstehen. Der erste Prototyp flog im April 1917 und ab August 1917 waren die ersten Maschinen an der Front eingesetzt. Die Leistungen bei Geschwindigkeit und Steigflug kamen zwar nicht an die Fokker- oder Albatros-Flugzeuge heran, aber dafür war die Pfalz D.III / D.IIIa zuverlässig, robust und manövrierfähig. Bis zum Kriegsende wurden über 1.000 Maschinen gebaut. Originale Pfalz D.III sind zwar keine erhalten geblieben, aber dafür mehrere Nachbauten, wovon zwei auch flugfähig sind.

Der Bausatz

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Pfalz D.IIIa WEEKENDedition

 

Der Bausatz

Die Pfalz D.III bzw. D.IIIa als Modell von Eduard in 1:48 ist kein Neuling auf dem Markt. Die Erstauflage stammt aus dem Jahr 1996 und bis heute folgten diverse Wiederauflagen mit geänderten Markierungen. Es gibt noch die Unterscheidung in eine frühe und späte Version der D.IIIa. Frühe Maschinen hatten die spitz zulaufenden Tragflächenenden. Die späten Maschinen erkennt man an der mehr runden Form der Tragflächenenden. Zu Beginn empfahl Eduard den Modellbauern, die spitzen Enden abzufeilen. Bei den späteren Auflagen des Bausatzes legte Eduard die untere Tragfläche als zusätzliches Bauteil mit bei. In diesem Fall ist es also ein späterer Bausatz mit einer frühen Bauanleitung. Eduard hat es sich leicht gemacht, anstatt den Bauplan anzupassen. Na ja - Jammern auf hohem Niveau.

Man sieht dem Bausatz seine 22 Jahre überhaupt nicht an. Alle Teile hängen fast ohne Unsauberkeiten oder Verzug in den Spritzrahmen. Wem die erhabenen Strukturen an den Tragflächen zu dominant erscheinen, kann sie durch Schleifen etwas abmildern. Alle Bauteile sind gut detailliert, lassen aber noch Spielraum für mehr. Das betrifft insbesondere den sichtbaren Teils des Motors und die Bewaffnung. Die Bohrpunkte für die Verspannungen sind bereits eingeprägt und müssen nur noch durchbrochen werden.

Die Bauanleitung besteht aus acht Seiten, wovon die Zeichnungen für die Lackierung farbig gedruckt sind. Auch für kleine Bauteile sind schon Farbangaben enthalten, die sich auf das Programm von Gunze beziehen.

Da es sind um eine weekend-Auflage handelt, sind keine Zurüstteile enthalten. Der Markierungsbogen ist neu und seidenmatt gedruckt. Selbst kleine Zahlen sind gut lesbar. Die Sitzgurte ersetzt man besser gegen dreidimensionale Austauschteile vom Zubehörmarkt. Auf eine Art fehl am Platz wirken die geraden Balkenkreuze an beiden Maschinen, die man eigentlich von deutschen Flugzeugen des WK2 kennt. Doch diese Art der Markierung wurde tatsächlich bereits im April 1918 eingeführt.

Die Details

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Pfalz D.IIIa WEEKENDedition

 

Darstellbare Maschinen:
  • Pfalz D.IIIa, Oblt. Busso Joachim von Alvensleben, Jasta 21, Boncourt, Frankreich, Juni 1918
  • Pfalz D.IIIa, W.Nr. 8143/17, Oblt. Walter Ewers, Jasta 77, Vraignes, Frankreich, April 1918
Stärken: Bester Spritzgussbausatz einer Pfalz D.III in diesem Maßstab
Schwächen: Sitzgurte sollten besser ausgetauscht werden
Anwendung: Auch für den Modellbaueinsteiger geeignet

Fazit:

Trotz seines Alters ist der Bausatz der Pfalz D.III / D.IIIa immer noch voll auf Höhe der Zeit und in diesem Maßstab ohne jede Konkurrenz. Sehr empfehlenswert!

Weitere Infos:

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 05. Februar 2018

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