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North American FJ-4B Fury

(Revell - Nr. 04306)

Revell - North American FJ-4B Fury

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:04306 - North American FJ-4B Fury
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:1996
Inhalt:
  • 2 Spritzlinge in Weiß
  • 1 klarer Spritzling
  • Decalbogen
  • Bauanleitung

Besprechung:

Zum Original:

Bei der FJ-4 handelt es sich um einen trägergestützten Jagdbomber der US Navy und des US Marine Corps. Genau wie die FJ-3 ging die FJ-4 aus der F-86 Sabre hervor und hatte daher auch ein sehr ähnliches Aussehen. Der größte Unterschied lag jedoch im Flügeldesign. Die Flügel der FJ-4 waren viel dünner als die der Vorgänger. Außerdem waren die Flügelflächen größer. Dies machte es aber notwendig, das Hauptfahrwerk neu zu konstruieren, um es in dem neuen Flügel unterzubringen. Die Räder wurden hier verbreitert, weil diese nun nähere am Schwerpunkt lagen und damit weniger Gewicht auf dem Bugrad lag.

Die FJ-4 wurde als Allwetterflugzeug konstruiert und hatte 50% mehr Treibstoffvorrat an Bord als die FJ-3. Dafür hatte sie eine geringer Panzerung und weniger Munition an Bord. Das Cockpit war komfortabler als beim Vorgänger. Die Serienmaschinen sollten das J65-W-16A mit einem Schub von 34 kN erhalten. Der Erstflug erfolgte am 28. Oktober 1954, die Auslieferung dann schon im Februar 1955.

Revell - North American FJ-4B Fury

Die FJ-4B, von der zunächst 71 Stück gebaut wurden, war als Jagdbomber konzipiert. Diese hatte z.B. zusätzliche aerodynamische Bremsen, was eine Landung sicherer machte und auch bei Sturzangriffen von Vorteil war. Dieser kleine Jäger war aber auch dazu in der Lage, eine atomare Waffe zu tragen. Die US Navy stellte zehn Staffeln mit diesem Typ auf. Im April 1956 wurden weiter 151 Stück dieses Typs bestellt. So wurden am Ende ca. 222 Exemplare gebaut.

Quelle: wikipedia

Revell - North American FJ-4B Fury

Das Modell:

Bei dem Modell der FJ-4B Fury handelt es sich um einen ehemaligen Emhar-Bausatz. Der Flieger besteht aus 48 Bauteilen, welche erhabene Gravuren aufweisen. Das Alter bemerkt man allerdings an fehlenden Details. So ist das Cockpit nur rudimentär ausgestattet, das Triebwerk gar nicht dargestellt, sondern die Ein- und Auslässe einfach zugegossen. Auch die Räder vom Fahrwerk sind eigentlich kaum zu gebrauchen, da diese asymmetrisch und eher eierförmig wirken. Einige Bauteile müssen versäubert werden, allerdings gibt es keine Fischhäute. Das Klarsichtteil ist ziemlich dick und weist einige Kratzer auf.

Ansonsten sind die Teile alle sauber gegossen und sollten einen schnellen Bau ermöglichen.

Revell - North American FJ-4B Fury

Die Decals:

Die Abziehbilder sind sauber gedruckt und es gibt keinen Versatz. Man hat damals sogar soweit gedacht, einige Decals (die der Flügel) in mehrere Teile zu teilen, da dort z.B. die Waffenhalterungen verlaufen... so etwas sieht man selten.

Revell - North American FJ-4B Fury

Die Bauanleitung:

Es handelt sich hier um die typische Revell Bauanleitung der 90er Jahre. Wir finden leider keine Hinweise zum Original. Dafür sind auf der ersten Seite alle Sicherheitshinweise und Farben zu sehen. Die Anleitung ist als Broschüre zum Aufklappen gestaltet. Auf der Innenseite sieht man dann fein übersichtlich die 15 Bauschritte. Auf der letzen Seite ist dann der Bemalungsvorschlag.

Zusammengefasst haben wir hier ein kleines, schnell baubares Modell, welches aber nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist. Mit einigen Zusatzteilen kann man aber sicher ein tolles Ergebnis zaubern.

Revell - North American FJ-4B Fury

Revell - North American FJ-4B Fury

Revell - North American FJ-4B Fury

Darstellbare Maschinen:
North American FJ-4B Fury der Trainingsstaffel VA 126, NAS Miramar, 1962
Stärken:
  • schneller und einfacher Bau
  • historischer Bausatz
  • interessantes Vorbild
Schwächen:
  • schwach detailliert
  • Verfügbarkeit
  • Kratzer auf dem Klarsichtteil
Anwendung: Leicht, wenn man das Modell aus der Box baut.

Fazit:

Wer einen frühen Düsenjäger der US Navy bauen oder seine ersten Gehversuche im Modellbau unternehmen will, kann gerne zugreifen, sollte er den Flieger angeboten bekommen. Denn die Verfügbarkeit des Flugzeugs ist sehr schlecht, da der Bausatz schon über 20 Jahre alt ist. Und wer ein sehr hoch detailliertes Modell haben will, muss viel Zeit und Mühe in den kleinen Bausatz stecken oder sich nach Alternativen umsehen (von denen es eigentlich keine gibt).

Diese Besprechung stammt von Andy Hartung - 25. Juni 2018

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